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title: "Astr. 2"
subtitle: "Über die lesbischen Frauen"
editor: "Stefan Weise"
publisher: "Astronautilia Digital"
license: "CC BY-NC-SA 4.0"
source_format: "TEI-XML (P5)"
source_file: "Astronautilia_02.xml"
creator: "Jennifer Bunselmeier"
created: "02.10.2026"
format: "Pandoc Markdown"
encoding: "UTF-8"
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# *Astr.* 2

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***Astr.* 2 [Über die lesbischen Frauen] (ed. Weise)**

Weise, Stefan (ed.) / Bunselmeier, Jennifer (2026): Astronautilia Digital. Wuppertal

[CC BY-NC-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/)

[https://www.astronautilia.de/html/astronautilia_02.html](https://www.astronautilia.de/html/astronautilia_02.html)

Datei erstellt am: 02.10.2026

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## Über diese Datei

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- Editorische Einheit (Überschriftenebene 1; Kapitelkürzel)
- Edition und Metadaten (Überschriftenebene 2; „Über die Datei“, „Einleitung“, „Überlieferung“, „Edition“, „Apparate“)


Die wichtigsten Strukturebenen auf Editionsebene sind:

- Kapitelteile (Überschriftenebene 3; „Teil Nr. x“)
- Sprache (Überschriftenebene 4; „Griechisch“, „Tschechisch“, „Latein“, „Englisch“, „Deutsch“)
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- Vers (Absatz; eingeleitet durch Vers-ID in runden Klammern)


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- Sprachen sind auf Versebene über die Vers-IDs miteinander verknüpft.
- Vers-IDs sind nach folgendem Format aufgebaut: (1.1.1) = Kapitelnummer + Abschnittsnummer + Versnummer. Bedeutung der Abschnittsnummer: 1 = Titel, 2 = Incipit, 3 = Haupttext (Lyrik oder Prosa), 4 = Explicit.


**Editorische und transkribierte Textinhalte**

Die Datei enthält sowohl Transkriptionen der historischen Quelltexte als auch editorische Informationen.

Transkriptionen des Quelltextes befinden sich ausschließlich im Abschnitt „Edition“. Alle übrigen Abschnitte enthalten editorische Informationen.

Unterhalb von „Edition“ sind die altgriechischen, lateinischen, tschechischen und englischen Haupttexte des Quelltextes transkribiert. Die deutschen Haupttexte unter der Überschrift „Deutsch“ sind editorische Übersetzungen.

Fußnoten sind als „(*Fußnote:* ...)“ im Anschluss an den zugehörigen Vers transkribiert.

Die Quelltexte sind diplomatisch transkribiert.

Sonderauszeichnung Astr. 1, Astr. Glossar, Astr. Generalindex und Astr. Inhaltsübersicht: Innerhalb von Transkriptionen bzw. ed. Anmerkungen, die eine Tabellenstruktur darstellen, sind die einzelnen Zellen durch ein ed. Trennzeichen „ — “ getrennt. Leere Zellen sind durch drei Punkte „...“ gekennzeichnet .

Innerhalb der transkribierten Verse sind folgende Elemente keine Bestandteile des Quelltextes, sondern editorische Hinzufügungen:

- Vers-ID „(1.1.1)“
- Paginierung in geschweiften Klammern „\{...\}“
- Metrikangaben (Versmaß und Zäsuren) in eckigen Klammern am Versende „[...; ...]“
- Fußnotenmarker „(*Fußnote:* …)“
- Kennzeichnung von Zellengrenzen innerhalb einer Tabellenstruktur „ — “
- Kennzeichnung leerer Zellen in einer Tabellenstruktur „...“
- Textkritische Eingriffe:
  - editorische Hinzufügungen in Spitzklammern „〈...〉“
  - editorische Abkürzungsauflösungen in runden Klammern „(...)“



Die Bezeichnung „Griechisch“ in editorischen Inhalten meint in der Regel verkürzt „Altgriechisch“.

**Transkriptionskonventionen**

- Paginierung im Original ist in geschweiften Klammern übernommen.
- Editorische Metrikangaben zum Vers (nur Haupttext; Auflösung siehe Abkürzungen) sind im Anschluss an den Vers in eckigen Klammern übernommen.
- Editorische Hervorhebungen (Emphasis und Strong Emphasis) sowie fachwissenschaftliche Sonderzeichen in Apparaten und Metadaten sind entsprechend übernommen.


**Abkürzungen**

- D = Versfuß Daktylus
- S = Versfuß Spondeus
- u = Silbenquantität Kurze Silbe
- \- = Silbenquantität Lange Silbe
- TH = Zäsur Trithemimeres (TH)
- PH = Zäsur Penthemimeres (PH)
- HH = Zäsur Hephthemimeres (HH)
- BD = Zäsur Bukolische Dihärese (BD)
- KTT = Zäsur Kata triton trochaion (KTT)
- MZ = Zäsur Mittelzäsur (MZ)
- ZS5 = Zäsur (unbenannt) nach der 5. Silbe
- ZS6 = Zäsur (unbenannt) nach der 6. Silbe
- ZS7 = Zäsur (unbenannt) nach der 7. Silbe
- na = Zäsur oder Versmaß kann oder wird nicht ausgezeichnet
- verseLongerThanExpected = Vers überlang
- verseShorterThanExpected = Vers kurz


## Einleitung

Bereits das erste Abenteuer nach dem Start der Mission endet für einige Besatzungsmitglieder tödlich: Zwei Mitglieder des ersten Explorationsteams (II 23) und zwei weitere der restlichen Mannschaft (II 60-62) werden getötet. Dieser Schock wird allerdings noch durch eine brutale Vergewaltigungsszene und ein anschließendes Blutbad vertieft. Der Einstieg in die Abenteuerhandlung nach der Exposition in Astr. 1 geschieht also ziemlich brutal und hat signifikativen Charakter für das ganze Werk. Zum einen wird durch den Beginn mit den lesbischen Frauen auf dem Planeten Lesbos und der Thematik des Aufstands ein Bezug zu den archaischen Dichtern Sappho und Alkaios hergestellt. Die schon in Astr. 1 vom Leser festzustellenden sprachlichen Eigenheiten (Barytonese bei Infinitiven und Partizipien starker Aoriststämme, Psilose statt Hauchassimilation) erhalten hier einen besonderen thematischen Hintergrund: Die Erlebnisse auf Lesbos werden Nemo und seine Leserschaft prägen. Sexualität wird in dem Werk eine besondere Rolle spielen. Zum anderen schafft Křesadlo mit der Biologin Tethis eine interessante weibliche Gegenfigur zu Nemo, die in odysseischer Manier auf eine passende Gelegenheit zur Rache wartet, bevor sie zuschlägt. Sie zeigt sich somit hier als weiblicher Odysseus, der dem rücksichtslosen Treiben der lesbischen Frauen ein Ende bereitet, auch wenn sie nicht in ihre Heimat zurückkehrt, sondern von einem anderen Planeten kommt.

Deutlicher als auf den Freiermord in der *Odyssee* haben die Erlebnisse auf dem Planeten allerdings Bezüge zur Lemnierinnen-Episode der Argonautenfahrt (A.R. 1,609‒909). So haben die Frauen auf dem Planeten alle ihre Männer getötet (II 248), wie Nemo später aus dem Mund von Tethis erfährt. Allerdings ist das Motiv ein völlig anderes als bei den Lemnierinnen. Während diese ihre Männer aus Eifersucht töteten, da sie ihnen Beutemädchen aus Thrakien vorgezogen hatten (A.R. 1,611‒619), ist der Antrieb für die Frauen auf dem Planeten Lesbos ihre homoerotische Neigung. Letztere bringt sie dazu, alle Männer zu töten und auch die heterosexuellen Frauen zu unterdrücken (siehe dazu auch Sacheinführung I.1.1.). Insofern ist auch der weitere Verlauf der Handlung nicht zu vergleichen, da die Lemnierinnen die Argonauten in der Hoffnung auf ein neues gemeinsames Leben freundlich bei sich aufnehmen. Vielleicht könnte man noch eine leichte Parallele zur gealterten Biologin Tethis und der alten Amme Polyxo ziehen, die in der Versammlung der Lemnierinnen Hypsipyles Vorschlag, die Argonauten mit Geschenken freundlich zu empfangen, kräftig unterstützt und das Los der Frauen ohne wehrhafte Männer und Nachkommenschaft nochmals zu bedenken gibt (A.R. 1,669-696). Als moderne Lösung für das Problem der ausbleibenden Nachkommenschaft findet Křesadlo eine Lösung in der fortgeschrittenen Technik der Zukunft, die es erlaubt, die weiblichen Eizellen einfach mit dem Kern einer anderen Eizelle ohne männlichen Samen zu befruchten (II 259‒269). Interessant ist auch die Lösung für den unterdrückten Trieb der heterosexuellen Frauen, die auf gezähmte männliche Tiere zurückgreifen, was heimlich von den lesbischen Frauen geduldet wird. Insgesamt fällt bei diesem Gesang auf, dass Nemo und seine Mannschaft keinerlei Anteil an der Lösung der Probleme haben, sondern allerhöchstens durch die öffentliche Folterung einen willkommenen Anlass für den schon länger geplanten Aufstand der Biologin Tethis sind. 

Neben der Lemnierinnen-Episode aus den *Argonautika* lassen sich noch andere Parallelen erkennen. So schmücken sich die lesbischen Frauen zunächst aufwendig und singen mit schöner Stimme, um die restliche Besatzung der Tolma in ihre Falle zu locken. Hier scheint neben der Verschönerungsszene Heras aus der Διὸς ἀπάτη (*Il.* 14,170‒186) die Sirenenepisode der *Apologoi* (*Od.* 12,153-200) als Vorlage durch. Bei Křesadlo freilich gehen Nemo und seine Gefährten ohne Vorwarnung und ohne Wachs in die Falle. Schließlich kann man bei den von Tethis gezüchteten Männern in Frauenkleidern an Achill auf Skyros erinnern und zwar in zweierlei Hinsicht: zum einen durch die Ähnlichkeit der Namen von Thetis (Θέτις), der Mutter Achills, und Tethis (Τεθίς), der auf dem Planeten gealterten Biologin (vielleicht beruht die unterschiedliche Schreibung nur auf einem Versehen des Autors) und zum anderen durch die zunächst zwangsweise unterdrückte männliche Identität – Thetis will ihren Sohn vor einem frühen Tod im trojanischen Krieg bewahren, Tethis muss die Männer vor den feindlichen Lesbierinnen schützen. Was natürlich die Schaffung der Männer mithilfe der in einem Museum aufbewahrten Geschlechtsteile gefrorener männlicher Leichname und das Annähen derselben an Hunde zur Kopulation mit heterosexuellen Frauen angeht, beruft sich der Autor sicherlich auf moderne SF-Literatur bzw. lässt seine eigene Phantasie spielen. In jedem Fall werden dadurch zwei Motive eingeführt, die auch später immer wieder im Epos begegnen: Dies ist einmal die Kryonik, d.h. die langfristige Konservierung von Lebewesen oder organischen Materials mittels Schockgefrierung, und der Hund als Stellvertreter für den Mann. Außerdem erweist sich die erste Begegnung mit „Außerirdischen“ insofern als sehr lehrreich, da Nemo und seine Besatzung, wie stets aufs Neue betont wird, aus der erschreckenden Erfahrung heraus von nun an immer Waffen bei Erkundungen auf unbekannten Planeten mit sich führen. 

Der Kampf der Geschlechter ist auch sonst in Science-Fiction-Literatur und -Film gegenwärtig. Aus Tschechien selbst sind etwa die Romane „Zärtliche Apokalypse“ von Josef Nesvabda und „Země žen“ (1987) von Vladimír Páral zu nennen. Filmisch wurde das Thema auch breit in der polnischen Produktion „Seksmisja“ (Dt. „Sexmission“; Regie: Juliusz Machulski) aus dem Jahr 1983 verarbeitet. In dem Film werden die zwei Männer Albert und Max in Kälteschlaf versetzt. Statt nach drei Jahren werden sie Jahrzehnte später wiederaufgeweckt und finden sich in einer reinen Frauengesellschaft wieder, die in einer unterirdischen Stadt wohnt, da die Oberfläche angeblich verseucht ist. Das männliche Geschlecht ist ausgestorben, Babys werden nur noch in der Retorte gezüchtet. Als Max und Albert schließlich auch in Frauen umgewandelt werden sollen, können sie mithilfe der Biologin Lamia an die Erdoberfläche fliehen. Die Frauen entdecken die Sexualität wieder und die beiden Männer mischen ihre Samen den Retortenbabys bei, so dass wieder männliche Babys gezeugt werden. Zur Überraschung der beiden stellt sich auch noch heraus, dass die Präsidentin des Frauenstaates ein getarnter Mann ist. 

## Überlieferung

Die Editionsgrundlage bilden eine Handschrift (M [griechischer Teil] und M2 [tschechischer Teil]), ein Typoskript (T) und eine Printedition (E).

### M

||Angabe|
|---|---|
|Titel|Hvězdoplavba aneb Kosmická mikroodysea. Ἀστροναυτιλία ἢ ἡ Μικροοδυσσεία ἡ κοσμική.|
|Autor|Jan Křesadlo (= Václav Pinkava)|
|Entstehung|1993-1994|
|Aufbew. Institution|Literární archiv Památníku národního písemnictví · Jan Křesadlo, Nr. 2110; Astronautilia: 127 [Autograph]|
|Seitenabschnitt(e)|[A1r]–KV, Ir–XIVv, 1r–[255v]; hier: 8v–18r|
|Digitalisat|[Astronautilia_M.pdf](https://www.astronautilia.de/assets/Astronautilia_M.pdf)|


### M2

||Angabe|
|---|---|
|Titel|Hvězdoplavba aneb Kosmická mikroodysea. Ἀστροναυτιλία ἢ ἡ Μικροοδυσσεία ἡ κοσμική.|
|Autor|Jan Křesadlo (= Václav Pinkava)|
|Entstehung|1993-1994|
|Aufbew. Institution|Literární archiv Památníku národního písemnictví · Jan Křesadlo, Nr. 2110; Astronautilia: 129 [Autograph]|
|Seitenabschnitt(e)|[A1r]–KV, Ir–XIVv, 1r–[255v]|
|Digitalisat|[Astronautilia_M2.pdf](https://www.astronautilia.de/assets/Astronautilia_M2.pdf)|


### T

||Angabe|
|---|---|
|Titel|Hvězdoplavba aneb Malá kosmická odyssea. Ἀστροναυτιλία ἢ ἡ Μικροοδυσσεία ἡ κοσμική.|
|Autor|Jan Křesadlo (= Václav Pinkava)|
|Entstehung|1994 (?)|
|Aufbew. Institution|Literární archiv Památníku národního písemnictví · Jan Křesadlo, Nr. 2110; Astronautilia: 128 [Autograph]|
|Seitenabschnitt(e)|Titelblatt, Ir–XVIIv, 1–259; hier: 10–22|
|Digitalisat|[Astronautilia_T.pdf](https://www.astronautilia.de/assets/Astronautilia_T.pdf)|


### E

||Angabe|
|---|---|
|Titel|Ποιήτου ἀδήλου: Ἀστροναυτιλία ἢ ἡ Μικροοδυσσεία ἡ κοσμική. Neznámého autora Hvězdoplavba aneb Malá kosmická odysea|
|Autor|Jan Křesadlo/Ἰωάννης Πυρεῖα (= Václav Pinkava)|
|Ort / Jahr|Prag · 1995|
|Seitenabschnitt(e)|I–XVI, 1–261; hier: 10–22|
|Digitalisat|[Ausgabe 2023](https://www.mlp.cz/katalog/vypujcka/4615145)|


## Edition

### Teil Nr. 2

#### Griechisch

##### Titel

(2.1.1) \{M f. 8v; T p. 10; E p. 10\} Ἀστροναυτιλίας β

(2.1.2)  [Τὰ περὶ τῶν λεσβιακῶν]

##### Haupttext

(2.3.1) Αὐτὰρ ὡς πλέομεν βάθεσιν κόσμοιο κενοῖο

(2.3.2) Μανδὺν ζητοῦντες καὶ μῆλον κοσμοθεωροῦν

(2.3.3) ἠέλιον ξεῖνόν τοι ἀφίκομεθ’ ἠὲ περίσσον

(2.3.4) ξεῖνοι πλανήται δὲ περιστροφέοντο δι ̓ αὐτόν.

(2.3.5) τούτων πλανήτων ἕν’ ἀφικόμεθ’ ὅστε πεφάνθη

(2.3.6) γαίης ἡμετέρης παρόμοιος· τῷ μὲν ἄνωθεν

(2.3.7) ἐσσυμένοι ζαπέδῳ ἔχομεν κα[λ]{.underline}εργέα νῆα.

(2.3.8) Αὐτὰρ ἐγὼν ἑτάρω κρίνας δύω ἔξοχ’ ἀρίστω

(2.3.9) πέμψα γε τὴν χωρήνδ’ ἴμεναι ἰδὲ καὶ σκοπέεσθαι

(2.3.10) αἵτινες οὐσῖαι εἴην χθονὶ βρώματ’ ἔδουσαι

(2.3.11) εἴ περ ἀγριόθυμοι ὑπερφίαλοί τε κακαί τε

(2.3.12) ἠὲ φιλόξεινοι καὶ θυμόν γ’ ἡδὺν ἔχουσαι.

(2.3.13) οἵδ’ αἶψ’ οἰχόμενοι ξεῖνον εὗρον πτολίεθρον

(2.3.14) αὐτίκα δ’ εἴσηλθον τόδ’ ἐϋξέστῃσι πύλῃσι.

(2.3.15) ἀλλ’ εἰσερχομένους ἔνδον ἕλεν αἰπὺς ὄλεθρος.

(2.3.16) Τὸν μὲν πλανήτην περ ἐναίετο φῦλα γυναικῶν

(2.3.17) λεσβιακῶν αἳ ἄνδρας ἅπαν〈τ〉ας ἐστυγέοντο.

(2.3.18) \{M f. 9r\} Ταὶ μὲν ἀναΐξασαι ἕλοντ’ ἐρίηρας ἑταίρους

(2.3.19) καὶ βασανίσασαι ἐφόνουν νηλῆϊ μετάλλῳ

(2.3.20) ἀλλά σφας περὶ νηὸς ἐρώτησαν ἐϋτύκτης

(2.3.21) καὶ ἡμῶν· τάδε δύστηνοι κατέλεξαν ἅπαντα.

(2.3.22) [Καὶ γὰρ λεσβιακῇσι γυναιξὶν ἔην μεταφρήζων

(2.3.23) πάγκοινος ὅγ’ ἐπιστάμενος καὶ ῥήματα φωτῶν.]

(2.3.24) Ἧμος λεσβιακαὶ θήλυες μέμαθον περὶ ἀνδρῶν

(2.3.25) γήθησαν καὶ ἄμμιν ὅπλισαν αἰπὺν ὄλεθρον.

(2.3.26) \{T p. 11; E p. 11\} Αὐτίκα ἀμφιένησαν ἱμάντια καλὰ καὶ ἐσθλά,

(2.3.27) δακτυλίους χρυσέους τ’ ὅρμους τ’ ἀρτήματα πολλά,

(2.3.28) χαίτας κτείνισαν καὶ χείλεα φυκοόωσαν.

(2.3.29) Βὰν δ’ ἴμεναι πρὸς νῆα μέλαιναν κῆρα φέρουσαι.

(2.3.30) Αὐτὰρ ἐπεὶ ἀφίκοντο τόπον καὶ νῆα μέλαιναν,

(2.3.31) ἔστησαν δ’ ἔξω καὶ ἀείσασαν ὀπὶ καλῇ

(2.3.32) ὡς ἀσπαζόμεναι γλυκερὼς καὶ μειδιάσασαι.

(2.3.33) Τὰς μὲν βλέψαντες τὸ τεταρπώμε〈σ〉θα φίλον κῆρ,

(2.3.34) αὐτίκα δ’ ἐκ νηὸς βῆμεν δίχα ὅπλα χαμᾶζε.

(2.3.35) Οὐδ’ ἄρα λεσβιακαί γε θέλον φιλότητι μιγῆναι,

(2.3.36) ἀλλά γ’ ἐρυσσάμεναι πυκινῶν κωπεῖς παρὰ μηρῶν,

(2.3.37) τὰς μὲν λάθρα φέρον ὑπ’ εἵμασι ποικιλοέσσιν,

(2.3.38) ἀφράκτους ἄμμ’ ἄνδρας ἀνόπλους ληΐσααντο

(2.3.39) \{M f. 9v\} καὶ καταρηομένους ἧγον πόλιν οὐκ ἐθέλοντας.

(2.3.40) Ἔνθα δ’ ἀφικόμεναι εἰργμὸν λυγρόνδε βάλοντο

(2.3.41) ἡμᾶς δυστήνους πυκινοῖς χαράκεσσ’ ἀραρῶτα

(2.3.42) σχήματι τῷ, τῷ θῆρες ὀρεσκῷοι κατέχονται

(2.3.43) ἀσφαλά· κλουβί δέ μιν καλέουσι νεώτεροι ἄνδρες.

(2.3.44) Tῷ μὲν λεσβιακαὶ θήλυες γ’ ἡμᾶς ἐφύλασσον

(2.3.45) μέσσους εἰν ἀγορῇ· ἀπέβαν δέ τε κηρυχθῆναι

(2.3.46) ‒ σάλπιγξιν μεγάλῃσι τε τύμπανα τυμπανέουσαι.

(2.3.47) Αὐτὰρ λεσβιακαὶ δ’ ἔκβαινον ἄλλοθεν ἄλλη

(2.3.48) εἰς ἀγορὴν πτόλεος πυνθανέμεναι, ὅτι δ’ εἴη.

(2.3.49) Ἄσβεστος δ’ ἄρ’ ἔνωρτο γέλως λέσβῃσι γυναιξίν,

(2.3.50) ὡς ἴδον εἰργμομένους δεσμήμασιν ἄνδρεας ἀγαυνοὺς

(2.3.51) εἰν ἀγορῇ· τότε τῇσι ὀΐσατο χάρμα μέγιστον.

(2.3.52) Ἐχθροὶ μὲν τῇσιν φῶτες καὶ ἄρσενα θηρῶν

(2.3.53) πάντα· μέγα φθονέουσι γυναῖκες μήδεα φωτῶν.

(2.3.54) \{T p. 12; M f. 10r; E p. 12\} Αὐτίκα ἄνδρε δύω ταχέως κλουβῖφιν ἕλουσαι

(2.3.55) εἵμασιν ἔκδυσαν ἰδὲ καὶ λυγρῶς βασάνισ〈σ〉αν

(2.3.56) δηρόν· ἐξ ὄρθροιό γ’ ἐς ἠέλιον καταδῦντα

(2.3.57) σμέρδαλεα στενάχοντε· ἀτὰρ λέσβαι τε γυναῖκες

(2.3.57a) 〈ἄμφι καθιζόμεναι θήησαν λυγρὰ θέητρα〉

(2.3.58) τερπόμεναι δαίνυντ’ ἐσθλὴν καὶ ἀμύμονα δαῖτα.

(2.3.59) Αὐτὰρ ἔπειτα δ’ ἄλις γ’ ἐτετάρφθησαν βασάνοιο,

(2.3.60) τώδε δύω κτάμεναι μεμαυῖαι νηλέϊ χαλκῷ

(2.3.61) μήδεα κόψασαι ἔασαν ἄπογ’ αἱμοροῆσαι.

(2.3.62) Τοῖνδε δυοῖν κταμένοιν σκέδασαν αὖτ’ ἄλλυδις ἄλλη

(2.3.63) οἴκαδε νοστέμεναι καὶ πρηξάμεναι γλυκὺν ὕπνον,

(2.3.64) δύσετο δ’ ἠέλιος δνοφέρον καὶ ἔπι κνέφας ἦλθεν.

(2.3.65) Ἡμεῖς δὲ κλαίοντες ἐμείναμεν ἠόα δῖαν.

(2.3.66) Ἧμος δ’ ἠριγένεια φάνη ῥοδοδάκτυλος Ἠὼς

(2.3.67) (ξεινιακή· μείζων τῆς ἡμετέρης ἐφάνεσκεν),

(2.3.68) τῆμος λεσβιακαὶ θήλυες ἀγορήνδε νέοντο

(2.3.69) τέρψιν ζητοῦσαι ἰδὲ καὶ βασανίσματα φωτῶν.

(2.3.70) Φοίταον ἠέριαί τε κακὰ φρεσὶ βυσσοδομεῦσαι

(2.3.71) μυρίαι· ἡμῖν δ’ αὖτε κατεκλάσθη φίλον ἦτορ.

(2.3.72) \{M f. 10v\} Τῇσιν ἡγεμόνευσε γυνὴ βασίλεια ἀμύμων

(2.3.73) καλὴ καὶ μεγάλη, χρυσῷ ἦν ἀμφιένυσσα

(2.3.74) πέπλῳ, χρύσειον καὶ σκῆπτρον χερσὶν ἔχουσα.

(2.3.75) Ἣ μὲν ἀφικομένη κάτ’ ἄρ’ ἕζετο ποικιλοήλῳ

(2.3.76) ἐν θρόνῳ· ἀμφίπολοι μὲν ἔχευον αἴθοπα οἶνον.

(2.3.77) Σκήπτρῳ σημαίνησε· γυναῖκες χαλκοκορυσταὶ

(2.3.78) ἄνδρε δύω κρίνασαι ἕλον καὶ ἐξέλκοντο

(2.3.79) εἰργμόθεν· αὐτίκα τώδ’ ἦρξαν πέρι γυμνωθῆναι.

(2.3.80) Ἡμεῖς μὲν κλαίοντες ἐπεύχεσθαι μεμάαμεν,

(2.3.81) εἴ κέν τις ζώῃ θεὸς εἰν κόσμοιο βάθεσσιν,

(2.3.82) \{T p. 13; E p. 13\} ἀλλ’ οὐκ ὥς τις πρῆξις ἐφαίνετο μυρομένοισιν.

(2.3.83) Ἐξαῦτίς περ ἔφηνεν ἄνελπις ἢ καὶ ἄμαντις,

(2.3.84) Γρηΰς τις δ’ ὄρθωσε δέμας καὶ ὀξὺ βόωσεν.

(2.3.85) Αὐτίκα λεσβιακαὶ δ’ ἔστησαν εἰν ἀγορήφι

(2.3.86) τάρφεες· φάσγανα πολλὰ δ’ ἐνὶ παλάμηφι σέουσαι

(2.3.87) καὶ ἄλλας ἰαχῇ ἀναΐξαν κῆρα φέρουσαι

(2.3.88) τῇσιν ἀνόπλοισιν· ταὶ νήπιαι οὐκ ἐνόησαν,

(2.3.89) ὡς σφίσιν αἰπὺν ὄλεθρον ἔτευξαν αὐταὶ ἑταῖραι.

(2.3.90) \{M f. 11r\} Σμερδαλέῃ ὑλακῇ φεῦγον τάχα ἄλλυδις ἄλλη

(2.3.91) κοῦραι ἀνοπλόμεναι· ταὶ μὲν λυγροῖς ξιφέεσσιν

(2.3.92) ὦκα διωκόμεναι ἐνάριζον ἔνθα καὶ ἔνθα

(2.3.93) νηλέα τύπτουσαι· πάντη ῥέε αἷμα κελαινόν.

(2.3.94) Δεσποίνην αὐτὴν κούρη μεγάλη ἐπίβησεν

(2.3.95) ξανθοκόμη· ἥ μιν σκήπρτῳ θρασὺ ἀντιτύπευεν.

(2.3.96) Αὐτὰρ οὔτις πρῆξις ἐφαίνετο μαρναμένῃ περ.

(2.3.97) Τὴν δ’ ἀναϊξαμένη χαμάδις βάλε καὶ ξίφος ὀξὺ

(2.3.98) θῆκεν πρὸς δειλήν· τόδ’ ἔπος ἔφατ’ ἔκ τ’ ὀνόμαζε·

(2.3.99) (οὐκ ἄρ’ ἐγὼ κατέχοιμι μόνος· μοί γαρ ἐβοηθεῖ

(2.3.100) Φράντα μεταθήτωρ· ὅδε μοι μετέθηκε τὸ ῥῆμα)·

(2.3.101) »Τέθναθι, δεινὰ μεγαῖρα, ἐπεὶ κτάνες ἄνδρας ἄριστους

(2.3.102) χωρὶς αἰτίης τε μόνως, ὡς ἄνδρες ἔασιν

(2.3.103) καρτεροὶ ὑψότεροί τε δ’ ἔχοντες μήδεα φωτός.

(2.3.104) Ταὔτα μεγαιρομένη κατέπεφνες φῶτας ἄριστους.

(2.3.105) \{M f. 11v\} Νῦν μὲν ἐγὼ κτενέω· πρὶν δ’ αὖ δέ σε ἐξεναρίσ〈σ〉αι

(2.3.106) δείξω σευ ἴσην ἔμεναι ἄλλῃσι γυναιξίν,

(2.3.107) αἵτινες ἀνδράσι πᾶσιν ἐδούλευσαν κατὰ κόσμον.«

(2.3.108) Ἦ ῥα καὶ ἐξ ἐσθῆτος ἐξαῦτις φαλλὸν ἔρυσσεν

(2.3.109) μακρὸν καὶ πυκνόν· τὸν θαυμάζων ἑόρακα,

(2.3.110) \{T p. 14; E p. 14\} οὕνεκ’ ἐϋπλοκαμὶς σπῆσεν στωλήφι κόραυνα.

(2.3.111) Αὐτίκα τῇ κοράμῃ πέπλον χρύσειον ἄειρεν

(2.3.112) καί μιν ἔμβαίνουσα πύλας εἴσηλθεν ἔρωτος,

(2.3.113) ἤρξε δὲ μοιχέμεναι· ἄλλαι κοῦραι δέ τ’ ἕποντο

(2.3.114) ξιφοφόροι· Πᾶσαι μὲν ἔφαινον μήδεα φωτῶν,

(2.3.115) τάς δὲ νικηθείσας περ ἐμοιχήσαντο βίηφι.

(2.3.116) Αὐτὰρ ἐπεὶ τέλεσαν ἀεκούσῃς ἔργα ἐρώτων,

(2.3.117) τὰς κούρας κατέπεφνον ἁπάσας νηλέϊ χαλκῷ

(2.3.118) πάσας ἐξείης· στυγερὸν τόδε πρῆγμα ἴδεσθαι.

(2.3.119) Ἀλλ’ ὅτε νῦν τέλεσαν πάντως τὰ δ’ ἀνεικέα ἔργα,

(2.3.120) πρὸς δ’ εἰργμόν τινες ἐρχόμεναι θυρίον ῥ’ ανέῳξαν,

(2.3.121) τῷ δ’ ἔξηλθον ἐγὼ καὶ ἐμοὶ ἐρίηρες ἑταῖροι,

(2.3.122) εὐχάριτες κούρῃσιν ἐπευχόμεθ’ ἀνδρομέοισιν.

(2.3.123) Τὼ δὲ δύω ἑτάρω συνίστασθην παρ’ ἐμεῖο.

(2.3.124) \{M f. 12r\} Ἄλλη δ’ ἄμμι κόραυνα ποτὶ θρόνον ἧκε φαεινόν,

(2.3.125) τῷ μὲν ἐφεζομένη γρηῢς ἦν πότνα ἴδεσθαι,

(2.3.126) ἣ πρὶν ἀναΐξασ’ ἀρχὴν πόρεν αἱματοχεύης.

(2.3.127) Ἥδε καθιζομένη σκήπτρον δ’ ἔσχεν παλάμηφι

(2.3.128) ὡς δέσποινα νέη· κῦδος δέ ἑ κρὰς κεκάλυψεν.

(2.3.129) Ἄμμε δ’ ἀφικομένους εἶδεν καὶ εἴρετο δ’ ἡμᾶς

(2.3.130) γλώσση ἀλλοδαπῇ, τῆς οὔτις γνώματ’ ἔειχεν,

(2.3.131) αὐτὰρ Φράντα μεταφρήζων μετέθηκε τὸ ῥῆμα·

(2.3.132) »Ὦ ξεῖνοί τινές ἐστε; Πόθεν γλαφυρὸν πλέτε κόσμον;

(2.3.133) ἥ τι κατὰ πρῆξιν ἢ μαψιδίως ἀλάλησθε

(2.3.134) οἷά τε ληϊστῆρες ἐπ’ ἀστέρας ἔνθα καὶ ἔνθα

(2.3.135) ψυχὰς παρθέμενοι κακὸν ἀλλοδαποῖσι φέροντες;«

(2.3.136) Ὧς φάτο, τὴν μὲν ἐγώ περ ἀμειβόμενος προσέειπον

(2.3.137) ἡμετέρῃ γλώσσῃ (τὸ μεταφρήζων μετέθηκεν)·

(2.3.138) \{T p. 15; E p. 15\} »Οὐ γάρ τοι, δέσποινα, κακὰ φρονέοντες ἔβημεν

(2.3.139) τειὸν πλανήτην· λῃστῆρες ουχί τοί ἐσμεν,

(2.3.140) ἀλλὰ φυλακτῆρες πόλεος τηλοῦ ἀπονόσφιν

(2.3.141) \{M f. 12v\} πλάνην ναιόμενοι, τὸν Γαίην κικλήσκουσιν,

(2.3.142) ἀλλοδαπὸν ξεῖνον· τηλοῦθεν κοσμοοδεύων

(2.3.143) εἰλήλουθα πόλιν καὶ ἄστερα σιγαλοέντα

(2.3.144) σῆς ἀρχῆς σὺν νηΐ τ’ ἐμῇ καὶ ἐμοῖς ἑτάροισιν

(2.3.145) ἄνερα ζητοῦντες χαλεπὸν φυξάνορα φῶρα.

(2.3.146) Ἄρχοντες πέμψαν καί μοι κρατερῶς ἐπίτελλον

(2.3.147) μή ποτε νοστῆσαι, πρὶν κλέπτην φῶτα λάβεσθαι.

(2.3.148) Αὐτὰρ ἀφικομένους εἰς τοῦτον τὸν πλανήτην

(2.3.149) ἅρπαξαν κοῦραι χαλεπαὶ λέσβαι τε γυναῖκες

(2.3.150) ἀφράκτους ἄμμ’ ἄνδρας ἀνόπλους ληϊσάαντο,

(2.3.151) ἄμμι δὲ καὶ πίσυρας φῶτας κακότητι κάτεκταν·

(2.3.152) πρῶτον ἄνδρε δύω, τὼ δ’ εἰς πτολίεθρον ἔπεμψα,

(2.3.153) αὐτὰρ ἔπειτα δύω μετὰ πάντας ἄνερας ἄλλους.

(2.3.154) Τὼ μὲν οὐ κτείναν γ’ ἐξαῦτις, ὡς ἐπέοικε,

(2.3.155) ἀλλὰ δὲ τὼ βασάνισ〈σ〉αν ἐς ἠέλιον καταδῦντα

(2.3.156) τερπόμεναι· πυμάτως ἀπόκοψαν μήδεα φωτῶν.

(2.3.157) Ἡμᾶς ληφθέντας εἰργμόνδε λυγρόνδε βάλοντο

(2.3.158) τῷ μὲν ἀνίσχεσθαι σφάγιον δέ τε ποιήσεσθαι.

(2.3.159) \{M f. 13r\} Οὕτως ἄμμε ταχῶς δ’ εἵλοιεν αἰπὺς ὄλεθρος,

(2.3.160) εἰ μὴ λεσβιακαὶ κοῦραι ὀλολυμέναι εἶεν

(2.3.161) σῇσιν μαρναμένῃς ἑρμαφροδίτῃσι γυναιξίν.

(2.3.162) Τῷ μὲν ἐγὼ χάριν οἶδα τεῒν κούρησί τε πάσαις.«

(2.3.163) Ὣς ἐφάμην· ὁ μεταθήτωρ μετέθηκε τὸ ῥῆμα.

(2.3.164) Ἣ δ’ ἀπαμειβομένη προσεφώνεε πότνια γρηΰς

(2.3.165) (γλώσσῃ ἀλλοδαπῇ, ὁ μεταφρήζων μετέθηκε)·

(2.3.166) \{T p. 16; E p. 16\} »Οὐ γὰρ μέν τοι, ξεῖνε, κόραυναι ἑρμαφρόδιται,

(2.3.167) ἀλλὰ νέοι φῶτές γε γυναικείοις ἀραρώτες.

(2.3.168) Πάντα δέ τοι ἐρέω, εἰ πυνθάνεσθαι ἔοικεν

(2.3.169) νίκην ἡμετέρην τέχνην δολοέντα τε ἔργα·

(2.3.170) ἀλλά γε τῶν πάντων ἔργων πεπνυμένοι ἐσμέν.

(2.3.171) Ἀλλ’ ἴθι νῦν εἰς νῆα θοὴν σὺν σοῖς ἑτάροισιν

(2.3.172) 〈τῇδ’ ἀποπαυσέμεναι ἰδὲ καὶ σίτοιο πάσασθαι〉,

(2.3.173) σῶμά γε κλυζέμεναι καὶ πρηξέμεναι γλυκὺν ὕπνον.

(2.3.174) Δαίσομεν ἑσπέριοι ἀγορήφι ἀμύμονα δαῖτα

(2.3.175) νίκῃ τερπόμενοι καὶ ἐλευθερίῃ μεγαθύμῳ.

(2.3.176) Τῇδέ σε προσκαλέω μέτεχειν ἰδὲ καὶ ἑτάρους τε.

(2.3.177) \{M f. 13v\} Ἡμῶν δαινυμένων ἐρέω, εἴ κέν περ ἄκουοις.«

(2.3.178) Ὣς μὲν ἀμειβομένω ἔπεσιν διαλέξαμεν ἄμφω.

(2.3.179) Αὐτὰρ ἐγὼ μὲν ἔβην εὐεργείην ποτὶ νῆα

(2.3.180) τῇδ’ ἀναπαυσέμεναι ἰδὲ καὶ σίτοιο πάσασθαι

(2.3.181) σῶμά τε κλυζέμεναι καὶ πρηξάμεναι γλυκὺν ὕπνον

(2.3.182) αὐτὸς ἔγωγε· ἕποντο φίλοι ἐρίηρες ἑταῖροι.

(2.3.183) Αὐτὰρ ἐπεὶ κατέδυ ἱερὸν φάος ἠελίοιο

(2.3.184) (ξεῖνον καὶ ἄτοπον· μάλα γὰρ μέγας ἠέλιος ἦν),

(2.3.185) ἡμεῖς ἐκ νηὸς ἦμεν δ’ ἀγοργήνδε δάσασθαι.

(2.3.186) Οἳ δ’ ἄπο τῶν νεκρῶν ἤνεγκαν σώματα πάντα

(2.3.187) ἐκ ἀγορῆς ἄλυδις, λοῦσαν δέ τε αἷμα κελαινόν·

(2.3.188) πάσῃ δ’ εἰν ἀγορῇ κλισίαι ἦσάν τε τράπεζαι,

(2.3.189) παννύχιοι πολέες δαινύατο δαῖτα περίσσην

(2.3.190) κοῦραι καὶ φῶτες θῆλυν κρύψιν δ’ ἀπόδοντες.

(2.3.191) Τοῖσιν μὲν λύχνοι ἠλεκτρικοὶ ἦσαν ἄριστοι

(2.3.192) ὀξέα λαμπόμενοι· ἀτὰρ οὐρανόθεν διέλαμψαν

(2.3.193) \{M f. 14r\} ἀστέρες πάμπολλοι ἰδὲ καὶ πίσυρές τε σελῆναι

(2.3.194) ἐσθλαὶ καὶ μεγάλαι μέγα μείζονες τῇ χθονίῃ περ.

(2.3.195) \{T p. 17; E p. 17\} Φάος ἔην ἀγορῇ σχέδον ἤματι λαμπετοώντι.

(2.3.196) Ἡμεῖς δ’ ἑζόμενοι δάσαμεν κρέα καὶ μέθυ ἡδύ.

(2.3.197) Αὐτὰρ ἐγὼ τραπέζην εἶχον σὺν γρηῢ γυναικὶ

(2.3.198) δεσποίνῃ· ἥ μοι κατέλεξεν πρήγματα πάντα,

(2.3.199) ἀλλὰ δὲ παντομεταφρήζων μετέθηκε τὸ ῥῆμα·

(2.3.200) »Ὦ ξεῖν’, εἰρωτᾷς με τὰ πρήγματα καὶ περὶ τούτων

(2.3.201) λεσβιακῶν κταμένων καὶ πῶς τάδε πάντα τέτυκτο.

(2.3.202) Τοιγὰρ ἐγὼν ἐρέω· μάλα γὰρ μακρὸν ἔπος ἔσται.

(2.3.203) Ποῦ δ’ ἀρχήν γε λάβοιμι, τί δὲ πρότερον καταλέξω;

(2.3.204) Σύμπλεκτον τόδε πρῆγμα, κακὸν δέ τε μυθήσασθαι·

(2.3.205) Πρῶτον μέν τοι, ξεῖνε, μέθεν τὰ θέμεθλα ἐνίψω·

(2.3.206) Τεθίς μοι ὄνομ’ ἐστί, Τεθὶν δέ με κικλήσκουσιν

(2.3.207) πάντες ἄνθρωποι καὶ ἐμαὶ ἐρίηρες ἑταῖραι.

(2.3.208) Εἰμὶ δὲ βῑολόγος καὶ τῶν γενεῶν μεχανίστα,

(2.3.209) \{M f. 14v\} οὐ γὰρ εἰν τούτῳ γέγαα πλάνῃ ὀλοέντι.

(2.3.210) Τῇδε γ’ ἐγὼ κατέβην καὶ αὐτὴ νηῒ μελαίνῃ

(2.3.211) αὐτὴ πεμψαμένη περ ἀπ’ ανδρῶν κάρτος ἐχόντων

(2.3.212) πάσας λεσβιακὰς τέχνῃ κτάμεναι μεμαυῖα.

(2.3.213) Αἳ μὲν ἐκ τούτου πλανήτου, τῷ περ ἔναιον

(2.3.214) ἠ〈δ〉έ τέ μιν Λέσβον κεκαλήκασιν οὐνόμαζόν τε,

(2.3.215) ἐσκέδασαν προπαγάνδαν ἐν ἄλλοις πλανήτῃσιν

(2.3.216) ἡμέτεροις, οἳ δ’ ἄμμι περιστροφέοντες ἔασιν

(2.3.217) ἠέλιον· κρατερόν περ ἔχεσκον ῥαδιόφωνον

(2.3.218) μείζονα τ’ ἰσχυρὸν βαρυτώτερον οὐκ ολίγον περ

(2.3.219) ἢ τοῖς οἱ ἕτεροί περ ἐφώνεον ἀλλήλοισιν.

(2.3.220) Τούτῳ μὲν σκέδασαν κάτ’ ἀ[ν]εικελίην προπαγάνδαν

(2.3.221) ἄνδρας κακτάμεναι θήλυες δέ τε ἡγεμονεῦσαι.

(2.3.222) »Ὄρσθε ταχῶς, κοῦραι καὶ ἐϋπλόκαμοί τε γυναῖκες,

(2.3.223) \{T p. 18; E p. 18\} ἄνδρας κακτάμεναι καὶ ἐλευθερίην ὕμ’ ὀπάσσαι.

(2.3.224) \{M f. 15r\} Οὔδ’ ἄρα περ δέομεν φωτῶν λασίων κακοοδμῶν

(2.3.225) μὴ τέκνων ἕνεκεν μὴ τέρψεος, ἀλλὰ τὰ πάντα

(2.3.226) μουνογενεῖς περ ἀρηρέμεναι δυνάμεσθα καὶ αὐταί.

(2.3.227) Ὕμμι δ’ ἅπαντα δὲ ταὔτα δεδίγμενα ἔσται ἀπ’ ἡμῶν,

(2.3.228) ἦμος κακτάμενοι θῆρες ἄρρηνες ἔσονται

(2.3.229) ὑμετέρῳ πλάνῃ· ἀλλ’ ὄρσθε ταχῶς τε μάχεσθε.«

(2.3.230) Ὣς αἳ μέν γ’ ἐπέεσσιν ἀποσταδὰ λυγρολόγοισιν

(2.3.231) ἐσκέδασαν προπαγάνδαν ἀνήνορι ῥαδιοφώνῳ.

(2.3.232) Τοὺς μὲν ἀκούσαντας μῆνις ἕλε ἠ〈δ〉ὲ φόβος τε·

(2.3.233) Καίπερ ενὶ πλάνῃσι κόραι καὶ θήλυες ἄλλαι

(2.3.234) λοιποῖσιν πλείσται στύγεον ἔπεα προπαγάνδης

(2.3.235) λεσβιακῶν καὶ τῇσιν ἔμεν δοκέοντο γελαστά.

(2.3.236) Ἦσαν δ’ ἄρχοντές ῥα γυναῖκας ἀνδρεϊφόντας

(2.3.237) ἄλλας νικῆσαι ὀλιγωτέρεάς περ ἐούσας

(2.3.238) τῶν νομίμων θήλων, κτάμεναι δέ τε φῶτας ἅπαντας

(2.3.239) Λέσβῳ πλανήτῃ· φοβέοντο δέ, μὴ τὸ γένοιτο

(2.3.240) ἄλλοις πλανήτῃσι, τό σφιν κὴρ εἴσατο εἶναι.

(2.3.241) Τοὔνεκα μὲν πέμψαν εἰς πλάνην λεσβογυναικῶν

(2.3.242) λάθρα περ οὐ φανερῶς ὡς τῇσιν κῆρα φέροιμι.

(2.3.243) \{M f. 15v\} Οὔδε τόδ’ ἐκτελέσαι δυνάμην μικροῖο χρόνοιο,

(2.3.244) ἀλλὰ τὸ τευξέμεναι εἷλεν πολλοὺς ἐνιαυτοὺς

(2.3.245) εἴκοσιν ἢ καὶ πέντε, ἕως ἄνδρες γεγάασι

(2.3.246) ἠ〈δ〉ὲ πεφύκασιν καταπέφνεμεν, ἃς ἐθέλησα.

(2.3.247) Τοίγαρ ἐγὼν ἐρέω πρῆξιν τέχνην δέ τ’ ἐμείην.

(2.3.248) Πάντας λεσβιακαὶ Λέσβῳ φῶτας κατέπεφνον

(2.3.249) πλανήτῃ καὶ τὰς νομίμας θήλυας ἐδάμησαν.

(2.3.250) Οὐ μέν τις κούρη γ’ ὁμαλὴ τόλμησεν ἐνισπεῖν

(2.3.251) \{T p. 19; E p. 19\} πόθον γ’ εὐνάων σὺν ἀνέρι τεκνοδοτῆρι,

(2.3.252) ἀλλὰ δὲ ταὶ πᾶσαι μεμίμησαν λέσβαι εἶναι,

(2.3.253) δεῖσαν γ’ ὀξὺν ἱμάντα τε καὶ χάλυβον πολυπικρόν.

(2.3.254) Λάθρα δέ τ’ εὐνάζεσθαι ἐώθαν ἄρσεσι θηρῶν

(2.3.255) ἀρνοῖς ἠ〈δ〉ὲ τράγοις κυσὶ καὶ δμητοῖσι λέουσι

(2.3.256) πάμπολλοις ζῷοις, εἴ κέν περ ἄρσενες εἶεν.

(2.3.257) Ἀλλὰ δὲ καὶ φανερῶς κούρῃσιν συνδυάσοντο

(2.3.258) ὥστε γάμῳ· τάδ’ ἔοικεν ὑπ’ ἀνδροφόνων γε γυναικῶν.

(2.3.259) Εἴ κέν τις κούρων ἔθελεν τέκνον τετοκεῦσαι,

(2.3.260) ταὔτα δὲ βῑολόγοισι τέχνῃσιν πάντα γένοντο.

(2.3.261) Ὠὸν μὲν εἷλον ἐξ ἐνδοτάτοιο γυναικὸς

(2.3.262) καὶ ἐκ τῆς ἑτέρης ζευχθείσης ὠΐον ἄλλον.

(2.3.263) \{M f. 16r\} Τοῦ μὲν ἕλον κάρυόν γε μόνον καὶ τῷδε ὄπασσαν·

(2.3.264) Ἐξαπίνης ὠὸν δὲ κεκάρφθετο θαῦμα ἴδεσθαι

(2.3.265) ἀνδρὸς ἀφισταμένοιο· τά περ τέχνῃσι τέτυκτο.

(2.3.266) Αὐτὰρ ἐν ὑστέροφίν περ ἔθηκαν, ἥτις ἔνευσεν,

(2.3.267) σφωῒν ζευχθεισαῖν κουραῖν βρέφος ἐνδοφόρευειν

(2.3.268) ἠὲ τόκον· τῷ γὰρ ἄνευ ἀνδρὸς τέκνα τέκοντο

(2.3.269) θήλυες σύμπασαι· οὐκ ὐ ψιλὸν ἦν χρομόσωμα.

(2.3.270) Τὰς μὲν θηροφίλους ἔασαν ἔχεμεν διαπρῆξιν

(2.3.271) λάθρα περ ἐργάζεμεν, ὡς μέν σφας θυμὸς ἄνωγεν.

(2.3.272) Τρηχὺ δὲ καὶ χαλεπόν περ ἔεσκεν θηροφυλάσσειν

(2.3.273) καὶ κεκμηκυῖαι ἔασαν θήρεσσι μιγῆναι.

(2.3.274) Τῴδε τε μοι λύσις αὖ πάντων ἔφανεν φρονέουσῃ·

(2.3.275) Πρῶτα δὲ σὺν νομίμῃσί τε καὶ ὁμαλῇσι γυναιξὶ

(2.3.276) πολλὰ δ’ ὀμιλομένη γε φιλοφροσύνην ῥα τέτευχα

(2.3.277) λάθρα μέν, οὐ φανερῶς, ὡς λεσβιακὰς ἐφόβουμεν.

(2.3.278) Ἦμος περ κοῦραι νόμιμαι καὶ ἐμοὶ πεπίθοντο

(2.3.279) \{T p. 20; E p. 20\} τῆμος ἐγὼν ἀγορὴν θεμένη ἑτάρας προσέειπον

(2.3.280) \{M f. 16v\} πάμπολα γνωρίσασά τε σχήματ’ ἀποκρύψασα

(2.3.281) τῆς στάσεος· πᾶσαι νεῦσαν καὶ ὅρκον ὄμοσσαν

(2.3.282) ὥς μοι μαρναμένῃ ἔπεσιν καὶ χερσὶν ἀλέξειν

(2.3.283) τῇσι δέ τ’ ὁρκοφόρῃσι τὰ πρῆγματα νῦν ἐπίτελλον

(2.3.284) καὶ γὰρ λεσβιακῇσι ἐτεύχομεν αἰπὺν ὄλεθρον.

(2.3.285) Ἔσκε δὲ μητροπόλιθι δόμος καλῶς ἀραρώς περ,

(2.3.286) ὃν καὶ μουσεῖον μὲν ἐπίκλησιν καλέουσιν.

(2.3.287) Τούτῳ μουσείῳ νεκροί τινες ἄνδρες ἔχοντο –

(2.3.288) κρυσταλλόπηκτοι, εἰ μὴ σαπροί γε γένοιεν –

(2.3.289) ὥστε γένος σβέστον προεὸν καὶ θαῦμα ἴδεσθαι.

(2.3.290) Μία δὲ τῶν νομίμων κούρων τόδε δῶμα φύλασσεν

(2.3.291) μουσεῖον· τύχη δέ τ’ ἐείσατο εὐ ἀραρυῖα.

(2.3.292) Νυκτὸς γὰρ ἦλθον εἰς δῶματα· ἥ μοι ἄνοιγνυ

(2.3.293) \{M f. 17r\} κούρη δωμοφύλαξ (κουστῶδα δέ μιν καλέουσιν

(2.3.294) Ῥωμαϊκῷ μύθῳ γῇ ὑμετέρῃ σοφοὶ ἄνδρες).

(2.3.295) Αὐτὰρ ἔπειτ’ αὐλὴν περ ἀφικόμεθ’ ἄνδρας ἐχούσην

(2.3.296) (κρυσταλλοπήκτους, εἰ μὴ σαπροί γε γένοιεν).

(2.3.297) Τοὔνεκά μοι κούρη φυλάκεσσά γε κίσταν ἄνοιγνυ

(2.3.298) Αὐτὰρ ἐγὼ κόψιν κάψης σπήσασα ὀξείαν

(2.3.299) τοῖσι δὲ νεκροῖσιν φωτῶν ὄρχεις ἐτόμησα,

(2.3.300) ἐν κάψῃ κρύψασα δ’ ἔβην ἴμεν· δωμοφύλαξ τε

(2.3.301) πάντα κεκόσμηκεν ὡς τὸ πρὶν ἠὲ κάτοιγνυ.

(2.3.302) Ὕστερον αὖτε κύνας δ’ ἀγανοὺς κρίσασα συνηθεῖς

(2.3.303) μικροὺς οὐ μεγάλους περ, ἐπεὶ κρυφθῆναι ὄφειλον

(2.3.304) ῥηϊδίως, μέτα τοῖς ὄρχεις φωτῶν ἐφύτευσα

(2.3.305) τέχνῃσιν πυκινῇσι, κακόν τοι ἔργον ἔεσκεν.

(2.3.306) Αὐτὰρ ἔπειτα κυσὶν ὄρχεις ἀνδρῶν ἐφύτευσα

(2.3.307) \{T p. 21; E p. 21\} εὐτυχέως καὶ τοίδε τομῆς ἰάσαντο,

(2.3.308) τοὺς μὲν ἐγὼν ἧγον μετὰ κούρῃσιν νομίμῃσιν

(2.3.309) ταύτας δ’ ἐμβαίνειν ἰδὲ καὶ φιλότητι μιγῆναι.

(2.3.310) Ὄρχεις ἀνδρομέας περ ἔχον καὶ σπέρματα φωτῶν

(2.3.311) \{M f. 17v\} κακταμένων· τότε τοὶ τίκτον νεκροί περ ἐόντες

(2.3.312) Ἐξαπίνης πολλαὶ κοῦραι εἰν γαστρὶ ἔχοντο

(2.3.313) ἡμισέαι οὐ πᾶσαι, ἐπεὶ φαίνειν ἐπέοικεν,

(2.3.314) ὥς τοι ἡμισέαι ἑ φέρον, ἀλλ’ ἡμισέαι δὲ

(2.3.315) δῶκάν σφιν κάρυον, ὡς ἦθος λεσβιακῇσιν.

(2.3.316) Αὐτὰρ ἔπειτα τόκον τετοκήκασι νεκροτοκεύτην,

(2.3.317) ἡμισέαι θήλειαι ἔσαν καὶ ἡμίσεές τε

(2.3.318) παῖδες ἀνδρεῖοι· τόδε μοι ἐτέταρπε φίλον κῆρ.

(2.3.319) Τοὺς μὲν κρυπταδίως δὲ πεπαιδεύκασι κόραυναι

(2.3.320) καὶ ὡς θηλείας μεμίμωσαν γ’ ἤματα πάντα.

(2.3.321) Ἀλλ’ ὡς θρεψάμενοι οὐκ ἀνδρέα ἔργα δέοντο,

(2.3.322) ὡς ὅτε λεσβιακαί γε κορίσκαι γυμνάζοντο

(2.3.323) πᾶσιν ἀέθλοισιν, μέμαθον καὶ ἀρήϊα ἔργα.

(2.3.324) Ἧμος δ’ ἥβωσαν παμπληθεῖς καὶ ἐγένοντο

(2.3.325) τόσσοι κρυπτάνδρες, πόσσαι δέ τε ἀνδροφονεῖαι

(2.3.326) λεσβιακαί τε νέαι στρατιῶται καὶ φυλάκεσσαι,

(2.3.327) τῆμος μὲν στασιαζόμενοι κτάμεν ἀνδροφονείας

(2.3.328) πάσας, αἳ δὲ θέλον φύσεας κόσμου στροφίζεσθαι

(2.3.329) Νῦν μὲν ἐλεύθεροί ἐσμεν ἐνὶ ταύτῃ δέ τε χώρῃ

(2.3.330) \{M f. 18r\} ἀνδρες καὶ θήλυες, ὡς ἀμφότεροις ἐπέοικεν.

(2.3.331) Ἀλλὰ σὺ χαῖρ’, ὦ ξεῖνε, ἐπεὶ φύγες αἰπὺν ὄλεθρον

(2.3.332) αὐτὸς καὶ ἕταροι, ἡμεῖς κεχαρήκαμεν αὐτοί.«

(2.3.333) Οὕτως παννύχιοι δάσαμεν μὲν ἀμύμονα δαῖτα

(2.3.334) πάντες ἑζόμενοι κρέα δ’ ἄσπετα καὶ μέθυ ἡδύ.

(2.3.335) \{T p. 22; E p. 22\} Ἤμος δ’ ἠριγένεια φάνη ῥοδοδάκτυλος ἠὼς

(2.3.336) [ξεινιακή· μείζων τῆς ἡμέτερης ἐφάνεσκεν,]

(2.3.337) νῆα μὲν εὐξέστην ἐπιβήσαμεν ἀχνύμενοι κῆρ

(2.3.338) ἄσμενοι ἐκ θανάτοιο φίλους ὀλέσαντες ἑταίρους.

(2.3.339) Αὐτίκα πύραυλος δ’ ἔλασεν καλεργέα νῆα,

(2.3.340) ἐπτάμεθ’ εἰς κόσμον πλάνην ξεῖνον λελιπόντες.

(2.3.341) Ἔνθεν μὲν πλέομεν βάθεσιν κόσμοιο κενοῖο

(2.3.342) Μανδὺν ζητοῦντες καὶ μῆλον κοσμοθεωροῦν.

#### Tschechisch

##### Titel

(2.1.1) \{M f. 8v; T p. 10; E p. 10\} Hvězdoplavby zpěv druhý

(2.1.2) (O lesbičankách)

##### Haupttext

(2.3.1) Avšak když tedy jsme pluli tu propastmi prázdného kosmu

(2.3.2) Mandyse hledajíce a ovci jež sleduje vesmír

(2.3.3) přišli jsme k cizímu slunci a divnému na pohledění,

(2.3.4) podivné planety kolem se toho točily slunce.

(2.3.5) Z těchto planet jsme našli si jednu, která se zdála

(2.3.6) podobná zemi: a na tu tedy jsme v výše se dali,

(2.3.7) dolů se spustivše na zem, tu zdrželi lodici dobrou.

(2.3.8) Avšak já nyní vybrav dva druhy nejlepší ze všech

(2.3.9) poslal jsem do krajiny tam jít a dívat se, zjistit

(2.3.10) jaké by bytosti byly v té zemi, jedlíci jídla

(2.3.11) zdaž by divoké byly a zpupné, jakož i zlobné

(2.3.12) aneb zda přátelské jsou a milou mají i mysl.

(2.3.13) Oni vyšedše rychle tu cizí spatřili město,

(2.3.14) ihned do něho vešli tam skrze leštěné brány.

(2.3.15) Avšak jak vstoupili dovnitř tu příkrá vzala je zkáza,

(2.3.16) neboť planetu onu zde plémě drželo ženské

(2.3.17) lesbické, jemuž se všichni mužové hnusili velmi.

(2.3.18) \{M f. 9r\} Ty hned vyskočivše i zajaly dobré mi druhy

(2.3.19) a když je pomučily pak zabily krutým je kovem.

(2.3.20) Ale jich napřed se ptaly po dobře stavěné lodi

(2.3.21) a také po nás, to všechno jim oni nešťastní řekli.

(2.3.22) Neboť i lesbické ženy ty měly překladatele

(2.3.23) všeobecného, jenž uměl i jazyk oněch tam mužů.

(2.3.24) Jakmile lesbické ženy tu o mužích zvěděly zprávu,

(2.3.25) zaradovaly se ihned a příkrou nám chystaly zkázu.

(2.3.26) \{T p. 11; E p. 11\} Ihned na sebe vzaly tu šatstvo krásné a vzácné

(2.3.27) zlaté prsteny, na krk i jiné ozdoby mnohé

(2.3.28) vlasy si učesaly a načervenily si rtíky.

(2.3.29) Vydaly k černé se lodi a smrt nám cestou tou nesly.

(2.3.30) Ale když na místo přišly a k naší černé tam lodi,

(2.3.31) postavily se venku a zpívaly krásnými hlasy

(2.3.32) jakoby vítaly nás a sladce též usmívaly se.

(2.3.33) Tyto spatřivše ihned jsme potěšili se v srdci,

(2.3.34) ihned jsme beze zbraní se z lodi vydali na zem.

(2.3.35) Avšak lesbické ženy se v lásce nechtěly spojit,

(2.3.36) ale náhle tu meče tasily od tučných stehen,

(2.3.37) které schované nesly pod svými pestrými rouchy,

(2.3.38) nic netušící muže a bez zbraní přepadly ihned,

(2.3.39) \{M f. 9v\} a tu nás spílající a nechtící do města vedly.

(2.3.40) A když do města přišly tu v mrzké nás vězení vrhly

(2.3.41) nešťanstné všechny, jež mělo i tlusté dokola mříže

(2.3.42) na ten způsob jak divá se zvěř též v zajetí drží

(2.3.43) jistě: a vězení také se běžně nazývá klecí. (*Fußnote:* V originále je použit novořecký výraz pro klec a vyvětlen. Zde přeloženo vloněji)

(2.3.44) V té nás lesbické ženy teď hlídaly zevřené všechny

(2.3.45) uprostřed náměstí jejích, a odešly oznámit dalším

(2.3.46) troubice na mocné trouby a bubnujíce i v bubny.

(2.3.47) A tu lesbické ženy sem přišly odtud i onud

(2.3.48) na jejich máněstí města, by zvěděly, co se to děje.

(2.3.49) Nezhasitelný tu smích byl povstal lesbickým ženám,

(2.3.50) kdyžtě viděly v kleci a v poutech výborné muže

(2.3.51) na rynku. To se zdála jim býti největší radost.

(2.3.52) Odporní jsou jim muži i také samcové zvířat

(2.3.53) všichni. Velice žárlí ty ženy na orgány mužské.

(2.3.54) \{T p. 12; M f. 10r; E p. 12\} Ihned tu mužů dvé si z klece vyndaly rychle

(2.3.55) z jejich šatů je svlékly a trudně mučily potom

(2.3.56) dlouho. Od ranního zoře až o západ jasného slunce

(2.3.57) strašlivě naříkající. Leč ony lesbické ženy

(2.3.57a) seděly na zemi kolem a v divaldo hleděly mrzké

(2.3.58) s radostí pojídaly tu výbornou hostinu skvostnou. (*Fußnote:* Zde je porušen princip paralelního překladu verš proti verší)

(2.3.59) Avšak, když dosti se mukou již byly těšily mužů,

(2.3.60) chtějíce oněch dvé již zabít ukrutným kovem,

(2.3.61) usekly přirození a nechaly všechnu krev vytéct.

(2.3.62) A když je zabily oba tu opět se rozešly různě,

(2.3.63) aby se vrátily domů a sladký konaly spánek.

(2.3.64) Ponořilo se slunce a temný nastal i soumrak.

(2.3.65) My pak naříkajíce jsme čekali na jasnou zoru.

(2.3.66) Zora když růzových prstů se zjevila s ránem se rodíc

(2.3.67) (cizí, větší než naše se zrakům zazdála našim)

(2.3.68) tu již lesbické ženy se na rynk vracely zase

(2.3.69) zábavu hledajíce a mrzké mučení mužů.

(2.3.70) Přicházely sem s ránem a zhoubně hloubaly v mysli,

(2.3.71) nesčetné. Nám pak opět se milé zlomilo srdce.

(2.3.72) \{M f. 10v\} Mezi nimi tu vládla bezvadná královna žena

(2.3.73) krásná a velkého růstu a zlatým oděna celá

(2.3.74) rouchem a zlaté žezlo též ve své držela ruce.

(2.3.75) Ta, když na rynek přišla, hned usedla na velmi zdobném

(2.3.76) trůně. Tu ihned jí služky též nalily ohnivé víno.

(2.3.77) Žezlem znamení dala. Tu ženy, oděné v brni

(2.3.78) vybraly muže dva a vzaly a vyvlekly zase

(2.3.79) z klece a ihned je opět tu začaly vysvlékat z šatů.

(2.3.80) My pak naříkajíce jsme pokoušeli se modlit

(2.3.81) jestli by nějaký bůh snad živ byl v hlubinách kosmu.

(2.3.82) \{T p. 13; E p. 13\} leč i tak žádná možnost se modlícím neobjevila.

(2.3.83) Náhle však objevila se v níž nedoufal, neznal ji nikdo.

(2.3.84) Stařena jakás se zvedla a ostrým vykřikla hlasem.

(2.3.85) Ihned tu lesbické ženy se vztyčily tam na náměstí

(2.3.86) četné, ostrými meči tu všechny mávaly v rukou.

(2.3.87) Na jiné s velikým jekem se vrhly, nesouce smrt jim,

(2.3.88) těm, které bez zbraní byly. To, hloupé, nemohly tušit

(2.3.89) že jim příkrou teď zkázu schystají samotné družky.

(2.3.90) \{M f. 11r\} Se strašným prchaly křikem a káždá se rozprchla jinam

(2.3.91) z dívek neozbrojených. Ty ale s ostrými meči

(2.3.92) 〈...〉

(2.3.93) nemilosrdně je bily a všude tekla krev temná.

(2.3.94) Vládkyni samu tu děva přepadla postavy velké

(2.3.95) plavá. Ta mocně žezlem se bránila proti ní tlukouc,

(2.3.96) avšak nakonec nic jí nebyla obrana platná.

(2.3.97) Proti ní vyskočivši ji na zem vrhla a ostrý

(2.3.98) meč proti ubohé zvedla a tato pravila slova:

(2.3.99) (Těm bych sám rozuměl nebyl, však při tom mi pomohl ovšem

(2.3.100) všech řečí překladatel, jenž přeložil pro mne ta slova)

(2.3.101) „Zhyň již megero strašná, neb dobré jsi zabila muže

(2.3.102) beze vší příčiny zcela a pouze, že jsou to muži,

(2.3.103) silnější, postavou větší a mají orgány mužské.

(2.3.104) 〈Na tyto věcí jsi zabila vyborné muže〉

(2.3.105) \{M f. 11v\} Nyní já zabiji tebe, však než to učiním přece

(2.3.106) ukáži ti, že jsi stejná tak jako ostatní ženy,

(2.3.107) které po celém kosmu vždy mužům sloužiti mají.“

(2.3.108) Řekla a zpoza svých šatů tu náhle vytrhla pyji

(2.3.109) velkou a vlice tlustou. Já s údivem na to jsem hleděl

(2.3.110) \{T p. 14; E p. 14\} neboť to vyndala z šatů dívčina pletenců krásných.

(2.3.111) Ihned tu vládkyni zvedla šat její zlatisté látky

(2.3.112) a poté, vystoupíc na ni již vstoupila v erótů bránu

(2.3.113) nato počala smilnit. A po ní druhé i děvy

(2.3.114) s meči, najednou všechny tu vyndaly orgány mužské

(2.3.115) s přemzenými těmi tu konaly náilné smilstvo.

(2.3.116) Avšak, když skončily s nimi, jež nechtěly, erótů díla,

(2.3.117) zabily potom ty dívky hned rychle ukrutným kovem,

(2.3.118) všechny, za druhou jednu, to hnusné na pohled bylo.

(2.3.119) Avšak, když skončily všude teď ony ohavné činy,

(2.3.120) některé k vězení šly a jeho odemkly dveře,

(2.3.121) z něhož tedy jsem vyšel i já i druhové dobří

(2.3.122) díky jsme vzdávali dívkám, jež mužatky jakési byly

(2.3.123) ony dva druhové další pak oba vedle mne stáli.

(2.3.124) \{M f. 12r\} Jiná nás zavedla dívky až k tomu vládkyně trůnu,

(2.3.125) na kterém seděla nyní ta stařena ctihodných rysů,

(2.3.126) která dřív vyskočivší to začalo krveprolití.

(2.3.127) Ta na něm seděla nyní a v rukou držela žezlo

(2.3.128) jako vládkyně nová a sláva jí pokryla hlavu.

(2.3.129) Nás, když před ní jsme přišli si prohle´dla, otázky kladla

(2.3.130) jazykem cizokrajným, jejž nikdo z nás neměl znalost,

(2.3.131) avšak všepřekladatel nám její přeložil mluvu.

(2.3.132) „Cizinci, kteří pak jste? Zakd plujete po dutém kosmu?

(2.3.133) Zdaliž za nějakým cílem či jen se touláte marně

(2.3.134) tak jako loupežníci po planetách semo i tamo,

(2.3.135) nastavujíce svůj život a cizincům nesouce strasti?“

(2.3.136) Tak řekla, té pak já jsem v odvět promlouval opět

(2.3.137) ovšem jazykem naším: to překládač přeložil všechno.

(2.3.138) \{T p. 15; E p. 15\} „Nikoliv, vládkyně, nyní jsme nepřišli s úmyslem špatny

(2.3.139) na tvou planetu tady. A lupiči nejsme též žádní,

(2.3.140) ale strážcové města, jež odtud daleko leží.

(2.3.141) \{M f. 12v\} Bydlíme na planetě a ta se nazývá Zemí,

(2.3.142) vzdálené tobě a cizí; a zdaleka vesměrnou poutí

(2.3.143) přišel jsem do tvojí obce a na tvou planetu jasnou

(2.3.144) kde vládneš, se svou lodí a se svými dobrými druhy.

(2.3.145) Muže hledáme totiž, to zloděje prchajícího.

(2.3.146) Poslali vládcové nás a přísně mi rozkazovali,

(2.3.147) domů se nevrátit dřív, než zloděje chytneme toho.

(2.3.148) Avšak, když nyní jsme přišli na tu tvou planetu tady,

(2.3.149) zlé nás chytily dívky a jakés lesbické ženy,

(2.3.150) nic netušící nás a neozbrojené tu vzaly

(2.3.151) a z nás čtveřici mužů hned zabily způsobem mrzkým,

(2.3.152) nejdříve mužů dvé, jež já jsem do města poslal,

(2.3.153) a pak další tam dva, jež vybraly z ostatních mužů.

(2.3.154) Ty ale nezabily hned rovnou, jakož se sluší,

(2.3.155) ale je mučily dlouho až jasné zapadlo slunce

(2.3.156) s rozkoší. Nakonec pak jim i usekly orgány mužské.

(2.3.157) Nás však zbývající si uvrhly do mrzké klece

(2.3.158) aby nás držely tam a obětmi jim jsme se stali.

(2.3.159) \{M f. 13r\} Tímto způsubem rychle by příkrá vzala nás zkáza

(2.3.160) kdyby lesbické děvy ty nebyly zhubeny samy

(2.3.161) tvými bojujícími to ženami hermafrodity,

(2.3.162) pročež vzdávám ti díky i všechněm ostatním děvám.“

(2.3.163) Tak jsem pravil a překladatel má předložil slova.

(2.3.164) To jsem řekl a v odvět mi ctihodná stařena řekla:

(2.3.165) (jazykem cizokrajným, to překladač přeložil zase)

(2.3.166) \{T p. 16; E p. 16\} „Toto, cizinče, nejsou ti hermafroditní snad ženy,

(2.3.167) ale mladí to muži, co v ženský skryli se převlek.

(2.3.168) Toto všechno ti řeknu, když bude naslouchat libo,

(2.3.169) o tom vítězství našem a vědě a o lstivých činech,

(2.3.170) neboť ve všech těch věcech se věru vyznáme dobře.

(2.3.171) Jdi však teď do rychlé lodi a s sebou vezmi své druhy,

(2.3.172) abyste odpočinuli a také potravu vzali,

(2.3.173) také umyli tělo a sladký konali spánek.

(2.3.174) Budeme pořádat večer zde na rynku hostinu skvostnou

(2.3.175) vítězství oslavujíce a svobodu velkomyslnou.

(2.3.176) K této nyní tě zvu a všechny ostatní druhy

(2.3.177) \{M f. 13v\} a až budeme kvasit tu povím ti, chceš-li to slyšet.“

(2.3.178) Takto rozmlouvajíce jsme spolu se střídali mluvou.

(2.3.179) Avšak já odešel potom jsem do dobře stavěné lodi,

(2.3.180) abych si odpočinul a také potravu přijal,

(2.3.181) také umyl si tělo a sladký konal pak spánek,

(2.3.182) sám já a následovali mne také druhové dobří.

(2.3.183) Avšak, když zapadlo již tu slunce posvátné světlo

(2.3.184) (cizí věru a zvláštní, neb veliké bylo to slunce)

(2.3.185) šli jsme od lodi zas tam na rynek hostinu kvasit.

(2.3.186) Oni již odnesli mrtvých těch všechněch ubitá těla

(2.3.187) z náměstí někam jinam a krev též umyli temnou.

(2.3.188) Na celém náměstí pak tu stoly a lavice byly

(2.3.189) kde všichni po celou noc se těšili hostinou skvostnou

(2.3.190) děvy a mužové oni, když dívčí shodili převlek.

(2.3.191) Ti tam elektrická též světla výborná měli

(2.3.192) svítící velice jasně a na nebi svítily také:

(2.3.193) \{M f. 14r\} Přemnohé zářily hvězdy a také měsíce čtyři

(2.3.194) krásné a veliké byly a větší, než na zemi měsíc.

(2.3.195) \{T p. 17; E p. 17\} takže bylo tam světlo až téměř jakoby ve dne.

(2.3.196) My pak, sednuvše, maso jsme brali a sladké i víno.

(2.3.197) Avšak já stůl jsem sdílel s tou stařenou, která tam byla

(2.3.198) vládkyní a ta mi všechno pak sdělila o všechnech věcech,

(2.3.199) avšak všepřekladatel ty věchny přeložil řeči.

(2.3.200) „Cizinče, tážeš se mne na věci a záležitosti

(2.3.201) kolem lesbičanek těch zabitých, jak se vše sběhlo.

(2.3.202) Tobě tedy to povím, však dlouhá bude to zpráva.

(2.3.203) Odkud však počátek vezmu a co mám povědět nejdřív?

(2.3.204) Složitá věru to věc a těžká na vyprávění.

(2.3.205) Nejprve, cizinče, tobě tu povím o sobě základ:

(2.3.206) Tethis moje je jméno a Tethis mi říkají také

(2.3.207) všude lidé a také i moje věrné tu družky.

(2.3.208) A já jsem bioložka a genetická inženýrka,

(2.3.209) \{M f. 14v\} také jsem na této zde i nevznikla planetě zhoubné.

(2.3.210) Na té jsem přistála teprv i já kdys na tmavé lodi

(2.3.211) byvši sem poslána sama od mužů, ijž mají vládu;

(2.3.212) všechny tu lesbičanky zas vyhubit měla jsem úkol.

(2.3.213) Ty totiž z planety této, kde dlouho bydlely všechny

(2.3.214) a kterou nazvaly Lesbem a toto daly jí jméno,

(2.3.215) šířily propagandu na ostatních planetách všechněch

(2.3.216) našich, které se točí zde kolem našeho slunce.

(2.3.217) Mocnou radiofónní zde totiž stanici měly

(2.3.218) větší a silnější též a zvučnější, věru ne slabší,

(2.3.219) nežli pomocí jakých se dorozumívali druzí.

(2.3.220) Pomocí této pak hnusnou tu šířily nám propagandu,

(2.3.221) aby se zabili muži a ženy vládly si samy.

(2.3.222) „Vzchopte se rychle, vy děvy i ženy pletenců krásných,

(2.3.223) \{T p. 18; E p. 18\} abyste zabily muže a svobodu opatřily si.

(2.3.224) \{M f. 15r\} Však nám potřeba není těch chlupatých, smrdutých chlapů

(2.3.225) ani pro rození dětí ni pro rozkoš, ale to všechno

(2.3.226) můžeme jednopohlavně si přece zařídit samy

(2.3.227) 〈...〉

(2.3.228) jakmile zabitá budou ta všechna zvířata samci

(2.3.229) na vaší planetě také. Však rychle vzchopte se k boji.“

(2.3.230) Tak tedy z povzdálí tu mluvíce zhoubnými slovy

(2.3.231) šířily propagandu tím zbaběle radiofónem.

(2.3.232) Muže, co slyšeli to, hned strach se zmocnil a zloba.

(2.3.233) I když na planetách tu většinou dívky a ženy

(2.3.234) zbylých se hrozily těchto slov perutných lesbických dívek,

(2.3.235) která také se jim, ač hrozná, směšná i zdála,

(2.3.236) vládcové věděli dobře, že mužolijné tyto ženy

(2.3.237) nad nimi zvítězily, ač méně bylo jich počtem

(2.3.238) nežli normálních žen a všechny pak zabily muže

(2.3.239) na oné planetě Lesbu; a báli se, aby to také

(2.3.240) na jiných nebylo hvězdách – to smrt se zdála jim býti.

(2.3.241) Proto mne poslali také na planetu leskických ženštin

(2.3.242) tajně, nikoliv zjevně, bych jim tam přinesla zkázu.

(2.3.243) \{M f. 15v\} Což jsem nemohla vůbec snad vykonat za krátkou dobu,

(2.3.244) ale příprava sama si mnohé žádala roky,

(2.3.245) celých dvacet pět let, než zase se zrodili muži

(2.3.246) a než vyrostli zase, by zabili, koho jsem chtěla.

(2.3.247) Nyní tedy ti povím tu praxi a techniku svoji.

(2.3.248) Všechny lesbické ženy zde na Lesbu zabily muže

(2.3.249) planetě, normální ženy pak podrobily si svou mocí.

(2.3.250) Žádná normální děva se také nemohla přiznat

(2.3.251) \{T p. 19; E p. 19\} k touze sdíleti lože s mužem, jenž dětí je dárce,

(2.3.252) ale se dělaly všechny, že také jsou lesbické ženy,

(2.3.253) bály se ostrého biče a oceli velice trpké.

(2.3.254) Tajně pak zvykly si líhat a skrytě se samci zvířat,

(2.3.255) berany, kozly a psy a také krotkými se lvy,

(2.3.256) se všemi zvířaty vůbec jen pouze když byli to samci.

(2.3.257) Ale navenek zjevně si s dívkami tvořily páry,

(2.3.258) jakožto sňatek, neb tak byl pod mužobijkami způsob.

(2.3.259) Jestliže některá z dívek tu chtěla porodit dítě,

(2.3.260) toto všechno se vědou a tehcnikou uměle dělo.

(2.3.261) Vejce totiž si vzaly tam ze ženy ukrytých útrob

(2.3.262) a pak z té, s níž byla spjata, zas jiné vybraly vejce.

(2.3.263) \{M f. 16r\} Z jednoho vybraly jádro a do druhého si je daly:

(2.3.264) ihned tu oplození se stalo, na podiv pohled,

(2.3.265) aniž by při tom byl muž. To všechno se technikou dělo.

(2.3.266) Poté v dělohu daly té jedné, která to chtěla

(2.3.267) ze dvou spojených žen si dítě nosit a zrodit.

(2.3.268) Tímto způsobem tedy se bez mužů rodily děti,

(2.3.269) ženského pohlaví všechny, neb ypsilon chromosóm chyběl.

(2.3.270) Avšak milenky zvířat už nechaly zábavu míti

(2.3.271) ni méně skrytě a tajně, jak jen je pobídla mysl.

(2.3.272) Těžké a obtížné bylo ty věci se zvěří hlídat,

(2.3.273) takže, znaveny jsouce, je nechaly s nimi se spájet.

(2.3.274) Z toho mi řešení přišlo, jak všechno zařídit v mysli.

(2.3.275) Nejprve s obyčejnými tu ženami normálními

(2.3.276) hodně jsem stýkala se a přátelství navazovala,

(2.3.277) tajně, nikoli zjevně, neb lesbiček bály se všechny.

(2.3.278) Jakmile ale mi děvy ty normální věřiti začly

(2.3.279) \{T p. 20; E p. 20\} tehdy jsem svolala schůzi a družky své oslovovala

(2.3.280) \{M f. 16v\} všechno jim vysvětlila a tajné odkryla plány

(2.3.281) povstání; všechny v souhlas tu kývaly a přísahaly

(2.3.282) že mi v tomto mém boji i pomohou slovem a činem.

(2.3.283) Těm pak zpřísahaným jsem další sdělila věci

(2.3.284) a tak jsme připravovaly těch příkrou lesbiček zkázu.

(2.3.285) Byl totiž v metropoli dům krásně sdělaný jeden,

(2.3.286) kterýžto takový často se jménem museum zove.

(2.3.287) V tomto museu byli též mrtví někteří muži

(2.3.288) uložení tam v ledu, by tam jim nezačli hníti,

(2.3.289) jakožto zhynulý druh a byvší, na podiv pohled.

(2.3.290) Jedna z normálních žen však v tomto hlídala domě

(2.3.291) museu: zdálo se být nám dobře zřízenou šancí.

(2.3.292) V noci jsem do domu vešla a ta mi odemkla dveře

(2.3.293) \{M f. 17r\} děva hlídačka domu (ty také kustody zovou

(2.3.294) latinským oním slovem tam na zemi, planetě vaší)

(2.3.295) Když jsme pak do síně přišly, kde zmrzlí mužové byli,

(2.3.296) naložení tak v ledu, by jim tam nezačli hníti,

(2.3.297) tehdy mi strážkyně ona tu s nimi odemkla skříni.

(2.3.298) Avšak já, vytáhnuvši tu ostrý nůž ze své kapsy,

(2.3.299) těmto mrtvým jsem ihned tu vyřízla varlata mužská

(2.3.300) do kapsy opět je davši jsem vyšla. Strážkyně domu

(2.3.301) všechno tak udělala, jak předtím, zamkla i potom.

(2.3.302) Později potom psy jsem vybrala dobré i krotké,

(2.3.303) malé, nikoliv velké, neb bylo je třeba skrýt rychle,

(2.3.304) těm jsem do těla potom těch mužů varlata dala

(2.3.305) složitou procedurou – to dílo obtížné bylo.

(2.3.306) Avšak, když potom jsem psům ta varlata vložila mužů

(2.3.307) \{T p. 21; E p. 21\} šťastně a ti se potom již z trpké zhojili rány,

(2.3.308) tu jsem potom je vedla tam k oněm normálním ženám,

(2.3.309) aby vstoupili k nim a s nimi se spojili v lásce.

(2.3.310) Varlata měli lidská a tudíž spermie mužů

(2.3.311) \{M f. 17v\} mrtvých. Způsobem tímto pak plodili mrtví již jsouce.

(2.3.312) Ihned tu mnohé děvy se takto gravidní staly

(2.3.313) způli, nikoliv všechny, neb třeba bylo se zdáti,

(2.3.314) že z nich nosila půlka a druhá naopak dala

(2.3.315) z vejce buněčné jádro, jak zvykem lesbiček bylo.

(2.3.316) Avšak poté co rod již zrodily rodičů mrtvých,

(2.3.317) půl jich děvčata byla a druhá naopak půle

(2.3.318) děti mužského rodu, to radost měla jsem v srdci.

(2.3.319) Ty pak na tajný způsob též vychovaly ty matky,

(2.3.320) ale je přestrojovaly za děvčata po všechny časy.

(2.3.321) Ale jim při výchově přec nechyběl element mužský

(2.3.322) protože lesbické ženy své dcery vychovávaly

(2.3.323) ve všech způsobech boje a všechněch martických cvicích.

(2.3.324) Když pak dorostli všichni a na počet bylo jich dosti,

(2.3.325) tolik tajných to mužů co mužobijných tu ženštin

(2.3.326) mladých lesbičanek to vojaček a policajtek,

(2.3.327) tehdy jsme vzbouřili se a zabili zhoubkyně mužů

(2.3.328) všechny, co chtěly změnit i celou povahu kosmu.

(2.3.329) Nyní jsme svobodní všichni na této planety půdě

(2.3.330) \{M f. 18r\} muži rovněž i ženy, jak oběma zlíbí se stranám.

(2.3.331) Ty však se, cizinče, raduj, žes příkré unikl zkáze

(2.3.332) sám i druhové tvoji, my rovněž se radujem nyní.“

(2.3.333) Takto po celou noc jsme kvasili v bezvadném kvasu

(2.3.334) pořadě sedíce všichni – to maso a sladké i víno.

(2.3.335) \{T p. 22; E p. 22\} Zora když s ránem se rodíc se zjevila růžových prstů

(2.3.336) (cizí, větší než naše se našim zazdála zrakům)

(2.3.337) na dobře leštěnou loď jsme vstoupili se vzdechem v srdci

(2.3.338) těsně unikše smrti a dobré ztrativše druhy.

(2.3.339) Ihned tu raketný pohon nám pohnal lodici dobrou,

(2.3.340) vzhůru jsme ve vesmír vzlétli a planetu nechali cizí.

(2.3.341) Odtud poté jsme pluli tam propastmi prázdného kosmu

(2.3.342) Mandyse hledajíce a ovci, jež sleduje vesmír.

#### Deutsch

##### Titel

(2.1.1) \{M f. 8v; T p. 10; E p. 10\} Der Astronautilia zweiter Gesang

(2.1.2) [Über die lesbischen Frauen]

##### Haupttext

(2.3.1) Aber als wir in den Tiefen des leeren Kosmos fuhren

(2.3.2) auf der Suche nach Mandys und dem kosmosbetrachtenden Schaf,

(2.3.3) kamen wir zu einer fremden und sonderbaren Sonne.

(2.3.4) Aber fremde Planeten kreisten um sie.

(2.3.5) Wir gelangten zu einem von diesen Planeten, der

(2.3.6) unserer Erde ähnlich schien. Dorthin eilten wir von oben

(2.3.7) heran und hielten unser schöngebautes Schiff auf der Ebene.

(2.3.8) Doch ich wählte zwei Gefährten aus, die weitaus besten,

(2.3.9) und schickte sie, auf das Land zu gehen und zu prüfen,

(2.3.10) welche Wesen es seien, die in diesem Land ihre Speisen essen,

(2.3.11) ob sie wilden Sinnes, übermütig und böse

(2.3.12) oder gastfreundlich und mit angenehmem Sinn seien.

(2.3.13) Sie gingen sogleich und fanden eine fremde Stadt.

(2.3.14) Sofort betraten sie diese durch wohlpolierte Tore,

(2.3.15) aber als sie eintraten, erfasste sie drinnen ein jähes Verderben.

(2.3.16) Den Planeten bewohnten Scharen von Frauen,

(2.3.17) lesbischen, die alle Männer hassten.

(2.3.18) \{M f. 9r\} Diese sprangen hoch und ergriffen meine trauten Gefährten

(2.3.19) und nachdem sie sie gefoltert hatten, töteten sie sie mit dem unbarmherzigen Metall,

(2.3.20) aber sie fragten sie über das gutgebaute Schiff

(2.3.21) und uns aus: Die Unglücklichen aber erzählten dies alles.

(2.3.22) (Denn die lesbischen Frauen hatten einen universellen

(2.3.23) Dolmetscher, der auch die Worte meiner Männer verstand.)

(2.3.24) Als die lesbischen Frauen von den Männern erfuhren,

(2.3.25) freuten sie sich und rüsteten uns das jähe Verderben vor.

(2.3.26) \{T p. 11; E p. 11\} Sofort zogen sie schöne und edle Kleider an,

(2.3.27) goldene Ringe, Halsketten und viele Ohrgehänge;

(2.3.28) sie kämmten ihre Haare und färbten ihre Lippen rot.

(2.3.29) Dann gingen sie, Tod bringend, zu unserem schwarzen Schiff.

(2.3.30) Doch als sie den Ort und das schwarze Schiff erreicht hatten,

(2.3.31) stellten sie sich draußen hin und sangen mit schöner Stimme,

(2.3.32) als ob sie uns begrüßten, und lächelten süß dabei.

(2.3.33) Als wir sie sahen, waren wir in unserem lieben Herzen erfreut;

(2.3.34) sofort gingen wir aus dem Schiff ohne Waffen auf den Boden.

(2.3.35) Aber die lesbischen Frauen wollten sich nicht in Liebe vereinen,

(2.3.36) sondern zogen Klingen von ihren festen Schenkeln,

(2.3.37) die sie heimlich unter ihren bunten Kleidern trugen,

(2.3.38) überfielen uns ungeschützte, unbewaffnete Männer

(2.3.39) \{M f. 9v\} und führten uns, während wir fluchten, gegen unseren Willen zu ihrer Stadt.

(2.3.40) Dort angekommen warfen sie uns Unglückliche in ein elendes Gefängnis,

(2.3.41) das aus dichten Stäben zusammengefügt war

(2.3.42) von der Art, womit man bergbewohnende Wildtiere sicher festhält.

(2.3.43) Die neueren Männer nennen es Käfig. (*Fußnote:* Im Original ist ein neugriechischer Ausdruck für Käfig verwendet und erklärt. Hier freier übersetzt.)

(2.3.44) Darin bewachten uns die lesbischen Frauen

(2.3.45) mitten auf ihrem Marktplatz. Und sie gingen weg, damit es verkündet werde

(2.3.46) mit großen Trompeten, und sie schlugen dazu die Trommeln.

(2.3.47) Aber verschiedene lesbischen Frauen kamen von überall her

(2.3.48) auf den Marktplatz der Stadt, um zu erfahren, was Sache sei.

(2.3.49) Es erhob sich ein unauslöschliches Gelächter unter den lesbischen Frauen,

(2.3.50) als sie die herrlichen Männer in Ketten eingesperrt

(2.3.51) auf dem Markt sahen. Und dies schien für sie die größte Freude zu sein.

(2.3.52) Verhasst waren ihnen Männer und alle männlichen

(2.3.53) Tiere: Die Frauen neideten ihnen sehr die männlichen Schamteile.

(2.3.54) \{T p. 12; M f. 10r; E p. 12\} Sofort ergreifen sie schnell zwei Männer aus dem Käfig,

(2.3.55) zogen ihnen die Kleider aus und folterten sie auf leidvolle Weise

(2.3.56) lange: Vom Morgen bis zum Untergang der Sonne

(2.3.57) stöhnten die beiden schrecklich dabei. Aber die lesbischen Frauen

(2.3.57a) setzten sich ringsum und betrachteten das verderbliche Spektakel.

(2.3.58) Vergnüglich schmausten sie dabei ein gutes, herrliches Mahl. (*Fußnote:* Hier ist das Prinzip einer parallelen Übersetzung Vers für Vers angewendet.)

(2.3.59) Aber als sie sich genug an der Folter erfreut hatten,

(2.3.60) wollten sie die zwei mit dem erbarmungslosen Erz töten,

(2.3.61) schlugen die Schamteile ab und ließen das Blut fließen.

(2.3.62) Als die beiden Männer getötet waren, gingen sie wieder die eine hierhin, die andere dorthin,

(2.3.63) um nach Hause zurückzukehren und den süßen Schlaf zu verrichten.

(2.3.64) Die Sonne aber ging unter und das finstere Abenddunkel kam herbei.

(2.3.65) Und wir erwarteten weinend die helle Morgenröte.

(2.3.66) Als die frühgeborene rosenfingrige Morgenröte erschien

(2.3.67) (eine fremde: Sie schien größer als unsere),

(2.3.68) da kehrten die lesbischen Frauen zum Marktplatz zurück

(2.3.69) und suchten Ergötzung und Folterungen von Männern.

(2.3.70) Sie kamen im Morgengrauen, Übles heimlich ersinnend,

(2.3.71) in unzähliger Menge: Uns aber zerbrach wieder das liebe Herz.

(2.3.72) \{M f. 10v\} Eine untadelige königliche Frau führte sie,

(2.3.73) schön und groß. Sie war mit einem goldenen

(2.3.74) Gewand bekleidet und hatte ein goldenes Zepter in den Händen.

(2.3.75) Sie kam und setzte sich auf einen mit bunt mit Nägeln beschlagenen

(2.3.76) Thron. Ihre Dienerinnen gossen funkelnden Wein ein.

(2.3.77) Mit dem Zepter gab sie ein Zeichen. Erzgehelmte Frauen

(2.3.78) wählten zwei Männer, ergriffen sie dann und zogen sie

(2.3.79) aus dem Käfig. Sofort begannen sie die beiden ringsum auszuziehen.

(2.3.80) Wir wollten weinend beten,

(2.3.81) ob irgendein Gott in den Tiefen des Kosmos lebe,

(2.3.82) \{T p. 13; E p. 13\} aber so zeigte sich uns, die wir in Tränen zerflossen, keinerlei Handlungsmöglichkeit.

(2.3.83) Plötzlich erschien unverhofft und unvorhergesehen

(2.3.84) irgendeine alte Frau, sie richtete den Körper auf und schrie scharf.

(2.3.85) Plötzlich stellten sich lesbische Frauen auf den Marktplatz

(2.3.86) dicht gedrängt. Und sie schwangen viele Schwerter in ihren Händen

(2.3.87) und sprangen mit Geschrei auf die anderen und brachten

(2.3.88) den Unbewaffneten den Tod. Die Törichten hatten nicht erkannt,

(2.3.89) dass ihnen die Gefährtinnen selbst jähes Verderben vorbereitet hatten.

(2.3.90) \{M f. 11r\} Mit schrecklichem Geheul flohen schnell die unbewaffneten Mädchen,

(2.3.91) die einen hierhin und die anderen dorthin: Sie aber verfolgten sie schnell

(2.3.92) mit verderblichen Schwertern und töteten sie hier und dort

(2.3.93) ohne Erbarmen zuschlagend. Überall floss schwarzes Blut.

(2.3.94) Ein großes blondhaariges Mädchen griff die Herrscherin selbst

(2.3.95) an: Sie erwiderte ihr den Schlag kühn mit dem Zepter.

(2.3.96) Doch es zeigte sich keinerlei Handlungsmöglichkeit für sie, obschon sie kämpfte.

(2.3.97) Sie sprang auf sie zu, warf sie zu Boden und legte das scharfe Schwert

(2.3.98) an ihren Hals: Und sagte das Wort und sprach sie an

(2.3.99) (ich hätte es nicht allein verstanden, aber mir half

(2.3.100) Franta, der Übersetzer: Er übersetzte mir das Gesagte):

(2.3.101) „Stirb, fürchterliche Megäre, da du die besten Männer getötet hast

(2.3.102) ohne Grund und allein, weil sie Männer sind,

(2.3.103) stark, höher und mit den Schamteilen eines Mannes.

(2.3.104) Weil du ihnen dies missgönntest, hast du die besten Männer niedergemacht.

(2.3.105) \{M f. 11v\} Jetzt werde ich dich töten. Aber bevor ich dich töte,

(2.3.106) werde ich dir zeigen, dass du den anderen Frauen gleich bist,

(2.3.107) die durch den Kosmos hin allen Männern gedient haben.“

(2.3.108) So sprach sie und zog plötzlich aus ihrem Gewand einen Phallos hervor,

(2.3.109) groß und dick: Ich sah ihn erstaunt an,

(2.3.110) \{T p. 14; E p. 14\} weil das flechtenschöne Mädchen ihn aus ihrem Gewand herausgezogen hatte.

(2.3.111) Sogleich hob sie der Herrscherin das goldene Gewand,

(2.3.112) stieg auf sie, trat in die Pforten des Eros ein

(2.3.113) und begann Unzucht zu treiben. Und die anderen schwerttragenden Mädchen

(2.3.114) folgten: Alle zeigten die Schamteile von Männern

(2.3.115) und missbrauchten die Besiegten mit Gewalt.

(2.3.116) Aber als sie die Werke der Eroten mit ihnen gegen ihren Willen vollendet hatten,

(2.3.117) töteten sie alle Frauen mit dem erbarmungslosen Erz,

(2.3.118) alle nacheinander. Dies war eine abscheuliche Sache anzuschauen.

(2.3.119) Aber als sie die unschicklichen Werke gänzlich vollendet hatten,

(2.3.120) gingen einige zum Käfig und öffneten also die kleine Tür,

(2.3.121) durch die ich und meine trauten Gefährten herauskamen.

(2.3.122) Dankbar beteten wir zu den männlichen Frauen

(2.3.123) und die zwei Gefährten stellten sich neben mich.

(2.3.124) \{M f. 12r\} Ein anderes Mädchen schickte uns zum glänzenden Thron,

(2.3.125) auf dem die Alte saß, wie eine Göttin anzuschauen,

(2.3.126) die zuvor aufsprang und das Blutvergießen begann.

(2.3.127) Sie saß dort und hielt das Zepter in der Hand

(2.3.128) als neue Herrscherin: Und Ruhm bedeckte sie am Kopf.

(2.3.129) Und sie sah uns ankommen und fragte uns

(2.3.130) in einer fremden Sprache, von der keiner Kenntnis hatte,

(2.3.131) doch Franta, der Dolmetscher, übersetzte das Gesagte:

(2.3.132) „Fremde, wer seid ihr? Woher kommend durchfahrt ihr den hohlen Kosmos?

(2.3.133) Irrt ihr wegen eines Geschäfts oder blindlings umher

(2.3.134) wie Räuber zu den Planeten hierhin und dorthin,

(2.3.135) setzt euer Leben aufs Spiel und bringt Fremden Übel?“

(2.3.136) So sprach sie, erwidernd sprach ich zu ihr

(2.3.137) in unserer Sprache (was der Dolmetscher übersetzte):

(2.3.138) \{T p. 15; E p. 15\} „Wir kamen, Herrin, ohne schlechte Absicht

(2.3.139) zu deinem Planeten: Wir sind keine Räuber,

(2.3.140) sondern Wächter einer fernliegenden Stadt

(2.3.141) \{M f. 12v\} und bewohnen einen Planeten, den man Erde nennt,

(2.3.142) fern und fremd: Von fern her bereise ich den Kosmos

(2.3.143) und bin zu deiner Stadt gekommen und dem glänzenden Planeten

(2.3.144) deiner Herrschaft mit meinem Schiff und meinen Gefährten

(2.3.145) auf der Suche nach einem gefährlichen, männerfliehenden Dieb.

(2.3.146) Die Herrscher schickten mich und befahlen mir kraftvoll,

(2.3.147) niemals zurückzukehren, bevor ich nicht den Dieb gefasst hätte.

(2.3.148) Doch als wir auf diesen Planeten angekommen waren,

(2.3.149) ergriffen uns die schlimmen lesbischen Frauen,

(2.3.150) sie überfielen uns, die wir schutzlos und ohne Waffen waren

(2.3.151) und töteten auch vier Männer von uns in ihrer Bosheit:

(2.3.152) zuerst die zwei Männer, die ich in die Stadt schickte,

(2.3.153) und dann zwei Männer unter allen übrigen Männern.

(2.3.154) Diese zwei töteten sie nicht sofort, wie es sich gehört,

(2.3.155) sondern sie folterten sie bis zum Untergang der Sonne

(2.3.156) mit Ergötzen: Schließlich schlugen sie ihnen die Schamteile der Männer ab.

(2.3.157) Nachdem sie uns ergriffen hatte, warfen sie uns in einen elenden Käfig,

(2.3.158) um uns festzuhalten und zu einem Opfer zu machen.

(2.3.159) \{M f. 13r\} So hätte uns schnell das jähe Verderben erfasst,

(2.3.160) wenn nicht die lesbischen Mädchen

(2.3.161) durch deine kämpfenden Hermaphroditenfrauen zugrunde gerichtet worden wären.

(2.3.162) Dafür weiß ich dir und allen deinen Mädchen Dank!“

(2.3.163) So sprach ich, der Übersetzer übersetzte das Gesagte.

(2.3.164) Erwidernd sprach zu mir die erhabene Alte

(2.3.165) (in einer fremden Sprache, der Dolmetscher übersetzte):

(2.3.166) \{T p. 16; E p. 16\} „Die Mädchen, Fremder, sind keine Hermaphroditinnen,

(2.3.167) sondern junge Männer mit weiblichen Kleidern versehen.

(2.3.168) Ich werde dir alles erzählen, wenn es sich gebührt, etwas

(2.3.169) von unserem Sieg, der Technik und den listigen Werke zu erfahren,

(2.3.170) aber wir sind in allen Werken verständig.

(2.3.171) Aber geh jetzt zu deinem schnellen Schiff mit deinen Gefährten,

(2.3.172) 〈um dich dort auszuruhen und auch Speise zu genießen,〉

(2.3.173) den Körper zu waschen und süßen Schlaf zu verrichten.

(2.3.174) Wir werden abends auf dem Markt ein herrliches Mahl speisen

(2.3.175) und uns dabei über den Sieg und die hochsinnige Freiheit ergötzen.

(2.3.176) Zu diesem Mahl lade ich dich und deine Gefährten zur Teilnahme ein.

(2.3.177) \{M f. 13v\} Während wir speisen, werde ich es erzählen, wenn du es hören möchtest.“

(2.3.178) So erwiderten wir einander mit Worten und unterhielten uns beide .

(2.3.179) Doch ich ging zum wohlgebauten Schiff,

(2.3.180) um mich dort auszuruhen und auch Speise zu genießen,

(2.3.181) den Körper zu waschen und den süßen Schlaf zu verrichten,

(2.3.182) ich selbst: Meine lieben trauten Gefährten folgten.

(2.3.183) Aber als das heilige Licht der Sonne untergegangen war

(2.3.184) (ein fremdes und sonderbares: denn die Sonne war sehr groß),

(2.3.185) gingen wir aus dem Schiff zum Markt, um zu speisen.

(2.3.186) Sie brachten alle Leichname der Toten fort

(2.3.187) vom Markt anderswohin und wuschen das schwarze Blut ab.

(2.3.188) Auf dem ganzen Markt waren Lehnstühle und Tische.

(2.3.189) Die ganze Nacht aßen viele ein üppiges Mahl,

(2.3.190) Mädchen und Männer, die ihre weibliche Verhüllung abgelegt hatten.

(2.3.191) Sie hatten sehr gute elektrische Lampen,

(2.3.192) die sehr hell leuchteten. Aber vom Himmel leuchteten

(2.3.193) \{M f. 14r\} sehr viele Sterne und auch vier Monde,

(2.3.194) gute und große, viel größer als der Erdenmond.

(2.3.195) \{T p. 17; E p. 17\} Auf dem Markt war Licht beinahe wie am leuchtenden Tage.

(2.3.196) Wir setzten uns und verzehrten Fleisch und süßen Wein.

(2.3.197) Doch ich hatte einen Tisch zusammen mit der alten

(2.3.198) Herrscherfrau: Die erzählte mir alle Dinge,

(2.3.199) aber der Allübersetzer übersetzte das Gesagte:

(2.3.200) „Fremder, du fragst mich nach den Dingen und bezüglich

(2.3.201) der getöteten lesbischen Frauen und, wie dies alles passierte.

(2.3.202) So werde es dir denn sagen: Es wird eine sehr lange Erzählung.

(2.3.203) Wo soll ich anfangen und was soll ich als Erstes erzählen?

(2.3.204) Dies ist eine komplizierte Sache und schlecht zu erzählen.

(2.3.205) Zuerst werde ich dir, Fremder, die Grundlagen über mich sagen:

(2.3.206) Tethis ist mein Name und Tethis nennen mich

(2.3.207) alle Menschen und meine trauten Gefährtinnen.

(2.3.208) Ich bin Biologin und Genetikingenieurin.

(2.3.209) \{M f. 14v\} Denn ich bin nicht auf diesem verderbensreichen Planeten geboren worden.

(2.3.210) Ich kam auch selbst auf ihn mit einem schwarzen Schiff herab,

(2.3.211) selbst von mächtigen Männern geschickt,

(2.3.212) mit dem Begehren, alle lesbischen Frauen mit Technik zu töten.

(2.3.213) Sie kommen von diesem Planeten, auf dem sie wohnten

(2.3.214) und nannten ihn Lesbos und gaben ihm diesen Namen,

(2.3.215) und sie verbreiteten eine Propaganda auf unseren anderen Planeten,

(2.3.216) die uns die Sonne umkreisen.

(2.3.217) Sie hatten ein kräftiges Radiofon,

(2.3.218) größer, stark und tiefer, nicht klein,

(2.3.219) als die Radifone, mit denen die anderen miteinander kommunizierten.

(2.3.220) Damit verbreiteten sie eine schändliche Propaganda,

(2.3.221) dass die Frauen die Männer töten und selbst herrschen sollen:

(2.3.222) 'Erhebt euch schnell, Mädchen und flechtenschöne Frauen,

(2.3.223) \{T p. 18; E p. 18\} die Männer zu töten und euch die Freiheit zu verschaffen.

(2.3.224) \{M f. 15r\} Wir brauchen keine behaarten, übelriechenden Männer,

(2.3.225) nicht für die Kinder, nicht zum Vergnügen, sondern alles

(2.3.226) können wir eingeschlechtlich auch selbst einrichten.

(2.3.227) Euch wird dies alles von uns gezeigt,

(2.3.228) wenn die männlichen Wesen getötet sein werden

(2.3.229) auf eurem Planeten: Aber erhebt euch schnell und kämpft!'

(2.3.230) So verbreiteten sie von fern mit verderblichen Worten

(2.3.231) ihre Propaganda mit ihrem unmännlichen Radiofon.

(2.3.232) Die Männer, die sie hörten, ergriff Zorn und Angst,

(2.3.233) obwohl auf den übrigen Planeten die meisten anderen Mädchen und Frauen

(2.3.234) die Worte der Propaganda der lesbischen Frauen

(2.3.235) verabscheuten und sie ihnen lächerlich zu sein erschienen.

(2.3.236) Herrscher wussten, dass die männermordenden Frauen

(2.3.237) obwohl sie weniger waren als die normalen, die anderen besiegt haben

(2.3.238) und alle Männer getötet haben

(2.3.239) auf dem Planeten Lesbos. Sie fürchteten, dass dies auf den

(2.3.240) anderen Planeten passieren könnte. Dies schien ihnen der Tod zu sein.

(2.3.241) Deshalb schickten sie (mich) zum Planeten der Lesbosfrauen,

(2.3.242) heimlich und nicht offen, damit ich ihnen den Tod bringe.

(2.3.243) \{M f. 15v\} Aber ich konnte es in der kurzen Zeit nicht vollenden,

(2.3.244) sondern es dauerte viele Jahre, um es zu vollbringen,

(2.3.245) fünfundzwanzig Jahre, bis Männer geboren

(2.3.246) und aufgewachsen sind, um die zu töten, die ich wollte.

(2.3.247) Ich werde dir meine Handlungsweise und Technik erzählen.

(2.3.248) Die lesbischen Frauen töteten auf dem Planeten Lesbos alle Männer

(2.3.249) und überwältigten die normalen Frauen.

(2.3.250) Kein normales Mädchen wagte

(2.3.251) \{T p. 19; E p. 19\} sein Verlangen nach einer Vermählung mit einem kinderspendenden Mann zu sagen,

(2.3.252) sondern alle gaben vor, lesbisch zu sein:

(2.3.253) Sie fürchteten den scharfen Peitschenriemen und das sehr bittere Eisen.

(2.3.254) Heimlich waren sie gewohnt mit männlichen Tieren zu schlafen,

(2.3.255) mit Schafböcken, Ziegenböcken, Hunden und gezähmten Löwen,

(2.3.256) mit sehr vielen Tieren, wenn sie nur männlich waren.

(2.3.257) Aber sie verbanden sich auch sichtbar mit Mädchen

(2.3.258) wie in einer Ehe. Dies war, wie es sich von den männermordenden Frauen her gebührt.

(2.3.259) Wenn eines der Mädchen ein Kind gebären wollte,

(2.3.260) geschah dies alles mit biologischer Technik.

(2.3.261) Sie nahmen ein Ei aus dem Innersten der Frau

(2.3.262) und ein anderes Ei aus der anderen Frau, mit der sie vermählt war.

(2.3.263) \{M f. 16r\} Aus dem einen (Ei) nahmen sie nur den Kern und gaben ihn dem anderen (Ei):

(2.3.264) Sofort aber war das Ei befruchtet, ein Wunder zu schauen,

(2.3.265) wobei jeglicher Mann außen vorblieb. Dies geschah mit Technik.

(2.3.266) Doch sie legten es in die Gebärmutter derjenigen von beiden vermählten Mädchen,

(2.3.267) die es als Leibesfrucht und zur Geburt in sich austragen wollte.

(2.3.268) So also gebaren alle Frauen insgesamt die Kinder ohne Mann.

(2.3.269) Es gab kein Ypsilon-Chromosom.

(2.3.270) Die tierliebenden Frauen ließen sie ihr Geschäft haben

(2.3.271) und, obschon heimlich, tun, was ihnen ihr Sinn befahl.

(2.3.272) Es war hart und mühsam, die Tiere zu hüten,

(2.3.273) und erschöpft ließen sie sie sich mit den Tieren vereinen.

(2.3.274) Dadurch erschien mir die Lösung für alles beim Überlegen:

(2.3.275) Zuerst schloss ich mit den normalen und gewöhnlichen Frauen,

(2.3.276) mit denen ich häufig verkehrte, Freundschaft,

(2.3.277) heimlich freilich, nicht sichtbar, da wir die lesbischen Frauen fürchteten.

(2.3.278) Als mir die normalen Mädchen vertrauten,

(2.3.279) \{T p. 20; E p. 20\} da machte ich eine Versammlung und sprach zu den Gefährtinnen,

(2.3.280) \{M f. 16v\} wobei ich sehr vieles bekannt machte und die Pläne für den Aufstand

(2.3.281) enthüllte. Alle nickten zu und schworen einen Eid,

(2.3.282) dass sie mir beim Kampf mit Worten und Händen helfen würden.

(2.3.283) Und diesen Eidgebundenen trug ich jetzt die Dinge auf

(2.3.284) und so bereiteten sie den lesbischen Frauen das jähe Verderben.

(2.3.285) Es gab in der Metropole ein schön gebautes Haus,

(2.3.286) das man auch "Museum" mit Namen nennt.

(2.3.287) In diesem Museum waren einige tote Männer aufbewahrt ‒

(2.3.288) in Eis gefroren, damit sie nicht verfaulten –

(2.3.289) als ausgelöschtes und vergangenes Geschlecht, ein Wunder zu schauen.

(2.3.290) Eine der normalen Mädchen bewachte dieses Haus,

(2.3.291) das Museum: Es schien ein gut gefügter glücklicher Zufall.

(2.3.292) Nachts also ging ich in das Haus. Das Mädchen,

(2.3.293) \{M f. 17r\} welches das Haus bewachte, öffnete mir ("Kustodin" nennen

(2.3.294) die weisen Männer sie auch eurer Erde mit einem lateinischen Wort).

(2.3.295) Aber dann erreichten wir den Saal, der die Männer enthielt

(2.3.296) (in Eis gefroren, damit sie nicht verwesten).

(2.3.297) Deshalb öffnete mir das Wächtermädchen eine Kiste.

(2.3.298) Aber ich nahm ein scharfes Messer aus meiner Tasche

(2.3.299) und schnitt ich den Toten die männlichen Hoden ab,

(2.3.300) verbarg sie in meiner Tasche und ging. Die Hauswächterin

(2.3.301) rückte alles so zurecht wie vorher und schloss (die Kiste).

(2.3.302) Später wählte ich dann einige freundliche und zahme Hunde aus,

(2.3.303) die klein waren, nicht groß, da ich sie versteckt leicht werden mussten,

(2.3.304) und pflanzte ihnen die Hoden der Männer an

(2.3.305) mit komplizierter Technik. Es war ein schwieriges Werk.

(2.3.306) Doch nachdem ich den Hunden die Hoden der Männer

(2.3.307) \{T p. 21; E p. 21\} erfolgreich angepflanzt und sie sich von dem Eingriff erholten hatten,

(2.3.308) brachte ich sie unter die normalen Mädchen,

(2.3.309) dass sie diese bestiegen und sich in Liebe mit ihnen vereinten.

(2.3.310) Sie hatten männliche Hoden und die Spermien der getöteten

(2.3.311) \{M f. 17v\} Männer: Und so zeugten sie, obwohl sie tot waren.

(2.3.312) Plötzlich hatten viele Mädchen etwas im Bauch,

(2.3.313) die Hälfte, nicht alle, da es den Anschein haben musste,

(2.3.314) dass die eine Hälfte etwas trug, aber die andere Hälfte

(2.3.315) ihnen den Kern gegeben hatte, wie es Sitte bei den lesbischen Frauen war.

(2.3.316) Doch als sie die von den Toten gezeugte Nachkommenschaft geboren hatten,

(2.3.317) waren die Hälfte weibliche und die andere Hälfte

(2.3.318) männliche Kinder. Das erfreute mir mein liebes Herz.

(2.3.319) Die Mädchen haben sie heimlich aufgezogen,

(2.3.320) und wie Mädchen alle Tage verkleidet.

(2.3.321) Aber trotz ihrer Aufzucht fehlten ihnen keine männlichen Werke,

(2.3.322) da die lesbischen Mädchen sich in allen Kampfarten

(2.3.323) trainierten, lernten sie auch die Werke des Ares.

(2.3.324) Als sie herangewachsen und in voller Zahl

(2.3.325) so viele Kryptomänner waren wie Männermörderinnen,

(2.3.326) junge lesbische Soldatinnen und Wächterinnen,

(2.3.327) da machten wir den Aufstand und töteten die Männermörderinnen

(2.3.328) alle, die die Wesen des Kosmos umkehren wollten.

(2.3.329) Jetzt sind wir frei in diesem Land,

(2.3.330) \{M f. 18r\} Männer und Frauen, wie es sich für beide geziemt.

(2.3.331) Aber du, Fremder, freue dich, dass du dem jähen Verderben entronnen bist,

(2.3.332) du selbst und deine Gefährten; wir selbst sind voll Freude."

(2.3.333) So speisten wir die ganze Nacht das untadelige Mahl,

(2.3.334) alle sitzend, unendlich viel Fleisch und süßen Wein.

(2.3.335) \{T p. 22; E p. 22\} Als die frühgeborene rosenfingrige Morgenröte erschien

(2.3.336) (eine fremde: sie schien größer als unsere),

(2.3.337) bestiegen wir unser Schiff im Herzen betrübt zwar,

(2.3.338) aber dem Tode entronnen und lieber Gefährten verlustig.

(2.3.339) Sofort trieb die Rakete das schöngebaute Schiff,

(2.3.340) wir flogen in den Kosmos und verließen den fremden Planeten.

(2.3.341) Von dort fuhren wir in den Tiefen des leeren Kosmos

(2.3.342) auf der Suche nach Mandys und dem Schaf, das den Kosmos bewacht.

## Apparate

### Textkritik

#### Teil Nr. 2

##### Griechisch

- (2.3.3) ἀφικόμεθ’ deb.
- (2.3.3) ἠὲ] ἠδὲ deb.
- (2.3.3) περισσόν deb.
- (2.3.4) πλανῆται deb.
- (2.3.5) ὅς τε M a.c.
- (2.3.7) ἐσσύμενοι M (recte)
- (2.3.9) χώρηνδ’ deb.
- (2.3.10) εἶεν M (recte)
- (2.3.13) οἳ δ’ deb.
- (2.3.14) εἰσῆλθον deb.
- (2.3.17) ἅπαντας M: ἅπανας E
- (2.3.20) ἐϋτύκτου deb.
- (2.3.24) Ἦμος deb.
- (2.3.27) θ’ ὅρμους deb.
- (2.3.32) γλυκερῶς deb.
- (2.3.37) ποικιλόεσσιν deb.
- (2.3.38) ληϊσάαντο deb.
- (2.3.39) ἦγον M (recte)
- (2.3.43) κλουβὶ deb.
- (2.3.44) θήλυές γ’ deb.
- (2.3.46) μεγάλῃσί τε deb.
- (2.3.49) ἐνῶρτο deb.
- (2.3.50) ἀγαυοὺς deb.
- (2.3.54) ἑλοῦσαι deb.
- (2.3.56) καταδύντα deb.
- (2.3.57a) ἀμφὶ deb.
- (2.3.57) σμερδαλέα M (recte)
- (2.3.59) ἅλις deb.
- (2.3.61) ἀπό γ’ deb.
- (2.3.64) δνοφερὸν deb.
- (2.3.64) ἐπὶ deb.
- (2.3.66) Ἦμος deb.
- (2.3.75) κατ’ deb.
- (2.3.79) περὶ deb.
- (2.3.85) ἀγορῆφι deb.
- (2.3.86) ταρφέες M (recte)
- (2.3.87) ἀνάϊξαν M (recte)
- (2.3.99) μοὶ γὰρ ἐβοήθει deb.
- (2.3.101) ἀρίστους deb.
- (2.3.104) Ταῦτα deb.
- (2.3.104) ἀρίστους deb.
- (2.3.110) στωλῆφι deb.
- (2.3.112) ἐμβαίνουσα M (recte)
- (2.3.112) εἰσῆλθεν deb.
- (2.3.113) ἦρξε deb.
- (2.3.118) ἰδέσθαι deb.
- (2.3.120) θύριόν ῥ’ deb.
- (2.3.120) ἀνέῳξαν deb.
- (2.3.121) ἐξῆλθον deb.
- (2.3.123) συνιστάσθην deb.
- (2.3.125) ἰδέσθαι deb.
- (2.3.127) σκῆπτρον deb.
- (2.3.130) γλώσσῃ M (recte)
- (2.3.132) ξεῖνοι τίνες ἐστέ M (recte)
- (2.3.133) ἦ deb. (ἤ M)
- (2.3.136) Ὣς M
- (2.3.139) οὐχί deb.
- (2.3.143) ἀστέρα σιγαλόεντα deb.
- (2.3.145) ἀνέρα deb.
- (2.3.147) λαβέσθαι deb.
- (2.3.151) κατέκταν deb.
- (2.3.153) ἀνέρας deb.
- (2.3.154) κτεῖναν deb.
- (2.3.155) καταδύντα deb.
- (2.3.162) κούρῃσί deb.
- (2.3.167) ἀραρῶτες deb.
- (2.3.169) δολόεντά τε deb.
- (2.3.172) versum addidi ex M: om. E
- (2.3.174) ἀγορῆφι deb.
- (2.3.176) μετέχειν deb.
- (2.3.177) ἀκούοις deb.
- (2.3.185) ᾖμεν deb.
- (2.3.186) ἀπὸ deb.
- (2.3.189) περισσὴν deb.
- (2.3.190) ἀποδύντες deb., ἀπόδυντες M
- (2.3.195) σχεδὸν deb.
- (2.3.195) λαμπετόωντι deb.
- (2.3.209) ὀλόεντι deb.
- (2.3.210) τῇδέ γ’ deb.
- (2.3.211) ἀνδρῶν deb.
- (2.3.214) ἤε] ἠδέ deb.
- (2.3.216) ἡμετέροις deb.
- (2.3.218) μείζονά τ’ deb.
- (2.3.218) ὀλίγον deb.
- (2.3.224) Οὐδ’ M (recte)
- (2.3.224) κακοόδμων deb.
- (2.3.227) ὔμμι deb.
- (2.3.227) ταῦτα deb.
- (2.3.227) δεδειγμένα deb. (δεδείγ- M)
- (2.3.233) ἐνὶ deb.
- (2.3.234) πλεῖσται deb.
- (2.3.243) Οὐδὲ deb.
- (2.3.246) καταπεφνέμεν deb.
- (2.3.247) Τοιγὰρ deb.
- (2.3.253) δεῖσάν γ’ deb.
- (2.3.253) πολύπικρον deb.
- (2.3.256) παμπόλλοις deb.
- (2.3.256) ζῴοις deb.
- (2.3.259) κουρῶν deb.
- (2.3.260) ταῦτα M (recte)
- (2.3.261-2.3.264) ᾠὸν possis
- (2.3.262) ὤϊον deb.
- (2.3.264) ἰδέσθαι deb.
- (2.3.267) ζευχθείσαιν κούραιν deb.
- (2.3.267) ἐνδοφορεύειν deb.
- (2.3.269) ὖ ψιλὸν deb.
- (2.3.270) ἐχέμεν διάπρηξιν
- (2.3.271) ἐργαζέμεν deb.
- (2.3.274) Τῷδέ τε deb.
- (2.3.274) φρονεούσῃ deb.
- (2.3.276) ὁμιλομένη deb.
- (2.3.277) ἐφοβοῦμεν deb.
- (2.3.278) ἦμός περ deb.
- (2.3.283) πρήγματα deb.
- (2.3.289) σβεστὸν deb.
- (2.3.289) ἰδέσθαι deb.
- (2.3.290) κουρῶν deb.
- (2.3.292) δώματα deb.
- (2.3.292) ἀνοίγνυ deb.
- (2.3.295) αὐλήν περ deb.
- (2.3.297) ἀνοίγνυ deb.
- (2.3.298) ὀξεῖαν M (recte)
- (2.3.301) κατοίγνυ deb.
- (2.3.302) συνήθεις deb.
- (2.3.304) μετὰ deb.
- (2.3.308) ἦγον deb.
- (2.3.316) νεκροτοκευτήν deb.
- (2.3.317) ἡμίσεαι: ἡμισέαι E
- (2.3.317) ἡμίσεές τε: ἡμισέες τε E
- (2.3.320) μεμίμωσάν γ’ deb.
- (2.3.321) ὣς deb.
- (2.3.324) ἦμος deb.
- (2.3.325) κρύπτανδρες deb.
- (2.3.325) ἀνδροφόνειαι deb.
- (2.3.330) ἄνδρες M (recte)
- (2.3.330) ἀμφοτέροις deb.
- (2.3.335) Ἦμος M (recte)
- (2.3.336) ἡμετέρης deb.


##### Tschechisch

- (2.3.92) translatio Bohemica deest in MTE, suppleta est a filio in Křesadlo 2023: "prudce je hnaly a osekávajíce údy sem tam"
- (2.3.227) translatio Bohemica deest in MTE, suppleta est a filio auctoris in Křesadlo 2023 his verbis: "Vše z toho budete mít, co jen vám my schopny jsme sdělit"


### Similien

#### Teil Nr. 2

##### Griechisch

- (2.3.8) cf. *Od.* 9,195 (αὐτὰρ ἐγὼ κρίνας ἑτάρων δυοκαίδεκ’ ἀρίστους)
- (2.3.8) κρίνας δύω] cf. *Od.* 9,90 (ἄνδρε δύω κρίνας)
- (2.3.9-2.3.12) cf. *Od.* 9,174‒175 (ἐλθὼν τῶνδ’ ἀνδρῶν πειρήσομαι, οἵ τινές εἰσιν, ἤ ῥ’ οἵ γ’ ὑβρισταί τε καὶ ἄγριοι οὐδὲ δίκαιοι, / ἦε φιλόξεινοι καί σφιν νόος ἐστὶ θεουδής). Vide etiam *Od.* 6,120sq.
- (2.3.10) cf. *Od.* 9,89 (οἵ τινες ἀνέρες εἶεν ἐπὶ χθονὶ σῖτον ἔδοντες)
- (2.3.15) αἰπὺς ὄλεθρος] clausula Hom., vid. e.g. *Il.* 11,174; 12,345 et al.
- (2.3.16) φῦλα γυναικῶν] = *Il.* 9,130.361
- (2.3.19) νηλῆϊ μετάλλῳ] variat clausulam Homericam νηλέι χαλκῷ (*Il.* 3,292; 4,348 et al.)
- (2.3.27) ἀρτήματα] cf. Hdt. 2,69
- (2.3.29) βὰν δ’ ἴμεναι] = *Il.* 20,32; *Od.* 18,341.428
- (2.3.29) νῆα μέλαιναν] iunctura Hom., vid. *Il.* 11,828 (ἐπὶ ν. μ.); *Od.* 2,430 (ἀνὰ ν. μ.); 3,360 (ἐπὶ ν. μ.) et al.
- (2.3.29) κῆρα φέρουσαι] cf. *Il.* 3,6; 24,82
- (2.3.31) ἀείσασαν ὀπὶ καλῇ] cf. *Od.* 5,61 (Calypso): ἀοιδιάουσ’ ὀπὶ καλῇ, 10,221 (Circe): ἀειδούσης ὀπὶ καλῇ
- (2.3.32) μειδιάσασαι] cf. eadem sede *Il.* 21,491 (μειδόωσα)
- (2.3.35) φιλότητι μιγῆναι] cf. *Il.* 6,161 (φιλότητι μιγήμεναι); eadem sede *Od.* 19,266 (φιλότητι μιγεῖσα) et al.
- (2.3.36) variat formulam Homericam φάσγανον/ξίφος ὀξὺ ἐρυσσάμενος παρὰ μηροῦ (*Il.* 1,190; *Od.* 9,300; 10,126 et al.)
- (2.3.37) εἵμασι ποικιλόεσσιν] variat clausulam Hom. εἵματα σιγαλόεντα (*Il.* 22,154)
- (2.3.43) κλουβί] nomen ngr., vid. *Glossarium*
- (2.3.43) νεώτεροι ἄνδρες] iunctura Hom., vid. *Od.* 3,363
- (2.3.47) ἄλλοθεν ἄλλη] clausula Hom. (sed solum de viris), vid. *Il.* 9,311; 13,551 et al.
- (2.3.49) cf. *Il.* 1,599; *Od.* 8,326 (ἄσβεστος δ’ ἂρ ἐνῶρτο γέλως μακάρεσσι θεοῖσι). Vide etiam *Astr.* 9,108; *Astr.* 10,137; *Astr.* 14,86.245; *Astr.* 15,324; *Astr.* 23,108
- (2.3.53) μήδεα φωτῶν] cf. *Od.* 6,129 (μήδεα φωτός). Vide etiam *Astr.* 2,103.114.156; *Astr.* 9,122.174.288; *Astr.* 16,37.59.171.220.287.330.352
- (2.3.56) ἐς ἠέλιον καταδύντα] clausula Hom., vid. *Il.* 1,601 et al. Cf. etiam in *Astr.* 2,155; *Astr.* 3,263 (ἐς ἠέλιον δ’ ἀναδύντα); *Astr.* 9,140; *Astr.* 14,186
- (2.3.57) σμερδαλέα στενάχοντε] variat formulam Hom. σμερδαλέα ἰάχων (Hom. *Il.* 5,302; 8,321; 16,785 et al.) bzw. σμερδαλέον δ’ ᾤμωξεν (18,35)
- (2.3.60) κτάμεναι μεμαυῖαι] iunctura Hom. (κτάμεναι μεμαώς), vid. (*Il.* 5,301; 17,8)
- (2.3.60) νηλέι χαλκῷ] = *Il.* 3,292; 4,348 et al.
- (2.3.62) σκέδασαν ἄλλυδις ἄλλη] cf. *Od.* 5,369 (διεσκέδασ’ ἄλλυδις ἄλλῃ)
- (2.3.63) γλυκὺν ὕπνον] cf. *Od.* 2,395; 10,548 et al.
- (2.3.64) δύσετο δ’ ἠέλιος δνοφερὸν καὶ ἐπὶ κνέφας ἦλθεν] cf. *Il.* 1,475 et sim. (ἦμος δ’ ἠέλιος κατέδυ καὶ ἐπὶ κνέφας ἦλθεν); 7,465 (δύσετο δ’ ἠέλιος) et al.
- (2.3.65) ἐμείναμεν Ἠόα δῖαν] = Hom. *Od.* 9,151.306.436 et al. (edd. recc. Ἠῶ δῖαν). Vide etiam *Astr.* 12,149; *Astr.* 15,197
- (2.3.65-2.3.66) ~ *Od.* 9,151sq.
- (2.3.66) = *Il.* 1,477 et al. Vide etiam *Astr.* 2,335; *Astr.* 3,250.264; *Astr.* 5,308; *Astr.* 9,207; *Astr.* 11,157; *Astr.* 12,150.171; *Astr.* 15,198
- (2.3.67) ξεινιακή] forma apud veteres non legitur, sed cf. ξεινικός
- (2.3.72) Τῇσιν ἡγεμόνευσε γυνὴ βασίλεια ἀμύμων] cf. *Od.* 3,386 (τοῖσιν δ’ ἡγεμόνευε ... Νέστωρ); 8,4.421 et al.
- (2.3.74) χρύσειον καὶ σκῆπτρον χερσὶν ἔχουσα] cf. *Od.* 11,569 (χρύσεον σκῆπτρον ἔχοντα)
- (2.3.76) αἴθοπα οἶνον] = *Il.* 1,462 et al. Vide etiam *Astr.* 5,221
- (2.3.80-2.3.81) cf. etiam *Astr.* 3,143sq.; *Astr.* 5,218sq.*Astr.* 5,335sq.; *Astr.* 6,38sq.; *Astr.* 12,145sq.; *Astr.* 14,339sq.; *Astr.* 21,172sq.
- (2.3.84) ὀξὺ βόωσεν] cf. eadem sede *Il.* 17,89 (ὀξὺ βοήσας)
- (2.3.93) ῥέε αἷμα κελαινόν] cf. Homericum (ἔ)ρεεν αἷμα κελαινεφές (*Il.* 4,140; *Od.* 11,36)
- (2.3.98) ἔπος ἔφατ’ ἔκ τ’ ὀνόμαζε] cf. *Il.* 1,361 et al. Vide etiam *Astr.* 7,16; *Astr.* 9,225
- (2.3.101) Τέθναθι] = *Il.* 22,365 (Achilles ad Hectorem). Vide etiam *Astr.* 5,294; *Astr.* 7,17; *Astr.* 12,462; *Astr.* 15,291
- (2.3.116) ἔργα ἐρώτων] cf. *Od.* 11,246 (φιλοτήσια ἔργα)
- (2.3.120) θυρίον ῥ’ ἀνέωξαν] cf. *Od.* 10,389 (θύρας δ’ ἀνέωξε συφειοῦ)
- (2.3.132-2.3.135) cf. *Od.* 3,71‒74 (ὦ ξεῖνοι, τίνες ἐστέ; πόθεν πλεῖθ’ ὑγρὰ κέλευθα; / ἦ τι κατὰ πρῆξιν ἢ μαψιδίως ἀλάλησθε / οἷά τε ληϊστῆες ὑπεὶρ ἅλα, τοί τ’ ἀλόωνται / ψυχὰς παρθέμενοι, κακὸν ἀλλοδαποῖσι φέροντες;); 9,252‒255; *h.Ap.* 452‒455
- (2.3.136) cf. *Od.* 4,375 (ὣς ἔφατ’, αὐτὰρ ἐγώ μιν ἀμειβόμενος προσέειπον) et al. Vide etiam *Astr.* 5,33; *Astr.* 8,270; *Astr.* 11,29; *Astr.* 19,33
- (2.3.138-2.3.145) cf. etiam *Astr.* 11,31‒38
- (2.3.143) εἰλήλουθα πόλιν] cf. *Il.* 5,204 (ἐς Ἴλιον εἰλήλουθα); 21,81.156 et al.
- (2.3.145) κρατερῶς ἐπίτελλον] cf. iuncturam Homericam κρατερὸν δ’ ἐπὶ μῦθον ἔτελλε (*Il.* 1,25.326 et al.). Vide etiam *Astr.* 3,53; *Astr.* 5,39; *Astr.* 14,164
- (2.3.163) ὣς ἐφάμην] cf. *Od.* 4,382.398.471 et al.
- (2.3.163) de toto versu cf. etiam *Astr.* 5,55.421; *Astr.* 11,94; *Astr.* 19,63
- (2.3.164) ἣ δ’ ἀπαμειβομένη προσεφώνεε] cf. *Il.* 8,292; 14,242 et al.
- (2.3.170) πεπνυμένοι ἐσμέν] cf. *Od.* 3,20 (πεπνυμένος ἐστίν).328 et al.
- (2.3.172-2.3.173) versus saepius in *Astr.* repetuntur, vide *Astr.* 2,180sq.; *Astr.* 8,146sq.; *Astr.* 15,195sq.
- (2.3.172) ἀποπαυσέμεναι] cf. eadem sede *Il.* 5,288 (ἀποπαύσασθαι)
- (2.3.172) σίτοιο πάσασθαι] cf. *Od.* 9,93 (λωτοῖο πάσασθαι)
- (2.3.173) γλυκὺν ὕπνον] iunctura Hom., vid. *Od.* 2,395 et al.
- (2.3.184) μάλα γὰρ μέγας ἠέλιος ἦν] cf. *Od.* 10,171.180 (μάλα γὰρ μέγα θηρίον ἦεν). Vide etiam supra *Astr.* 1,79
- (2.3.189) παννύχιοι … δαῖτα] cf. *Il.* 7,475‒477 (τίθεντο δὲ δαῖτα θάλειαν. / παννύχιοι ... / δαίνυντο)
- (2.3.196) ἡμεῖς δ’ ἑζόμενοι δάσαμεν κρέα καὶ μέθυ ἡδύ] cf. *Od.* 9,162.557 et al. (ἥμεθα δαινύμενοι κρέα τ’ ἄσπετα καὶ μέθυ ἡδύ)
- (2.3.202) τοιγὰρ ἐγὼν ἐρέω] vide comm. ad *Astr.* 1,12
- (2.3.203) = *Astr.* 1,10 et al.
- (2.3.204) μυθήσασθαι] clausula Hom., vid. *Il.* 1,74.291 et al.
- (2.3.206) cf. *Od.* 9,366 (Οὖτις ἔμοιγ’ ὄνομα· Οὖτιν δέ με κικλήσκουσι). Vide etiam supra *Astr.* 1,201
- (2.3.210) νηῒ μελαίνῃ] = *Il.* 1,300 et al. Vide etiam *Astr.* 5,339.345.357; *Astr.* 7,62; *Astr.* 9,325; *Astr.* 10,66; *Astr.* 11,255.296; *Astr.* 12,334; *Astr.* 13,88; *Astr.* 14,45.136.231.307.321; *Astr.* 16,166.298; *Astr.* 17,22.45.110.165.175; *Astr.* 19,180; *Astr.* 20,151; *Astr.* 21,176; *Astr.* 22,114; *Astr.* 24,50
- (2.3.218) μείζονά τ’ ἰσχυρὸν βαρυτώτατον οὐκ ὀλίγον περ] cf. *Od.* 8,187 (μείζονα καὶ πάχετον, στιβαρώτερον οὐκ ὀλίγον περ)
- (2.3.230) ἔπεσιν μὲν ἀποσταδὰ λυγρολόγοισιν] cf. *Od.* 6,143.146 (ἐπέεσσιν ἀποσταδὰ μειλιχίοισι). Vide etiam *Astr.* 13,148; *Astr.* 18,56
- (2.3.234) προπαγάνδης] cf. ngr. προπαγάνδα
- (2.3.271) θυμὸς ἄνωγεν] clausula Hom., vid. *Il.* 8,322 (θ. ἀνώγει); 14,195 (θ. ἄνωγεν) et al.
- (2.3.279) ἐγὼν ἀγορὴν θεμένη ἑτάρας προσέειπον] imitatur versum Homericum καὶ τότ’ ἐγὼν ἀγορὴν θέμενος μετὰ πᾶσιν ἔειπον (*Od.* 9,171; 10,188; 12,319)
- (2.3.281) ὅρκον ὄμοσσαν] clausula Hom., vid. *Il.* 23,42 (ὅρκον ὄμοσσεν); *Od.* 5,178 (ὅρκον ὀμόσσαι)
- (2.3.290) δῶμα φύλασσεν] cf. eadem sede *Od.* 5,208 (δῶμα φυλάσσοις) et al.
- (2.3.293) δωμοφύλαξ] apud veteres non legitur
- (2.3.296) ~ vide supra *Astr.* 2,288
- (2.3.318) ἐτέταρπε φίλον κῆρ] cf. *Od.* 1,310 (τεταρπόμενός τε φίλον κῆρ)
- (2.3.323) ἀρήϊα ἔργα] cf. iuncturam Hom. ἀρήια τεύχεα (*Il.* 6,340 et al.)
- (2.3.334) vide supra *Astr.* 2,196
- (2.3.338) = *Od.* 9,63.566; 10,134. Vide etiam variationes in *Astr.* 3,267 (ἄ. ἐ. θ. δ’ ἀλέξαντες κοράκεσσιν); *Astr.* 5,428 (ἄ. ἐ. θαλάμοιο κοραύνων δυσγενεάων); *Astr.* 13,92 (ἄ. ἐ. θ. μέγα πλέομεν διὰ χάσμα); *Astr.* 14,351 (ἄ. ἐ. θανάτου ἄπο μὲν νενοημένοι αὐτοί) (= *Astr.* 15,35; *Astr.* 20,53); *Astr.* 15,336 (ἄ. ἐ. θανάτου χειρῶν τ’ ἀνδρῶν ἀχαρίστων); *Astr.* 17,182 (ἄ. ἐ. θανάτου τε σαώσαντες καὶ ἑταίρους); *Astr.* 18,171 (ἄ. ἐ. θανάτου Γρογαλὸν μάντιν νυ ἔχοντες) (= *Astr.* 19,2); *Astr.* 20,180 (ἄ. ἐ. θανάτου ζητοῦντες τμῆμα φυλάκτων); *Astr.* 21,209 (ἄ. ἐ. θανάτου χρονοπλεκτῆρα ἔχοντες)


### Handschriftenapparat

#### Teil Nr. 2

##### Griechisch

- (2.3.278) om. E πόθον φωτοφίλον περ ἐνισπεῖν τολμήσασαι / ἔχθρος λεσβιακῶν ἰδὲ καὶ τὸ θέλημα φόνοιο M
- (2.3.279) M primum Κέκλυτέ μευ μυθων
- (2.1.1) Ἀστροναυτιλίας] -ίης M
- (2.1.2) τῶν] deest in M
- (2.3.3) τοι] περ M
- (2.3.7) δ’ M post ζαπέδῳ
- (2.3.11-2.3.12) M i.m. add.
- (2.3.26) ἱμάντια] ἐσθήματα M a.c.
- (2.3.72) γ’ M post βασίλεια
- (2.3.90) γ’ M post σμερδαλέῃ et τάχα
- (2.3.94) δ’ M post μεγάλη
- (2.3.100) μεταθήτωρ] -αφήζων M
- (2.3.115) M i.m. add.
- (2.3.117) ἁπάσας] ἐξαῦτις M
- (2.3.128) κεκάλυψεν] ἐκα- M a.c.
- (2.3.130) δ’ M post γλώσσῃ
- (2.3.131) Φράντα μεταφρήζων] ὁ παντομεταφρήζων M
- (2.3.132) γλαφυρὸν] ζακενὸν M a.c.
- (2.3.154) γ’] περ M
- (2.3.163) μεταθήτωρ] -αφρήζων M
- (2.3.167) γε] δὲ M
- (2.3.181) πρηξάμεναι] -ξέμεναι M
- (2.3.205) γ’ M post θέμεθλα
- (2.3.208) τῶν γενεῶν μεχανίστα] μηχανίστης γενεάων M
- (2.3.209) δ’ M post πλάνῃ
- (2.3.214) M i.m. add.
- (2.3.223) ὕμ’] μὲν M
- (2.3.234) προπαγάνδης] πτερόεντα M
- (2.3.239) πλανήτῃ] τῷ πλάνῃ M a.c.
- (2.3.278) καὶ] περ M
- (2.3.284) λεσβιακῇσι] -σιν M
- (2.3.288) γε] τε M
- (2.3.296) γε] τε M
- (2.3.297) γε] τε M
- (2.3.305) τοι] περ M
- (2.3.308) τοὺς] τοὔνεκα M a.c.
- (2.3.311) om. E λάθρα διὰ σκύλακας· θαυμαστὰ γὰρ ἔργα τέτυκτο M
- (2.3.314) τοι] περ M
- (2.3.340) κόσμον] ὀρανὸν M a.c.
- (2.3.340) λελιπόντες] -πώτες M


### Kommentar

#### Teil Nr. 2

##### Griechisch

- (2.3.278) Zusatzverse in M: „und wagten ihre Liebe zu Männern, den Hass auf die lesbischen Frauen und den Mordwunsch zu sagen“.
- (2.3.26) ἱμάντια] Der tschechischen Übersetzung nach zu urteilen hat Křesadlo offensichtlich die Wörter ἱμάτια („Kleidungsstücke/Oberkleider“) und ἱμάντια („kleine Riemen“) verwechselt bzw. einfach ein ν zur Längung der Silbe eingefügt. Vgl. Sacheinführung III.1.
- (2.3.26-2.3.28) Eine parodistische Anspielung auf die Toilette Heras in Il. 14,170-186, um Zeus zu verführen, allerdings ohne wörtliche Berührungen. Ein neues Element ist das Rotfärben der Lippen.
- (2.3.31) Indem die Frauen ihre Stimme einsetzen, um die Männer in eine tödliche Falle zulocken, erinnern sie an die homerischen Sirenen aus der Odyssee. Vgl. *Od.* 12,183.187.192. Die Formulierung lehnt sich allerdings eher an die auf Ogygia singende Kalypso bzw. Kirke an (siehe Similienapparat). Die Sirenenepisode hat Křesadlo auch in einer frúhen Zeichnung dargestellt. Siehe [https://jan-kresadlo.cz/#dilo-odysea-v](https://jan-kresadlo.cz/#dilo-odysea-v).
- (2.3.36) κωπεῖς] = κοπίδες. Das Wort κοπίς bedeutet eigentlich "Schlacht- oder Opfermesser"; Křesadlo gibt es im Tschechischen mit "meč" ("Schwert") wieder.
- (2.3.38) ληίσααντο] ληΐζομαι bedeutet eigentlich "erbeuten, als Beute wegführen", hier übersetzt Křesadlo im Tschechischen mit "přepadly" ("sie überfielen").
- (2.3.65) ἠόα δῖαν] Křesadlo übersetzt δῖος hier mit "hell" (tsch. "jasný"), nicht "göttlich" und "profanisiert" dadurch die homerische Wendung. Zur Diskussion über die Bedeutung von δῖος siehe auch LfgrE 1955‒2010, 2,313 s.v. δῖος B.
- (2.3.80-2.3.81) Bei dem angedachten „Gebet“ handelt es sich für die Raumfahrer insofern im besonderen Maße um eine Geste der Verzweiflung, da es sich bei ihnen, wie einmal ausdrücklich gesagt wird, um Atheisten handelt. Siehe *Astr.* 21,172 (ἄθεοι). Vgl. dazu auch Sacheinführung I.1.1.; Anm. zu *Astr.* 1,2.
- (2.3.82) μυρομένοισιν] Křesadlo übersetzt das Partizip nicht mit "weinen" oder "in Tränen zerfließen", sondern mit "beten" ("modlícím")
- (2.3.99-2.3.100) Franta als Übersetzer erscheint im Epos immer als Übersetzer wörtlicher Rede. Μετέθηκε τὸ ῥῆμα ist die in der *Astronautilia* übliche Formel dafür.
- (2.3.111-2.3.118) Gewiss handelt es sich bei der hier geschilderten Vergewaltigung mit anschließender Ermordung um eine der brutalsten und bewusst abstoßendsten Szenen des gesamten Epos. Vergleichbar damit ist nur der Missbrauch des Schafes durch Mandys. Siehe *Astr.* 10,130‒133; *Astr.* 22,78‒82. Man kann darin ein sexuelles Gegenstück zur odysseischen Mnesterophonie sehen. Der Autor verleiht hier auch der zerstörerischen Seite der Sexualität Ausdruck. Zum problematischen Charakter vgl. auch Sacheinführung I.1.1.
- (2.3.132-2.3.135) In der *Astronautilia* häufig benutzter Formeltext (= *Astr.* 5,29‒32; *Astr.* 11,25‒28; *Astr.* 21,53‒56.125‒128) nach *Od.* 3,71‒74 bzw. 9,252‒255 (= *h.Ap.* 452‒455). In *Od.* 3 fragt Nestor Telemach und Mentor mit diesen Versen nach ihrer Identität, in *Od.* 9 Polyphem den Odysseus. Zur Verbindung von Raubzügen und Handel bei den frühen Griechen vgl. Thuc. 1,5,1‒3; Patzek 2009, 79‒81. Das Verhältnis zu Raubzügen in der *Odyssee* ist ambivalent, siehe Heubeck/West/Hainsworth 1988, 164f. (zu *Astr.* 3,71‒74). Als wohlbegründet erweist sich die Frage durch die zweimalige Begegnung mit realen „Weltraumpiraten“ in *Astr.* 17 und *Astr.* 20.
- (2.3.134) ἀστέρας] Hier und an anderen Stellen benutzt Křesadlo den Begriff ἀστήρ auch im Sinne von "Planet", wie der tschechischen Fassung hervorgeht.
- (2.3.186-2.3.187) Das Reinigen des Marktplatzes vom Blut erinnert an die Reinigung von Odysseusʼ Haus nach dem Freiermord in der *Odyssee*, vgl. *Od.* 22,435‒456.
- (2.3.191-2.3.195) Die elektrischen Lampen und vier Monde sind ein verfremdendes Element gegenüber dem homerischen Vorbild.
- (2.3.200-2.3.208) Der Anfang der Erzählung der alten Tethis erinnert deutlich an den Anfang der Astronautilia selbst, wie Křesadlo durch mehrere wörtliche Anklänge und inhaltliche Anklänge (Frage nach Anfang, Name, Tätigkeit) deutlich macht: Astr. 2,200 ~ 1,11; 2,202 ~ 1,12; 2,203 = 1,10. In gewisser Weise tritt hier Nemo offensichtlich eine gleichrangige Erzählerin zur Seite.
- (2.3.206) Der Name Tethis erinnert an die Mutter des Achill (Θέτις). Er passt insofern, als die Biologin Tethis ebenfalls wieder starke Männer für die Frauen des Planeten gezüchtet hat. Vielleicht denkt der Autor aber auch an Τηθύς, die Mutter aller Götter (vgl. *Il.* 14,201).
- (2.3.217) ῥαδιόφωνον] „Radiofon“ist ein lateinisch-griechisches Kunstwort (lat. *radius* ‒ „Strahl“, gr. φωνή ‒ „Stimme“). Im Englischen ist es laut OED zuerst 1881 für einen Apparat „for the production of sound by intermittent radiant energy“ belegt. Siehe OED 1933, XIII 105 s.v. „radiophone“. Im Sinne eines „Radiotelefons“ ist es ab 1919 zu finden. Vgl. ebd. 2. Bei diesem Radiofon handelt es sich offensichtlich um ein Gerät zur Langstreckenkommunikation. Später erfährt man, dass nicht nur die lesbischen Frauen „Radiofone“ besitzen, sondern auch Nemos gesamte Mannschaft (*Astr.* 5,344). Der Autor vergleicht sie einmal mit einem „schnurlosen Telefon“ (*Astr.* 7,145f.). Ihrer Form nach sind es aber nach *Astr.* 24,131f. zu urteilen nur kleine Empfangsgeräte im Ohr. Ausführlicher wird Aussehen und Technik im tschechischen Vorspann geschildert (siehe *Astr.* Vorspann,134–141). Der bioplastische Roboter Franta hat sogar ein integriertes„Bioradiofon“(*Astr.* 9,61; *Astr.* 16,122‒125), das er im Falle einer Beschädigung mit seinen körpereigenen Kräften „regenerieren“ kann (*Astr.* 9,363‒366). Durch dieses Bioradiofon ist er direkt mit dem Schiffscomputer Caesar verbunden (*Astr.* 5,338‒343; *Astr.* 12,333‒337). Es dient aber auch der Kommunikation zwischen Schiff und „Außenteams“ (XV 86f. ‒ Hier teilt Nemo dem Schiff mit, dass das „Außenteam“ sich zum lokalen König begibt). Somit dürften diese „Radiofone“ etwa dem in den Star Trek-Serien verwendeten „Communicator“ entsprechen. Diese sind inspiriert durch den berühmten Sci-Fi-Film „Forbidden Planet“ (USA 1956, Regie Fred M. Wilcox). Vgl. Wikipedia s.v. „Alarm im Weltraum“ [Stand 9. Mai 2012]. Schließlich wird das Schiffsradiofon noch zur Schiff-zu-Schiff-Kommunikation genutzt (*Astr.* 17,7 al.). Siehe auch *Astr.* 2,231; *Astr.* 5,338.344; *Astr.* 7,146.162.197 (ῥαδιοφωνεύων); *Astr.* 9,38.61 (βιοραδιόφωνον).363 (βιοραδιοφώνῳ); *Astr.* 10,181 (ῥαδιοφωνοῦντες); *Astr.* 11,289; *Astr.* 15,86; *Astr.* 16,122.124 (βιοραδιόφωνον).188.316 (ῥαδιοφωνήσας); *Astr.* 17,7 (ῥαδιοφώνησαν).19.40.161 [159] (ῥαδιοφωνεῖν); *Astr.* 20,18.36.166 (ῥαδιοφωνήσας); *Astr.* 24,8 (ῥαδιοφωνήσας).67 (ῥαδιοφωνεύων).74 (ῥαδιοφωνήσας).131 (ῥαδιοφωνήσας). Zur divergierenden Schreibung ῥηδιο-/ῥαδιο- siehe Editionsrichtlinien I. (zu M).
- (2.3.255) ἀρνοῖς] = ἀρνειοῖς (vgl. tsch. "berany").
- (2.3.280) ἀποκρύψασα] Die Vokabel ist hier im gegenteiligen Wortsinn gebraucht: nicht "verbergen", sondern "enthüllen" (tsch. "odkryla").
- (2.3.288) Das Motiv von Einfrieren und Verwesung wird später besonders in den Gesängen VIII und XIX mit Bezug auf den toten grogalischen Sänger Onufrius wieder aufgegriffen.
- (2.3.293) κουστῶδα] Die feminine Form *custoda* ist im Lateinischen nicht belegt. Es soll sich wohl um einen gräzisierten Akkusativ der Grundform *κουστώς handeln (= *custodem*). *custos* kann im Lateinischen sowohl feminin als auch maskulin sein. Vgl. OLD 2012, 479 s.v. *custos.* LSJ 1996 führen als Lehnwörter im Griechischen nur die Formen κουστωδία (= lat. *custodia*) und κούστωρ (= lat. *custos*) auf.
- (2.3.294) Ῥωμαϊκῷ μύθῳ] Zum Verweis auf das Lateinische vgl. Komm. *Astr.* 1,17.
- (2.3.298) κόψιν] = κοπίδα.
- (2.3.300) Metrisch ungewöhnlich ist, dass ἴμεν als Doppelkürze gemessen werden muss, obwohl ein konsonantisch anlautendes Wort folgt.
- (2.3.311) Zusatzvers in M: „heimlich wegen der jungen Hunde: es waren wunderbare Werke“.


### Listen

#### Teil Nr. 2

##### Spondiaci

- γυμνάζοντο (2.3.322)
- γυμνωθῆναι (2.3.79)
- κηρυχθῆναι (2.3.45)
- κικλήσκουσιν (2.3.141, 2.3.206)
- μυθήσασθαι (2.3.204)
- πλανήτῃσιν (2.3.215)
- ποιήσεσθαι (2.3.158)
- τὸν πλανήτην (2.3.148)
- ἀλλήλοισιν (2.3.219)
- ἀποκρύψασα (2.3.280)
- ἐξέλκοντο (2.3.78)


##### Monosyllaba

- κῆρ (2.3.33, 2.3.318, 2.3.337)
- ἦν (2.3.184)


##### Similien (Křesadlo)

- *Astr.* 1,10 (2.3.203)
- *Astr.* 1,12 (2.3.202)
- *Astr.* 1,79 (2.3.184)
- *Astr.* 1,201 (2.3.206)
- *Astr.* 2,103 (2.3.53)
- *Astr.* 2,114 (2.3.53)
- *Astr.* 2,155 (2.3.56)
- *Astr.* 2,156 (2.3.53)
- *Astr.* 2,180 (2.3.172)
- *Astr.* 2,196 (2.3.334)
- *Astr.* 2,288 (2.3.296)
- *Astr.* 2,335 (2.3.66)
- *Astr.* 3,53 (2.3.145)
- *Astr.* 3,143 (2.3.80)
- *Astr.* 3,250 (2.3.66)
- *Astr.* 3,263 (2.3.56)
- *Astr.* 3,264 (2.3.66)
- *Astr.* 3,267 (2.3.338)
- *Astr.* 5,33 (2.3.136)
- *Astr.* 5,39 (2.3.145)
- *Astr.* 5,55 (2.3.163)
- *Astr.* 5,218 (2.3.80)
- *Astr.* 5,221 (2.3.76)
- *Astr.* 5,294 (2.3.101)
- *Astr.* 5,308 (2.3.66)
- *Astr.* 5,335 (2.3.80)
- *Astr.* 5,339 (2.3.210)
- *Astr.* 5,345 (2.3.210)
- *Astr.* 5,357 (2.3.210)
- *Astr.* 5,421 (2.3.163)
- *Astr.* 5,428 (2.3.338)
- *Astr.* 6,38 (2.3.80)
- *Astr.* 7,16 (2.3.98)
- *Astr.* 7,17 (2.3.101)
- *Astr.* 7,62 (2.3.210)
- *Astr.* 8,146 (2.3.172)
- *Astr.* 8,270 (2.3.136)
- *Astr.* 9,108 (2.3.49)
- *Astr.* 9,122 (2.3.53)
- *Astr.* 9,140 (2.3.56)
- *Astr.* 9,174 (2.3.53)
- *Astr.* 9,207 (2.3.66)
- *Astr.* 9,225 (2.3.98)
- *Astr.* 9,288 (2.3.53)
- *Astr.* 9,325 (2.3.210)
- *Astr.* 10,66 (2.3.210)
- *Astr.* 10,137 (2.3.49)
- *Astr.* 11,29 (2.3.136)
- *Astr.* 11,31 (2.3.138)
- *Astr.* 11,94 (2.3.163)
- *Astr.* 11,157 (2.3.66)
- *Astr.* 11,255 (2.3.210)
- *Astr.* 11,296 (2.3.210)
- *Astr.* 12,145 (2.3.80)
- *Astr.* 12,149 (2.3.65)
- *Astr.* 12,150 (2.3.66)
- *Astr.* 12,171 (2.3.66)
- *Astr.* 12,334 (2.3.210)
- *Astr.* 12,462 (2.3.101)
- *Astr.* 13,88 (2.3.210)
- *Astr.* 13,92 (2.3.338)
- *Astr.* 13,148 (2.3.230)
- *Astr.* 14,45 (2.3.210)
- *Astr.* 14,86 (2.3.49)
- *Astr.* 14,136 (2.3.210)
- *Astr.* 14,164 (2.3.145)
- *Astr.* 14,186 (2.3.56)
- *Astr.* 14,231 (2.3.210)
- *Astr.* 14,245 (2.3.49)
- *Astr.* 14,307 (2.3.210)
- *Astr.* 14,321 (2.3.210)
- *Astr.* 14,339 (2.3.80)
- *Astr.* 14,351 (2.3.338)
- *Astr.* 15,35 (2.3.338)
- *Astr.* 15,195 (2.3.172)
- *Astr.* 15,197 (2.3.65)
- *Astr.* 15,198 (2.3.66)
- *Astr.* 15,291 (2.3.101)
- *Astr.* 15,324 (2.3.49)
- *Astr.* 15,336 (2.3.338)
- *Astr.* 16,37 (2.3.53)
- *Astr.* 16,59 (2.3.53)
- *Astr.* 16,166 (2.3.210)
- *Astr.* 16,171 (2.3.53)
- *Astr.* 16,220 (2.3.53)
- *Astr.* 16,287 (2.3.53)
- *Astr.* 16,298 (2.3.210)
- *Astr.* 16,330 (2.3.53)
- *Astr.* 16,352 (2.3.53)
- *Astr.* 17,22 (2.3.210)
- *Astr.* 17,45 (2.3.210)
- *Astr.* 17,110 (2.3.210)
- *Astr.* 17,165 (2.3.210)
- *Astr.* 17,175 (2.3.210)
- *Astr.* 17,182 (2.3.338)
- *Astr.* 18,56 (2.3.230)
- *Astr.* 18,171 (2.3.338)
- *Astr.* 19,2 (2.3.338)
- *Astr.* 19,33 (2.3.136)
- *Astr.* 19,63 (2.3.163)
- *Astr.* 19,180 (2.3.210)
- *Astr.* 20,53 (2.3.338)
- *Astr.* 20,151 (2.3.210)
- *Astr.* 20,180 (2.3.338)
- *Astr.* 21,172 (2.3.80)
- *Astr.* 21,176 (2.3.210)
- *Astr.* 21,209 (2.3.338)
- *Astr.* 22,114 (2.3.210)
- *Astr.* 23,108 (2.3.49)
- *Astr.* 24,50 (2.3.210)


##### Similien (Autorenstellen)

- h.Ap. 452 (2.3.132)
- Hdt. 2,69 (2.3.27)
- Hom. Od. 1,25 (2.3.145)
- Hom. Od. 1,74 (2.3.204)
- Hom. Od. 1,190 (2.3.36)
- Hom. Od. 1,291 (2.3.204)
- Hom. Od. 1,300 (2.3.210)
- Hom. Od. 1,326 (2.3.145)
- Hom. Od. 1,361 (2.3.98)
- Hom. Od. 1,462 (2.3.76)
- Hom. Od. 1,475 (2.3.64)
- Hom. Od. 1,477 (2.3.66)
- Hom. Od. 1,599 (2.3.49)
- Hom. Od. 1,601 (2.3.56)
- Hom. Od. 3,6 (2.3.29)
- Hom. Od. 3,292 (2.3.19, 2.3.60)
- Hom. Od. 4,140 (2.3.93)
- Hom. Od. 4,348 (2.3.19, 2.3.60)
- Hom. Od. 5,204 (2.3.143)
- Hom. Od. 5,288 (2.3.172)
- Hom. Od. 5,301 (2.3.60)
- Hom. Od. 5,302 (2.3.57)
- Hom. Od. 6,161 (2.3.35)
- Hom. Od. 6,340 (2.3.323)
- Hom. Od. 7,465 (2.3.64)
- Hom. Od. 7,475 (2.3.189)
- Hom. Od. 8,292 (2.3.164)
- Hom. Od. 8,321 (2.3.57)
- Hom. Od. 8,322 (2.3.271)
- Hom. Od. 9,130 (2.3.16)
- Hom. Od. 9,311 (2.3.47)
- Hom. Od. 9,361 (2.3.16)
- Hom. Od. 11,174 (2.3.15)
- Hom. Od. 11,828 (2.3.29)
- Hom. Od. 12,345 (2.3.15)
- Hom. Od. 13,551 (2.3.47)
- Hom. Od. 14,195 (2.3.271)
- Hom. Od. 14,242 (2.3.164)
- Hom. Od. 16,785 (2.3.57)
- Hom. Od. 17,8 (2.3.60)
- Hom. Od. 17,89 (2.3.84)
- Hom. Od. 18,35 (2.3.57)
- Hom. Od. 20,32 (2.3.29)
- Hom. Od. 21,81 (2.3.143)
- Hom. Od. 21,156 (2.3.143)
- Hom. Od. 21,491 (2.3.32)
- Hom. Od. 22,154 (2.3.37)
- Hom. Od. 22,365 (2.3.101)
- Hom. Od. 23,42 (2.3.281)
- Hom. Od. 24,82 (2.3.29)
- Hom. Il. 1,310 (2.3.318)
- Hom. Il. 2,395 (2.3.63, 2.3.173)
- Hom. Il. 2,430 (2.3.29)
- Hom. Il. 3,20 (2.3.170)
- Hom. Il. 3,71 (2.3.132)
- Hom. Il. 3,328 (2.3.170)
- Hom. Il. 3,360 (2.3.29)
- Hom. Il. 3,363 (2.3.43)
- Hom. Il. 3,386 (2.3.72)
- Hom. Il. 4,375 (2.3.136)
- Hom. Il. 4,382 (2.3.163)
- Hom. Il. 4,398 (2.3.163)
- Hom. Il. 4,471 (2.3.163)
- Hom. Il. 5,61 (2.3.31)
- Hom. Il. 5,178 (2.3.281)
- Hom. Il. 5,208 (2.3.290)
- Hom. Il. 5,369 (2.3.62)
- Hom. Il. 6,120 (2.3.9)
- Hom. Il. 6,129 (2.3.53)
- Hom. Il. 6,143 (2.3.230)
- Hom. Il. 6,146 (2.3.230)
- Hom. Il. 8,4 (2.3.72)
- Hom. Il. 8,187 (2.3.218)
- Hom. Il. 8,326 (2.3.49)
- Hom. Il. 8,421 (2.3.72)
- Hom. Il. 9,63 (2.3.338)
- Hom. Il. 9,89 (2.3.10)
- Hom. Il. 9,90 (2.3.8)
- Hom. Il. 9,93 (2.3.172)
- Hom. Il. 9,151 (2.3.65, 2.3.65)
- Hom. Il. 9,162 (2.3.196)
- Hom. Il. 9,171 (2.3.279)
- Hom. Il. 9,174 (2.3.9)
- Hom. Il. 9,195 (2.3.8)
- Hom. Il. 9,252 (2.3.132)
- Hom. Il. 9,300 (2.3.36)
- Hom. Il. 9,306 (2.3.65)
- Hom. Il. 9,366 (2.3.206)
- Hom. Il. 9,436 (2.3.65)
- Hom. Il. 9,557 (2.3.196)
- Hom. Il. 9,566 (2.3.338)
- Hom. Il. 10,126 (2.3.36)
- Hom. Il. 10,134 (2.3.338)
- Hom. Il. 10,171 (2.3.184)
- Hom. Il. 10,180 (2.3.184)
- Hom. Il. 10,188 (2.3.279)
- Hom. Il. 10,221 (2.3.31)
- Hom. Il. 10,389 (2.3.120)
- Hom. Il. 10,548 (2.3.63)
- Hom. Il. 11,36 (2.3.93)
- Hom. Il. 11,246 (2.3.116)
- Hom. Il. 11,569 (2.3.74)
- Hom. Il. 12,319 (2.3.279)
- Hom. Il. 18,341 (2.3.29)
- Hom. Il. 18,428 (2.3.29)
- Hom. Il. 19,266 (2.3.35)


