Text
Proöm. Über das kosmosbetrachtende Schaf und über Mandys. Der Beginn der Sternenfahrt
- Anm.:
- (grc) Ἀστροναυτιλίης] In den Überschriften wird beim Werktitel immer die ionische Form gewählt. Man würde die attische Form Ἀστροναυτιλίας erwarten. Auch sonst finden sich bisweilen epische statt attischer Formen in den Überschriften.
- Anm.:
- (grc) 2f.: Die einzelnen Gesänge haben durch Křesadlo nachträglich kurze zusammenfassende Überschriften erhalten (s. Editionsrichtlinien I.). Entsprechendes findet sich auch in der Homerüberlieferung, wird allerdings in neueren Homerausgaben (als eindeutig nachhomerisch) nicht mehr abgedruckt. Es ist auffällig, dass Křesadlo diese sogenannten "Epigraphai" in eckigen Klammern schreibt. Da eckige Klammern in der editorischen Tradition der klassischen Philologie oftmals für Tilgungen verwendet werden, hat es so den Anschein, als ob Křesadlo auf diese Weise anzeigen möchte, dass es sich hier um eine sekundäre Tradition handelt, die dem Text erst später hinzugefügt wurde. Der Text erhält dadurch also gleichsam schon eine eigene Erklärtradition mitgeliefert, wie sie Křesadlo selbst auch in den Anmerkungen zur Sprache in der Synopsis und im Glossar bietet. Vgl. dazu auch Anm. zu 121f.
Ἀρχόμενος πρῶτον Μουσῶν χορῷ εἰξ Ἑλικῶνος‒◡◡|‒||‒|‒||‒|‒||◡◡||‒◡◡|‒◡ Ἀρχόμενος πρῶτον Μουσῶν χορῷ εἰξ Ἑλικῶνος Počátkem nejdřív sbor Mús, jež sídlí na Helikónu Beginnend betʼ ich zuerst zum Chor der Musen vom Helikon
- Sim.:
- (grc) cf. Batr. 1 (ἀρχόμενος πρῶτον Μουσῶν χορὸν ἐξ Ἑλικῶνος)
- Anm.:
- (grc) Křesadlo beginnt sein Epos mit einem Zitat aus der pseudohomerischen Batrachomyomachia (der Bezug erstreckt sich auch noch auf Vers 2: ἀρχόμενος πρῶτον Μουσῶν χορὸν ἐξ Ἑλικῶνος / ἐλθεῖν εἰς ἐμὸν ἦτορ ἐπεύχομαι εἵνεκ’ ἀοιδῆς). Dadurch hebt er den parodistischen Charakter seines Werkes hervor (vgl. Weise 2024, 281). Zugleich ist dies aber auch eine Reminiszenz an seine Schulzeit, in der eine tschechische Übersetzung der Batrachomyomachia von ihm in der von ihm mitherausgegebenen Schulzeitung "Sfaira" erschienen ist (siehe Fischerová 2026, 19‒21). Postum ist sie nochmals in der Zeitschrift "Tvar" herausgegeben worden. Siehe Křesadlo 1998a (= https://archiv.ucl.cas.cz/index.php?path=Tvar/1998/1/18.png). Textlich wählt Křesadlo eine ältere Variante. Moderne Ausgaben bevorzugen πρώτης σελίδος als lectio difficilior gegenüber πρῶτον Μουσῶν (siehe Hosty 2020, 121 ad loc.).‒ Durch das erste Wort ἀρχόμενος und die spätere Ansprache an Apollon kann man hier ferner eine subtile Anspielung auf Apollonios' Argonautika vermuten (A.R. 1,1: ἀρχόμενος σέο, Φοῖβε). Vgl. auch Sacheinführung II.2. ‒ Die gelängte Form εἰξ statt ἐξ ist metrisch eigentlich unnötig. Vielleicht ist sie in irgendeiner Form durch die Hiatkürzung motiviert (die letzte lange Silbe von χορῷ wird durch das folgende mit Vokal anlautende εἰξ gekürzt; einfaches ἐξ hat aber dieselbe Wirkung); vielleicht fühlte sich Křesadlo dazu gedrängt, da ξ bei ihm nicht immer längende Wirkung hat (vgl. Sacheinführung IV.); vielleicht will Křesadlo dem Proöm dadurch daber auch einen feierlicheren Charakter mit einer eigenen Note gegenüber der Vorlage geben. Ebenso fällt die Form ὄμβριμα auf (5). Es findet sich allerdings auch sonst eine Tendenz der metrischen Übermarkierung von Längen. Mehrfach schreibt Křesadlo etwa auch εἰν, wo metrisch und sprachlich ein einfaches ἐν ausgereicht hätte. Vgl. bspw. 16.
- Sim.:
- (grc) Ἀπόλλωνι ἄνακτι] = Hom. Il. 1,36
- Anm.:
- (grc) Ἀπόλλωνι ἄνακτι] Die Wendung stammt vom Anfang der Ilias (1,36; vgl. auch McLeod im "Preface"), als sich der Priester Chryses betrübt mit einem Gebet an Apollon wenden will. Mit reichlich Lösegeld war er ins Lager der Griechen gegangen, um seine Tochter Chryseis freizukaufen. Doch Agamemnon schickt ihn rüde fort, woraufhin Chryses sich im Gebet an Apollon wendet, der den Griechen zur Rache mit seinen Pfeilen eine Krankheit ins Lager sendet. Ob man hier schon eine subtile Erwiderung "des Musenpriesters" Křesadlo an seine Kritiker lesen soll? ‒ Apollon kommt in der Astronautilia nur an dieser Stelle vor. Neben einem Bezug zu Apollonios' Argonautika (siehe Anm. zu 1) kann man eventuell auch an die Folge "Der Tempel des Apoll" von Star Trek TOS denken. ‒ Zu den Widersprüchen des Gedichtes gehört, dass der Erzähler sich und seine Crew explizit als "Atheisten" bezeichnet (Astr. 21,172), weshalb sie in Notsituationen jeweils nicht beten, sondern nur "beten wollen, ob irgendein Gott in den Tiefen des Kosmos lebe" (Astr. 2,81; Astr. 3,144; Astr. 5,219.336; Astr. 6,39; Astr. 12,146; Astr. 14,340; Astr. 21,173). Broadbent 2024 spricht daher nicht zu Unrecht von einem "atheistischen" Gedicht. Dennoch betet hier der Erzähler am Anfang in traditioneller Weise zu den Musen und Apollon. In dem Gedicht "Poslední pěvec" sagt Křesadlo, Musen und Apollon seien durch den gekreuzigten Christus tot. Siehe Křesadlo Poslední pěvec 3f.
- Hs.:
- (grc) γλαφυροῖο] ζακενοῖο M
- Anm.:
- (grc) ἀνδρῶν ὄμβριμα ἔργα] Ruhmestaten von Männern (κλέα ἀνδρῶν) sind schon bei Homer das epische Thema par excellence (siehe Il. 9,189; vgl. A.R. 1,1). Im Zusammenhang mit Křesadlos futuristischem Epos und der Ansprache an den "gebildeten Leser oder die gebildete Leserin" in der lateinischen Epistola (Astr. Brief,1 und Astr. Brief,7) fällt dies hier freilich auf. Es ist allerdings wahr, dass Nemos Mannschaft nur aus "Männern" besteht. Vgl. Sacheinführung I.1. ‒ ὄμβριμα statt dem gängigen ὄβριμα zielt gewiss auf einen betont feierlichen Ton. Vielleicht mag dahinter auch ein parodistischer Effekt gesucht sein. Die schon antike Lesart ὄμβριμος statt ὄβριμος fehlt in modernen Homerausgaben. Sie ist offensichtlich sekundären Ursprungs. Siehe LfgrE 1955‒2010, 3,484,41‒46.
- Krit.:
- (grc) οἷά τε debuit(grc) δνοφερὸν debuit
- Anm.:
- (grc) δειξάμενοι in Verbindung mit ἔργα erinnert an die im Proöm von Herodots Geschichtswerk genannten "großen und bewundernswerten Taten, die sowohl von Hellenen wie von Barbaren vorgewiesen (ἀποδεχθέντα = ἀποδειχθέντα) worden sind" (Hdt. 1 pr.). Auch andernorts ist Herodotkenntnis wahrscheinlich (das ebenfalls in Herodots Proöm zentrale Wort ἐξίτηλος ["verblassend, verschwindend"] liest man etwa auch in Astr. 3,188; Astr. 7,80.98). Vgl. dazu auch Sacheinführung II.2. ‒ πλέομεν] πλέω wird meist mit Bezug auf die Schifffahrt verwendet und kann entsprechend "schiffen, segeln, fahren" bedeuten.
- Sim.:
- (grc) vide etiam 214; Astr. 2,2.342; Astr. 3,2.271; Astr. 4,135; Astr. 5,2.432; Astr. 6,2.380; Astr. 7,2.24.247; Astr. 8,2; Astr. 9,2; Astr. 11,236; Astr. 13,3.54.288; Astr. 14,2.7; Astr. 19,46; Astr. 21,211; Astr. 22,141; Astr. 24,108
- Anm.:
- (grc) Zentraler Formelvers in der Astronautilia, der immer wieder den Zweck der Reise in Erinnerung ruft (Stellen siehe Sim.).
- Sim.:
- (grc) ἔσπετε νῦν ἡμῖν … θέαιναι] cf. Hom. Il. 2,484; 11,218; 14,508; 16,112 (ἔσπετε νῦν μοι, Μοῦσαι)
- Anm.:
- (grc) ἠέ (eigentlich "oder") ist hier wie an anderer Stelle im Sinne von ἠδέ ("und") verwendet. Vgl. Sacheinführung III.1.
- Krit.:
- (grc) τί δὲ debuit
- Sim.:
- (grc) cf. Hom. Od. 9,14 (τί πρῶτόν τοι ἔπειτα, τί δ’ ὑστάτιον καταλέξω)
- Anm.:
- (grc) Die Frage nach dem Ausgangspunkt (vgl. Od. 1,10) hebt die zentrale Rolle des Erzählers als Gestalter und Manipulator der Erzählung hervor. Vgl. auch Anm. zu Astr. 12,356f.
- Sim.:
- (grc) 11sq.: εἰρωτᾷς ... κλυτὸν οὔνομα ζητεῖς. / τοιγὰρ ἐγὼ φήσω] cf. Hom. Od. 9,364sq. (Κύκλωψ, εἰρωτᾷς μ’ ὄνομα κλυτόν· αὐτὰρ ἐγὼ τοι / ἐξερέω)
- Anm.:
- (grc) 11–18: Die Enthüllung der Identität des Erzählers hat ihre Entsprechung am Anfang der Apologoi in Homers Odyssee, vgl. Od. 9,16‒19.(grc) εἰρωτᾷς ὅτις εἰμί τέ μοι κλυτὸν οὔνομα] Der Vers lehnt sich klar an die Trugrede des Odysseus an den Riesen Polyphem an, mit der er sich ihm zur List als "Niemand" (Οὖτις) vorstellt. Vgl. Od. 9,364f. (Κύκλωψ, εἰρωτᾷς μ’ ὄνομα κλυτόν, αὐτὰρ ἐγώ τοι / ἐξερέω). Der Leser, an den sich der Erzähler hier offensichtlich wendet (vgl. auch Astr. 7,40; Astr. 14,83; Astr. 20,191), rückt durch den intertextuellen Bezug gleichsam in die Rolle des bedrohlichen Ungetüms, der den Erzähler/Verfasser fressen will. Auf der anderen Seite kann man in dem intertextuellen Bezug aber auch einen Hinweis darauf sehen, dass dem Erzähler nicht unbedingt zu trauen ist. ‒ ζητεῖς] Die Verwendung von ζητεῖς an dieser Stelle (mit der Lizenz, dass ζ- keine Positionslänge bildet) mag durch die Batrachomyomachie (vgl. Anm. zu 1) angeregt sein. Dort begegnen sich zu Beginn der Froschkönig Physignathos und die Maus Psicharpax. Physignathos stellt sich vor und fragt Psicharpax nach dessen Abkunft, worauf dieser selbstbewusst anhebt (Batr. 25): τίπτε γένος τοὐμὸν ζητεῖς; ("Warum nur fragst du nach meiner Abkunft?")
- Krit.:
- (grc) Τοιγὰρ debuit(grc) ἐσσόμενός γε debuit
- Sim.:
- (grc) τοιγὰρ ἐγὼ φήσω] cf. Hom. Il. 1,76; Od. 16,259 (τοιγὰρ ἐγὼν ἐρέω). Vide etiam Astr. 2,202.247; Astr. 6,151; Astr. 7,41; Astr. 11,47; Astr. 13,165
- Anm.:
- (grc) Τοίγαρ ἐγὼ φήσω] Hier zeigt Křesadlo erstmals seine variierende Verwendung homerischer Phrasen. In diesem Fall wandelt er die Phrase τοιγὰρ ἐγὼν ἐρέω (s. Similienapparat) leicht ab und gibt ihr dadurch eine eigene Note (vgl. auch Anm. zu 15 [zu Οὖτις/Οὐδείς]). ‒ Für die Übersetzung bemerkenswert ist, dass Křesadlo offensichtlich die Partikel τοιγάρ als Zusammensetzung von τοι (= σοι) und γάρ versteht und daher stets auch den Dativ "dir" ("tobě") in der tschechischen Fassung überträgt. Nach dem Basler Kommentar gehört das Vorderglied der Partikel dem Demonstrativstamm το- an und hat nichts mit dem Personalpronomen der zweiten Person zu tun. Demnach bedeute die Partikel nur "daher". Siehe BK I/2 (2009), 7 (R 24.13).
- Krit.:
- (grc) δυνάσαις debuit(grc) ἐστί debuit
- Sim.:
- (grc) χαλεπὸν δὲ τόδ’ ἐστι] cf. Hom. Od. 23,184 (χαλεπὸν δέ κεν εἴη)
- Anm.:
- (grc) χαλεπὸν δέ] Křesadlo überträgt hier die Partikel δέ im Tschechischen als kausale Partikel ("neboť" = "denn") und löst damit die "homerische" Parataxe hypotaktisch auf. Vgl. dazu BK I/2 (2009), 25 (zu Il. 1,10: ὀλέκοντο δέ).
- Sim.:
- (grc) Οὐδένα] de re cf. Hom. Od. 9,366(grc) ἐπίκλησιν κεκαλήσθω] cf. Hom. Il. 18,487; 22,29.506; Od. 5,273 (ἐπίκλησιν καλέουσιν)
- Anm.:
- (grc) Οὐδένα πλοίαρχόν περ] Wie Odysseus in der Odyssee (dort allerdings stets Οὖτις) nennt sich der Kapitän aus der Zukunft "Niemand", allerdings nicht um sich zu verstellen, sondern weil sein Name sonst nicht aussprechbar wäre (siehe Astr. 5,13; vgl. aber auch Anm. zu 11). Vielleicht liegt der Wahl der Form οὐδείς statt οὖτις auch der Wunsch zugrunde, sich zwar dem homerischen Vorbild zu nähern, aber gleichzeitig auch deutlich von ihm abzugrenzen (vgl. Weise 2024, 271). Interessant ist weiterhin, dass Kapitän Nemo seinen Namen nie wie Homers Odysseus zur Täuschung einsetzt. Mit der lateinischen Form "Nemo" wird natürlich auch eine Verbindung zu Jules Vernes Hauptfigur aus "20.000 Meilen unter dem Meer" ("Vingt mille lieues sous les meres", 1869/70) gezogen. Die Verbindung dazu wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass Křesadlo von einem μυστηρικὸν ἄνδρα ("geheimnisvollen Mann") spricht. Eben dies spielt auch eine zentrale Rolle bei Jules Vernes Kapitän (!) Nemo, dessen Identität ebenso wie sein Schiff, die Nautilus, geheim bleiben sollen. ‒ Dem tschechischen Text nach soll die Form κεκαλήσθω offensichtlich als Imperativ Perfekt der 1. Pers. Sg. verstanden werden, eine Form, die so im Griechischen nicht existiert. Auch syntaktisch geht die Konstruktion im Griechischen nicht auf. Daher ist hier nach dem Tschechischen übersetzt.
- Krit.:
- (grc) ὡς debuit
- Krit.:
- (grc) κάλεσον debuit(grc) ἤματα debuit
- Sim.:
- (grc) ἤματα πάντα] clausula Hom., cf. Il. 8,539; 12,133; 14,235 etc. Vide etiam 171; Astr. 2,320; Astr. 4,21; Astr. 6,163.240.284; Astr. 10,21.121; Astr. 13,210
- Krit.:
- (grc) ἐσσομένῳ M: ἐσσυμένῳ E
- Anm.:
- (grc) ἀστυνόμος] Der ἀστυνόμος war in der Antike ein Magistrat in Athen und anderen Städten, der für polizeiliche Aufgaben, Straßen und öffentliche Gebäude zuständig war. Vgl. LSJ 1996 s.v. ἀστυνόμος II. Im Ngr. ist ἀστυνόμος die gängige Bezeichnung für "Polizist". Der Autor greift damit auf das in vielen SF-Filmen gängige Motiv des "Cops im Weltraum" zurück, der u.a. mithilfe von Zeitreisen seine Gegner verfolgt. Das Motiv ist ursprünglich ein "Crossover" von SF-Film und Western. Aus dem Sheriff ist ein zeitreisender Weltraumcop geworden. Vgl. dazu ausführlich mit Besprechung entsprechender Filme Seeßlen/Jung 2003, II 536‒565. Später verweist Křesadlo selbst etwa auf die zu diesem Subgenre gehörenden RoboCop-Filme (Seeßlen/Jung 2003, II 552–557).
- Krit.:
- (grc) κοίρανος debuit
- Sim.:
- (grc) κοίραμος ἀστυνόμων] cf. formulam Homericam κοίρανε λαῶν (Il. 7,234 et al.)(grc) ταγός] hapax Homericum, cf. Il. 23,160
- Anm.:
- (grc) κοίραμος] κοίραμος oder κόραμος (siehe unten 112) ist in der Astronautilia gängige Schreibung statt κοίρανος. Vgl. Sacheinführung III.1.
- Krit.:
- (grc) δέ τε M (recte)
- Anm.:
- (grc) δέτε] In der Astronautilia meist zusammengeschrieben, fungiert δέτε als metrisches Synonym für καί.
- Krit.:
- (grc) τί δὲ debuit
- Krit.:
- (grc) ἐνεῖναι debuit
- Krit.:
- (grc) ἐξισώσεων debuit(grc) χαλεπαίνων pro χαλεπῶν
- Krit.:
- (grc) ὥς τι δὲ debuit
- Krit.:
- (grc) ὁρόωσα debuit
- Krit.:
- (grc) εὐρύπορος debuit(grc) οὐκ ἂν debuit
- Krit.:
- (grc) λαβεῖν debuit
- Krit.:
- (grc) οἱ δὲ debuit
- Krit.:
- (grc) εἴη debuit
- Sim.:
- (grc) ἀλλ’ οὐ δή τις πρῆξις ἐφαίνετο τοῖς φρονέουσιν] cf. Hom. Od. 10,201.568 (ἀλλ’ οὐ γάρ τις πρῆξις ἐγίνετο μυρομένοισιν). Vide etiam Astr. 2,82.96; Astr. 3,86.137; Astr. 5,159.220.337.402; Astr. 6,40.248; Astr. 7,27.83; Astr. 10,104; Astr. 11,64; Astr. 12,66.147.394; Astr. 13,181; Astr. 14,8.27.29.57.283.341; Astr. 15,7.74.135.170.270.273; Astr. 16,204; Astr. 17,151; Astr. 18,103.120.148; Astr. 19,47.59; Astr. 20,58; Astr. 21,100.174; Astr. 22,133; Astr. 24,11.
- Anm.:
- (grc) Homerisches Modell für diesen Vers ist Od. 10,201.568 (nach Il. 24,524). Křesadlo hat dies zu einer beliebten Formel in seinem Werk gemacht, die er vielfach variiert (bspw. positiv in Astr. 5,337; siehe weitere Stellen im Similienapparat). πρῆξις bedeutet in diesem Zusammenhang bei Homer "gutes Ergebnis, Vorteil". Siehe LfgrE 1955‒2010, 3,1537,15‒23 s.v. πρῆξις Β 2: "(good) result, profit". Křesadlo übersetzt es im Tschechischen abwechselnd mit "Chance" ("šance"), "Möglichkeit" ("možnost"), "Lösung" ("řešení"), "Hilfe" ("pomoc").
- Krit.:
- (grc) τόδ’ debuit(grc) προεούσης debuit
- Hs.:
- (grc) δὲ] γε Μ primum
- Anm.:
- (grc) 40f.: Die Erwähnung eines Museums für archaische Landwirtschaft als Ausgangspunkt für die Entdeckung des Schafes hat sicherlich zum Teil auch einen metapoetischen Charakter, da das Werk selbst durch seine Sprachwahl einen gewissen "musealen" Charakter trägt. Es ist daher auffällig, dass Křesadlo immer wieder Hinweise gibt, dass auch in einer futuristischen Welt das Alte einen wichtigen, oftmals sogar den entscheidenden Platz hat. Deutlich wird dies etwa noch am Museum in Astr. 2, aus dem die Samen für die Neuerschaffung der Männer gewonnen werden (Astr. 2,285‒287), ferner an dem grogalischen Seher Onufrius, der in einer toten Sprache spricht (Astr. 8,261; Astr. 19,24) und an der angeblichen Gesellschaft zur Erneuerung archaischer Mythologien, mit der sich Mandys als Veles tarnt (Astr. 22,56‒64). Vgl. auch die gelehrte Sprache der Ärzte in Astr. 5,116‒118.(grc) προτ’ ἐούσης] Hier dürfte Křesadlo Il. 1,70 (ὃς ᾔδη τά τ’ ἐόντα τά τ’ ἐσσόμενα πρό τ’ ἐόντα) im Kopf haben, wo τ’ wirklich in der Aufzählung eine Funktion erfüllt. Die Klausel πρό τ’ ἐόντα hat sich ihm dann offensichtlich für "früher" so fest eingeprägt, dass er das τ’ beibehält, auch wenn es keine Aufzählung gibt. Richtig dagegen in Astr. 8,204 (wenn auch mit δ’ vermischt).
- Krit.:
- (grc) πέτρον deb. (cf. tr. Boh. "kámen")
- Hs.:
- (grc) τύχεν ἀνδρί] παρεπιψεν M primum
- Krit.:
- (grc) σκιόεσσιν Μ (recte)
- Krit.:
- (grc) σφορδόν debuit
- Krit.:
- (grc) ἧξαν debuit, sed melius ἦλθον vel ἧκον
- Krit.:
- (grc) ταὐτῷ debuit
- Krit.:
- (grc) κῶμάδε debuit
- Hs.:
- (grc) καὶ] περ M
- Anm.:
- (grc) θεράπων] Das Wort hat im Griechischen eigentlich nur die Bedeutung "Diener" bzw. bei Homer "Gefährte, Gefolgsmann", vgl. LSJ 1996 s.v. θεράπων. Die hier wohl von θεραπευτής (LSJ 1996 s.v. θεραπευτής ΙΙ 2 "medical attendent") bzw. θεραπεύω (LSJ 1996, 793 s.v. θεραπεύω Astr. 2,7) beeinflusste Bedeutung "Arzt" ist eine Neuprägung.
- Krit.:
- (grc) οὐδέν debuit
- Sim.:
- (grc) μηλοβοτῆρι] cf. Il. 18,529; h.Merc. 286
- Krit.:
- (grc) δῶκε debuit
- Anm.:
- (grc) δῶκε δέ μιν] Akkusativ statt Dativ (οἱ).(grc) χάπιον] Das Wort χάπιον für "Pille" hat Křesadlo dem Neugriechischen entnommen. Dort ist es wiederum ein türkisches Lehnwort ("hap"). Vgl. Μπαμπινιώτης 2011 s.v. χάπι.
- Krit.:
- (grc) Oὗτος debuit(grc) ἀνέρα debuit
- Hs.:
- (grc) τὸν] ὃν M primum
- Hs.:
- (grc) ὁμιλόμενος] εζόμενος M primum
- Krit.:
- (grc) ἁγνὸν debuit
- Sim.:
- (grc) κατέδυ δ’ ἁγνὸν φάος ἠελίοιο] cf. Il. 1,605 (κατέδυ λαμπρὸν φάος ἠελίοιο). Vide etiam Astr. 2,183; Astr. 12,108; Astr. 14,190
- Krit.:
- (grc) ἤε E: ἠδὲ debuit
- Krit.:
- (grc) ἐπὶ debuit
- Krit.:
- (grc) κρᾶτος E (κρᾶτα M primum [recte]): κρατός debuit
- Krit.:
- (grc) ζῷόν τ’ debuit
- Krit.:
- (grc) ἤγετο debuit
- Krit.:
- (grc) μυστήρων debuit
- Sim.:
- (grc) φιλοπευθησίη] haec forma apud veteres non legitur, sed φιλοπευστία
- Krit.:
- (grc) Τὸν δ’ debuit(grc) περὶ debuit
- Krit.:
- (grc) πτερόεσσιν debuit
- Anm.:
- (grc) τὸ βάλεν στερεοῖο λίθοιο] Der Genitiv στερεοῖο λίθοιο steht hier offensichtlich anstatt eines instrumentalen Dativs.
- Sim.:
- (grc) μάλα θὴρ μέγας ἦεν] cf. Od. 10,171.180 (μάλα γὰρ μέγα θηρίον ἦεν). Vide etiam Astr. 2,184; Astr. 5,274; Astr. 7,63.127;Astr. 12,269; Astr. 18,47
- Krit.:
- (grc) ὑαλόεσσαν debuit
- Krit.:
- (grc) ἀμφοτέροιν debuit
- Anm.:
- (grc) τῇ … σκοπεούσῃ] Der Dativ ist hier offensichtlich im Sinne eines Genitivus absolutus gebraucht.
- Krit.:
- (cs) add. E, deest in T(grc) ὁπόσσα debuit
- Anm.:
- (grc) ζακενόν statt διακενόν ist sonst nicht belegt. Der Autor wählt die äolische Form in Anlehnung an homerische Wörter wie ζάθεος, ζάκοτος etc. ζα- = δια- ist daher auch mit dem Beispiel ζακενόν = διακενόν von ihm ins Glossar aufgenommen worden. Siehe ebd. s.v. ζα-.
- Krit.:
- (cs) add. E, deest in T
- Krit.:
- (grc) ὁπόσσα debuit
- Krit.:
- (cs) deest in E
- Krit.:
- (grc) μῆλά τε debuit(grc) σκιόεντα M (recte)
- Hs.:
- (grc) ἕρμα] μύστην M primum
- Krit.:
- (grc) ἐϋκτίμενόνδε debuit
- Krit.:
- (grc) ὄμβριμον M (recte)
- Krit.:
- (grc) ὁπόσσα debuit
- Krit.:
- (grc) κοίρανος debuit
- Krit.:
- (grc) ζωὴν debuit(grc) φονεύῃ debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) κόρανος M
- Krit.:
- (grc) τόθ’ debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) ἰδυίῃσιν debuit
- Sim.:
- (grc) ἰδυίῃσιν πραπίδεσσιν] = Il. 1,608; 18,380.482 (semper de Vulcano) et al. Vide etiam 147; Astr. 6,309
- Krit.:
- (grc) τεχνήμασιν M (melius)
- Anm.:
- (grc) κομπουτήρ] Phonetische Wiedergabe des englischen Begriffes "computer" mit der griechischen Endung -τήρ, -τῆρος (vgl. auch ngr. κομπιούτερ).
- Sim.:
- (grc) 121sq.: = Astr. 3,181sq.; Astr. 12,331sq.(grc) Βρύθανες ἄνδρες] Βρύθανες pro Βρετ(τ)ανικοί vel Βρυτανικοί apud veteres non legitur. Vide etiam Astr. 3,181; Astr. 7,92; Astr. 12,331; Astr. 13,138; Astr. 16,76; Astr. 19,8; Astr. 21,46
- Anm.:
- (grc) 121f.: In eckigen Klammern
ist hier quasi eine sprachliche Erläuterung eingefügt. Die Verwendung der
eckigen Klammern hier und an zahlreichen vergleichbaren Stellen sowie in den
Überschriften der Einzelgesänge ist sehr auffällig. In der tschechischen
Fassung des Typoskripts hat Křesadlo die Stelle mit Schrägstrichen /.../
statt mit Klammern markiert. Das spricht dafür, dass er hier Kursivdruck
vorsah. Aus der philologischen Tradition heraus würde man die mit eckigen
Klammern markierten Stellen als spätere Interpolationen deuten, die zu
tilgen sind. Vielleicht spielt Křesadlo damit, da die Stellen ja meist
erklärende Erläuterungen bilden, so als ob ein späterer Bearbeiter meinte,
dass der Text aus sich heraus noch nicht verständlich genug sei und daher
Ergänzungen benötige, die dann ein kritischer Editor als Interpolationen
markierte. ‒ Daneben und darüber hinaus könnten die von Křesadlo vielfach
angebrachten Alternativbezeichnungen auch durch Homers Hinweise auf
Unterschiede zwischen Menschen- und Göttersprache inspiriert sein (vgl. Weise 2024, 272). So heißt es etwa vom troischen
Fluss Skamander: ὃν Ξάνθον καλέουσι θεοί, ἄνδρες δὲ Σκάμανδρον (Il. 20,74). Siehe auch Il.
1,403f. (Meerdämon Βριάρεως/Αἰγαίων); 2,813f. (Anhöhe σῆμα Μυρίνης/Βατίεια);
14,291 (Vogel χακλίς/κύμινδις). Außerdem kann man noch auf die Götterwörter
μῶλυ und Πλαγκταί aus der Odyssee verweisen (Od. 10,305; 12,61). Hier tritt an die Stelle der
Göttersprache das Englische bzw. an anderen Stellen die
Wissenschaftssprache. Dies kann durchaus symbolisch für Nemos säkularisierte
Zukunft stehen, zumal sich Nemo, wenn er und seine Gefährten auch
gelegentlich wünschten, dass es einen Gott gibt, als Atheisten bezeichnet
(vgl. Astr. 21,172). Ihnen gegenüber steht die
altgriechische Sprache des Epos, die es gestattet, am Anfang Apollon und die
Musen anzurufen. Eine Tabelle soll nochmals die Alternativbezeichnungen
zeigen:
(grc) Βρύθανες] Vielleicht verbirgt sich hinter dieser seltsamen Bezeichnung für die Briten ein Wortspiel, das sie mit βρῦτος/βρῦθος ("Bier"; vgl. Astr. 10,20) in Verbindung bringen soll. Die Bezeichnung Βρύθανες findet sich auch in dem von seinem Sohn Κάθαρσις bezeichneten Gedicht, das er in Reaktion auf die Verbesserungen von Δανιήλ/Thaniel zu seiner "Óda na Stalina" schrieb. Siehe Křesadlo Katharsis,7 (Hier ist auch noch das Beiwort ἀγριόφωνοι bemerkenswert: "wildtönend"). Vgl. auch Astr. 7,92.Stelle Englisch/Wissenschaftssprache Griechisch 121f.; Astr. 3,181f.; Astr. 12,332f.. κομπουτήρ ("computer") ὑπολογιστής 173f. φεῖσρος ("phaser") ἀκτίνων ὀλοῶν βέβλημα Astr. 7,92; Astr. 13,138f.; Astr. 21,54f. σπεῖς σοῦτ ("space suit") σκαφ(ο)άνδηρ Astr. 16,76; Astr. 19,7 σουσπένδιδ ἀνιμεῖσσον ("suspended animation") ζωήρωτις κρεμασμένη
- Sim.:
- (grc) Δαναοί] nomen Homericum, cf. Il. 1,42 et al.(grc) ὑπολογιστήν] cf. ngr. υπολογιστής
- Krit.:
- (grc) Oὗτος debuit(grc) τεχνήμασιν M (melius)
- Krit.:
- (grc) πᾶσί τε M (recte)(grc) κλεισὶν debuit
- Hs.:
- (grc) δύναιτο] δυνάσαιτο M
- Krit.:
- (grc) τὸ δὲ (cf. tr. Boh. však) debuit
- Sim.:
- (grc) τόδε νήπιος οὐκ ἐνόησα] = Od. 9,442 (τὸ δὲ νήπιος οὐκ ἐνόησεν). Vide etiam Astr. 4,126; Astr. 5,62; Astr. 7,226.237; Astr. 12,14; Astr. 14,319
- Sim.:
- (grc) ἔξπερτας] cf. ngr. εξπέρ
- Krit.:
- (grc) Οὗτος debuit(grc) κλεισὶν debuit(grc) ὑπερῆρχεν debuit
- Krit.:
- (grc) Ἔχθιστός ῥ’ debuit
- Anm.:
- (grc) 134–139: Mandys wird als zweiter Thersites (Astr. 5,135 ~ Il. 2,217; 140 ~ Il. 2,220) beschrieben. Er ist nicht nur der Antagonist zu Nemo, sondern dazu auch noch sehr häßlich. Diese Art der Zeichnung dient wohl zugleich auch der Invektive gegen die reale Vorlage der Figur. Vgl. Czaplińska 2011, 784. Siehe unten Astr. 24,155f.
- Krit.:
- (grc) λισσὸν debuit(grc) στροβιλῶδες debuit(grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) συκίον debuit(grc) ῥοδόεντα Μ (recte)
- Anm.:
- (grc) ἕως] ἕως wird hier und andernsorts in der Astronautilia im Sinne von ὡς gebraucht. Vgl. Sacheinführung III.1.
- Krit.:
- (grc) ἐΐκτην debuit
- Sim.:
- (grc) τὼ δέ οἱ ὀφθαλμὼ σφαίρῃς μακρῇσιν ἐΐκτη] cf. Il. 1,104 (ὄσσε δέ οἱ πυρὶ λαμπετόωντι ἐΐκτην) (de Agamemnone)
- Krit.:
- (grc) ἀγρῷ debuit
- Sim.:
- (grc) ~ Il. 2,220 (ἔχθιστος δ’ Ἀχιλῆι μάλιστ’ ἦν ἠδ’ Ὀδυσῆι) (de Thersite)
- Krit.:
- (grc) ὄϊος Μ (recte)
- Krit.:
- (grc) ἀνέρες debuit
- Sim.:
- (grc) κάγχαζον] de verbo cf. S. Aj. 198 (v.l.); AP 5,230,3; 6,74,3
- Krit.:
- (grc) an Τὸ δέ ?
- Sim.:
- (grc) κακὰ βυσσοδομεύων] clausula Hom., vid. Od. 9,316; 17,465.491; 20,184. Vide etiam Astr. 7,33; Astr. 8,274 (β. solum); Astr. 19,37 (β. solum)
- Krit.:
- (grc) μῆλόν γ’ debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Anm.:
- (grc) Man beachte in diesem Vers die auffällige Rahmung durch πᾶσι.
- Krit.:
- (grc) ἰδυίῃσιν debuit
- Sim.:
- (grc) ἰδυίῃσιν πραπίδεσσιν] vide supra ad 116
- Krit.:
- (grc) τάδ’ pro τά τ’
- Krit.:
- (grc) Ἐκ Μ
- Sim.:
- (grc) εὐεργέα νῆα] clausula Hom., vid. Od. 8,567; 9,279; 11,70 et al. Vide etiam Astr. 14,242; Astr. 23,121
- Krit.:
- (grc) πουλυβοτείρην M (recte)
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τέ μοι debuit(grc) κόρανοι debuit
- Anm.:
- (grc) Der Vers gewinnt an Gewicht durch den spondeischen Schluss χωώσαντο. Vgl. Sacheinführung IV.
- Krit.:
- (grc) ἑρκτήν debuit
- Krit.:
- (grc) πρός γ’ debuit
- Krit.:
- (grc) φαγέμεν debuit
- Krit.:
- (grc) ἕταρός σφισιν debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) πλοίαρχον debuit
- Hs.:
- (grc) κοσμοορώσην] κοσμοσκοποῦσαν M primum
- Krit.:
- (grc) αὐστηρῶς debuit
- Krit.:
- (grc) ὄϊν Μ (recte)(grc) λαβέσθαι debuit
- Sim.:
- (grc) ἡμῖν δὲ κατεκλάσθη φίλον ἦτορ] ~ Od. 9,256 (ἡ. δ’ αὖτε κ. φ. ἦ.), cf. etiam 4,481.538 et al.). Vide etiam Astr. 2,71; Astr. 5,136.158.216.331; Astr. 6,32.61; Astr. 7,64; Astr. 9,178; Astr. 16,199; Astr. 21,16.167; Astr. 24,91.128
- Krit.:
- (grc) ὄϊν debuit(grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) κοράνων debuit
- Krit.:
- (grc) βάθοσδε debuit
- Krit.:
- (grc) δέ τ’ debuit
- Krit.:
- (grc) θράσυνον debuit
- Anm.:
- (grc) 173–178: Strahlenwaffen bzw. "Disintegratoren" gehören zu den typischen Elementen von SF. Vgl. Bleiler 1998, 633 s.v. "Disintegrators": "Seldom explained, disintegrators are among the standard elements in science-fiction, especially in space operas. They might be considered comIparable to a cowboyʼs six-gun, present, without necessity for explanation". Vorformen sind die Hitzestrahlen der Marsmenschen in Herbert G. Wellsʼ "The War of the Worlds" (1898) und die "Desintegratoren" in Garrett P. Servissʼ "Edisonʼs Conquest of Mars" (1898). Vielleicht war Křesadlo mit Servissʼ Roman vertraut (vgl. Astr. 15,183‒187). Die konkrete Bezeichnung als φεῖσρος (gr. Umschrift des engl. "phaser") geht auf die Serie Star Trek TOS zurück. (Bei der Umschrift orientierte sich der Autor vielleicht an der phonologischen Schreibung von Laser im Ngr. als λέιζερ). In der ursprünglichen Konzeption der Serie war zunächst die Bezeichnung "Laser" vorgesehen, die jedoch noch während der Dreharbeiten zum zweiten Pilotfilm zu "Phaser" geändert wurde. Vgl. Whitfield/Roddenberry 1968, 166.
- Sim.:
- (grc) βεβλήματα] haec forma apud veteres non legitur, sed cf. βλῆμα
- Anm.:
- (grc) διαστήματα] -στ- bewirkt hier keine Positionslänge. Vgl. Sacheinführung IV.
- Anm.:
- (grc) σαῖ-φαῖ ist die griechische Umschrift der im englischen Sprachraum üblichen Abkürzung SF bzw. sci-fi für "Science Fiction". Der Begriff wurde Ende der 1920er Jahre vor allem durch den amerikanischen Science-Fiction-Verleger Hugo Gernsback (eigentlich Gernsbach, 1884‒1967) und seine Zeitschriften etabliert. Vgl. OED 1933, XIV 649f. s.v. science fiction (mit detaillierten Einzelnachweisen); Wuckel 1986, 118‒121. Weitere Belege in der Astronautilia in Astr. 3,18; Astr. 5,19; Astr. 6,119; Astr. 10,54; Astr. 11,307; Astr. 15,44; Astr. 17,12.
- Krit.:
- (grc) ὅπλοισι debuit(grc) ἐοικότα debuit
- Sim.:
- (grc) ὡς ἐπέοικεν] = Od. 20,293; 24,481. Vide etiam Astr. 7,41; Astr. 9,75; Astr. 10,48; Astr. 11,282; Astr. 15,127.308
- Krit.:
- (grc) πυκινῶς debuit
- Anm.:
- (grc) Man achte auf die dreifache π-Alliteration, die hier lautmalerische Funktion hat: πλαστὸν πυκινῶς περ.(grc) 179-192: Erste Nennung Frantas innerhalb des eigentlichen Epos. Die Darstellung stimmt weitgehend mit dem überein, was schon im "Brief" und im "Vorspann" über Franta gesagt worden ist. Siehe Astr. Brief,19–25; Astr. Vorspann,249–253. Als Vorbild für die Figur wird im Vorspann weiterhin der "perpathetische Telepathikus" (kurz: Pe-Te) aus Lems "Invasion vom Aldebaran" genannt. Siehe Astr. Vorspann,185f. mit Anm. Václav Z. J. Pinkava vermutet bei der Namenswahl eine bewusste Verbindung zu φρήν (eigentlich Zwerchfell, dann übertragen Sinn, Geist, Verstand) [Mitteilung per Mail]. Auffällig ist in der Tat die Kombination mit μεταφρήζων, wobei die Form hyperionisch statt des zu erwartenden μεταφράζων ist. Beim Umschreiben vom Erstmanuskript zur Reinschrift hat Křesadlo nachträglich mehrfach ursprüngliches μεταθήτωρ durch μεταφρήζων ersetzt. Siehe Editionsrichtlinien I. Das mag einerseits metrisch bedingt, liegt aber sicherlich auch in einer bewussten Assonanz zwischen dem Namen Φράντα und seiner Tätigkeit μεταφρήζων begründet. Durch -φρήζων statt -φράζων mag vielleicht einen Hinweis auf die Verbindung zu φρήν gegeben sein. Eine weitere deutliche sprachliche Verbindung, die den Namen mit der Tätigkeit verschmelzen lässt, ist die Erweiterung von μεταφρήζων zu παντομεταφρήζων (zuerst Astr. 2,199), wo der Name gleich zweimal in παντο- und -φρήζων anklingt.
- Krit.:
- (grc) ἐπίκλησιν debuit
- Krit.:
- (grc) ζῳολόγοι debuit
- Hs.:
- (grc) παντομεταθήτωρ] -μεταφήζων M
- Krit.:
- (grc) ᾔδη M(grc) πολλὰς debuit
- Hs.:
- (grc) γλαφυροῖο] ζακενοῖο M
- Krit.:
- (grc) ᾔδη debuit
- Krit.:
- (grc) Φράγκισκον M (recte)(grc) δέ τε debuit
- Krit.:
- (grc) ἔνεισι debuit
- Krit.:
- (grc) γνῶ debuit
- Krit.:
- (grc) ῥόβοτον M (recte)(grc) εἶδεν pro ᾔδη vel εἰδὼς
- Anm.:
- (grc) 193–196: Erste Nennung des Reparaturroboters Tonda. Hier erfährt man noch nichts von seiner spinnenähnlichen Gestalt, vgl. Astr. 12,344 [343]; Astr. 24,109. Er ist neben Franta der einzige Begleiter Nemos, den er mit auf die Erde genommen hat. Da er im Handlungsverlauf des Epos niemals spricht, muss man ihn sich wohl als nur bedingt sprachbegabt wie etwa den berühmten Star Wars-Roboter R2D2 vorstellen, der nur Pfeiftöne von sich geben kann. Mit diesem hat er im Übrigen auch sein Aufgabenfeld als "astromech droid" gemeinsam, so dass man sich vorstellen kann, dass dem Autor vielleicht ursprünglich mit Franta und Tonda ein Team wie C-3PO und R2D2 vorschwebte. Siehe zu Tonda auch Weise 2024, 278f.(grc) ῥόβοτον] Der Begriff "Roboter" wurde erstmals von dem tschechischen Schriftsteller Karel Čapek in dessen Stück R.U.R. (= Rossumʼs Universal Robots) (1920) verwendet. Er leitet sich von dem tschechischen Wort für Fronarbeit "robota" ab. Siehe OED 1933, XIV 7 s.v. robot.
- Krit.:
- (grc) ἰδέσθαι debuit
- Sim.:
- (grc) θαῦμα ἴδεσθαι] = Il. 5,725; 10,439; 18,83 et al. (Homerus sc. ἰδέσθαι). Vide etiam Astr. 2,264.289; Astr. 3,3.50.180; Astr. 4,3.54.92; Astr. 5,3; Astr. 6,3.51; Astr. 8,10.34.191; Astr. 9,23.72; Astr. 10,133; Astr. 11,142.168; Astr. 12,115.340; Astr. 13,230.298.321; Astr. 14,114; Astr. 16,99.110; Astr. 17,14; Astr. 19,54.220; Astr. 20,85; Astr. 21,66.112; Astr. 22,47
- Anm.:
- (grc) ἴδεσθαι] Hier wie bei anderen Partizipien und Infinitiven des starken Aorists zeigt Křesadlo oft rezessive Akzentuierung (richtig nach späterer Korrektur aber in Astr. 8,79). Will man nicht von einem Versehen ausgehen, könnte man vermuten, dass der Dichter damit womöglich die äolische Barytonese anklingen lassen möchte. Vgl. Sacheinführung III.3.
- Krit.:
- (grc) ἐπισκάζοι (intellige ἐπισκευάζοι) debuit
- Anm.:
- (grc) ἐπισκάζοι] = ἐπισκευάζοι. Vgl. richtig Astr. 3,213.
- Krit.:
- (grc) ἐνέασιν debuit
- Hs.:
- (grc) τοῖς πολλοῖς] τοῖσι πολοῖς M
- Anm.:
- (grc) τοῖς πολλοῖς] Der Dativ steht hier offensichtlich anstelle eines partitiven Genitivs. Vgl. Sacheinführung III.2.
- Anm.:
- (grc) 197–202: Erste Erwähnung des Schiffsarztes Elefas. Dass er der Tochter eines der Herrschenden zu nahe getreten sei und als Strafe dafür Nemo begleiten muss, wird nur hier erwähnt. Als Arzt tritt er erstmals kurz im IV. Gesang auf, wo er einen Gefährten heilt, der von einem der Pflanzenwesen verletzt worden ist (Astr. 4,39f.). Im folgenden Gesang ist er beleidigt, weil man ihn bei der Untersuchung der Mannschaft durch zwei Alien-Ärzte übergeht (Astr. 5,104‒109); am Ende der Episode hilft er aber trotzdem den durch radioaktive Strahlung verseuchten Planetenbewohnern (Astr. 5,412–426). Weiterhin rettet er in Astr. 7 das Leben des feigen Kypta (Astr. 7,232) und reanimiert schließlich zusammen mit dem Ingenieur Burda in Astr. 8 und Astr. 19 das Gehirn des eisgefrorenen Sehers Onufrius (Astr. 8,253–257; Astr. 19,14–20). Ebenfalls in Gemeinschaft mit Burda sowie mit Hilfe des Reparaturroboters Tonda entschlüsselt er nach einer Augenuntersuchung den Aufbau eines für Seher mit drei Augen geschaffenen Computerbildes (Astr. 13,259–279). Später in Astr. 16 wird er frühzeitig aus dem Kälteschlaf befreit, um den verletzten Franta zu heilen (Astr. 16,321–328.350–353). Seinen großen Auftritt jedoch hat er im XVII. Gesang, wo er zusammen mit Franta von Weltraumpiraten entführt wird, die einen medizinischen Notfall vortäuschen. Hier erfährt man auch erstmals etwas von einer besonderen Medizintasche, die er als Arzt mit sich führt (Astr. 17,34f.).
- Hs.:
- (grc) πάντα] πολλά M
- Krit.:
- (grc) κοράνου debuit
- Sim.:
- (grc) 201sq.: ~ Astr. 17,29sq.(grc) τοῦ δ’ Ἐλέφας ὄνομ’ ἔσκε τε καὶ Ἐλέφαντα κάλησαν] cf. Od. 9,366 (Οὖτις ἔμοιγ’ ὄνομα· Οὖτιν δέ με κικλήσκουσιν); de formula ὄνομ’ ἔσκε cf. etiam eadem sede Od. 18,5 et al.
- Hs.:
- (grc) 201sq.: postea addita in M
- Anm.:
- (grc) 203–208: Sicherlich in parodistischer Absicht ist das Raumschiff von Nemo nicht wie in anderen SF-Abenteuern neu, sondern alt und gefährlich zu fliegen. Dies erinnert an die auch an anderer Stelle aufgegriffene SF-Parodie "Dark Star" (USA 1974, R: John Carpenter). Dort fährt die vier Mann starke Crew seit 20 Jahren mit einem desolaten Spaceshuttle durchs All, um instabile Planeten zu zerstören. Fehlfunktionen des Schiffes sind an der Tagesordnung. Vgl. Ilona Grzeschik in Koebner 2007, 265. Derartige Fehlfunktionen gibt es auf der "Tolma" allerdings nicht. Das Schiff funktioniert den ganzen Flug über einwandfrei und trägt somit zurecht die Beiwörter ἠΰς (Astr. 5,427 et al.), καλή (Astr. 7,28 et al.), εὐεργής (Astr. 7,28 et al.) und καλεργής (211 et al.). Es heißt sogar öfter εὐξέστη "wohl poliert" (210 et al.). Ihm fehlt lediglich ein Tarnschirm (s. Astr. 17,112). Und der von den Räubern im XVII. Gesang entwendete Tarnschirm ist veraltet (vgl. Astr. 20,37‒41). Überhaupt ist der Autor sehr sparsam mit genaueren Angaben zum Schiff. Nach der homerischen Formel νῆα μέλαιναν zu urteilen, die immer wieder aufgegriffen wird (zuerst Astr. 2,29), ist es zumindest außen von schwarzer Farbe. Es hat einen Nuklearantrieb (Astr. 14,321) und zwei reguläre Shuttles (σκάφος/σκαφίς) für Außenmissionen (Astr. 7,32f.). Diese sind normalerweise in einem eigenen Laderaum (θήκη) untergebracht (Astr. 21,203f. et al.). Des Weiteren wird noch eine Kühlkammer (ψυγεῖον) erwähnt, in der zeitweise die gesamte menschliche Besatzung bis auf Nemo in Kälteschlaf festgehalten wird (Astr. 19,3 et al.). Schließlich besitzt es noch einen intelligenten Schiffscomputer namens Caesar (erste Erwähnung Astr. 5,342), Schiffssensoren (αἰσθητῆρες, zuerst Astr. 6,12), einen (Sensor-)Bildschirm (ὀθόνη αἰσθητήρων, zuerst Astr. 20,20) sowie Phaserkanonen (φεισροβόλοι, vgl. z.B. Astr. 18,147) zur Verteidigung. Die genauere äußere und innere Gestalt bleibt jedoch unklar.
- Krit.:
- (grc) δέ τε debuit
- Sim.:
- (grc) ἀρχαϊκόν] cf. Ar. Nu. 821
- Krit.:
- (grc) ἐδύναντο E: ἐδύναιτο M: ἐδυνήθη debuit
- Anm.:
- (grc) ἐπίσκασε, ὡς ἐδύναντο] Die Form ἐπίσκασε steht hier wiederum als Kurzform für ἐπισκεύασε (siehe oben 195). ἐδύναντο ist ein offensichtliches Versehen des Autors. In M ist die (unmögliche) Form ἐδύναιτο zu lesen. Eine einfache Korrekturmöglichkeit wäre ἐδυνήθη.
- Krit.:
- (grc) ὣς M (recte)
- Krit.:
- (grc) ἀνέρες debuit
- Krit.:
- (grc) πολλὰ δ’ debuit(grc) ὁπλισάμεθ’ debuit
- Sim.:
- (grc) ἀχνύμενοι κῆρ] clausula Hom., vid. Il. 7,428.431; 23,165 et al. Vide etiam Astr. 2,337; Astr. 5,48; Astr. 8,169; Astr. 14,267; Astr. 15,14; Astr. 17,77
- Anm.:
- (grc) 210–214: Im Folgenden werden diese Verse mit kleineren Änderungen vom Autor als stereotyper Schluss für mehrere Gesänge der Astronautilia verwendet, vgl. Astr. 2,337‒342; Astr. 3,266‒271; Astr. 4,130‒135; Astr. 5,427‒432 (erweitert); Astr. 6,377‒380 (ohne ersten Vers); Astr. 8,299f. (verkürzt); Astr. 9,377f. (verkürzt); Astr. 12,469‒472 (verkürzt); Astr. 13,372‒377 (mit größeren Variationen); Astr. 15,335‒340 (erweitert); Astr. 16,373f. (verkürzt).
- Sim.:
- (grc) καλεργέα νῆα] variat noster clausulam Homericam εὐεργέα νῆα (Od. 8,567 et al.); καλεργής apud veteres non legitur. Vide etiam Astr. 2,7.339; Astr. 3,7.268; Astr. 4,94.132; Astr. 5,6.429; Astr. 6,36.377; Astr. 7,182.222; Astr. 8,22.88.217; Astr. 9,8; Astr. 10,7.184; Astr. 12,471; Astr. 14,259; Astr. 15,337; Astr. 16,373; Astr. 17,121
- Krit.:
- (grc) ἐπτάμεθ’ debuit
- Sim.:
- (grc) ἐπτάμεθ’ εἰς κόσμον λελιπόντες μητέρα γαῖαν] cf. Hes. Th. 284 (de equo Pegaso) (χὠ μὲν ἀποπτάμενος προλιπὼν χθόνα, μητέρα μήλων); Op. 562 (γῆ πάντων μήτηρ). Vide etiam Astr. 13,99; Astr. 24,170
- Hs.:
- (grc) κόσμον] ὀρανὸν M primum
- Sim.:
- (grc) ἔνθεν μὲν πλέομεν] cf. Od. 9,62.105.565; 10,77 (ἔνθεν δὲ προτέρω πλέομεν)(grc) βάθεσιν κόσμοιο κενοῖο] formula nova ab auctore inventa, cf. Astr. 2,1.341; Astr. 3,270; Astr. 4,134; Astr. 6,379; Astr. 7,1.32.192.239; Astr. 9,1; Astr. 12,452; Astr. 13,36.51.224; Astr. 14,69.94.261.266.350; Astr. 15,1.339; Astr. 16,1.91; Astr. 17,1.60.180; Astr. 18,1.156.170; Astr. 19,1.144; Astr. 20,52.192; Astr. 21,1; Astr. 22,1; Astr. 23,17; Astr. 24,1
Μανδὺν ζητοῦντες καὶ μῆλον
κοσμοθεωροῦν.Mandyse hledajíce a ovci jež sleduje vesmír.auf der Suche nach Mandys
und dem kosmosbetrachtenden Schaf.
Einleitung
Inhaltliche Einleitung
Nach klassischem Muster beginnt Nemos Tatenbericht mit einem Proöm und einer Anrufung der Musen und Apollons. Dies erklärt sich intradiegetisch daraus, dass der Übersetzer Franta der Erzählung die Form eines homerischen Epos geben wollte und so formalen Anschluss an die homerischen Gesänge sucht. Abweichend zu Homer wird aber nicht nur eine Muse, sondern alle Musen einschließlich Apollons angerufen. Der Erzähler greift hier wohl eher auf Hesiod (Hes. Th. 1f.; Op. 1f.) bzw. die Batrachomyomachie zurück. Letzteres enthüllt bereits die zum Teil parodistische Anlage des Werkes. Der Rekurs auf Apollon könnte zusammen mit dem ersten Wort ἀρχόμενος eine Anspielung auf Apollonios' Argonautika sein.
Als Themen werden neben der Weltraumreise (4: κόσμου γλαφυροῖο πόρευσιν) die Wunder der Planeten (5 θαύματα πλανήτων) und die großen Taten der Männer (ἀνδρῶν ὄμβριμα ἔργα) genannt. Damit sind natürlich auch zentrale Kennzeichen von SF-Literatur eingeführt. Es geht also um eine interstellare Reise zu verschiedenen Planeten. Das Wunderbar-Phantastische tritt durch eigentümliche Wesen und Gesellschaftsformen überall im Epos hervor. In der Regel gilt je ein Gesang den Erlebnissen auf einem Planeten. Gesondert werden die θαύματα πλανήτων nochmals nach der Werkmitte im XIII. Gesang aufgegriffen. Der ganze Gesang besteht aus einer dichten Folge von kurzen Episoden mit wundersamen Wesen auf verschiedenen Planeten: θαύματα εἰσοράαν καὶ θαύματα πάντα δ’ ἐνισπεῖν heißt es daher am Anfang des Gesanges (Astr. 13,9).
Den anderen Schwerpunkt bilden natürlich die Abenteuer und Taten der Besatzung und allen voran natürlich des Erzählers Nemo. Nach homerischen Vorbild gibt es daher auch einzelne "Aristien". So enthält etwa der VII. Gesang eine Aristie Kapitän Nemos, der XII. eine Aristie der Roboter, der XVIII. eine Aristie Burdas und der XXI. eine Aristie des bioplastischen Roboters Franta. Allerdings geschieht die Reise keineswegs zum Selbstzweck: Das alles bestimmende Ziel ist die Suche nach Mandys und dem kosmosbetrachtenden Schaf. Bereits im Proöm fällt daher der vielfach wiederholte „Missionsvers“ Μανδὺν ζητοῦντες καὶ μῆλον κοσμοθεωροῦν ("auf der Suche nach Mandys und dem kosmosbetrachtenden Schaf").
Im weiteren Verlauf des ersten Gesanges folgt nun nach einer dubitatio (10), wie sie bereits Odysseus in seinen Apologoi verwendet (Od. 9,14), die Vorstellung des Erzählers. Auch dies hat sein Vorbild in den Apologoi, wo Odysseus den Phaiaken sogleich seine wahre Identität und Herkunft preisgibt (Od. 9,16–28). Die Namensgebung Οὐδείς bzw. Νήμω spielt nun freilich auf die Polyphemerzählung bzw. auf den rätselhaften Kapitän Nemo aus Jules Vernes „20000 Meilen unter dem Meer“ an. Nachdem der Erzähler Nemo seine Stellung als Polizeichef in einer/der Metropole benannt an, beginnt hervorgehoben durch die Wiederholung der erzählerischen dubitatio aus Vers 10 (23) die Darlegung der αἰτίαι (der "Gründe" für die Reise). Kurz wird eine quantentheoretische Notwendigkeit für das Vorhandensein eines über das Weltall wachenden Wesens angedeutet und darauf mit ἔσκε δέ τις ποιμήν (38) bis Vers 110 die Vorgeschichte wiedergegeben.
Die Vorgeschichte führt weg von der zunächst zu erwartenden technisierten Zukunftswelt in eine bukolische Enklave der fernen Vergangenheit: in ein Freilichtmuseum für altertümliche Landwirtschaft. Dadurch, dass es sich um ein Museum handelt, wird natürlich die Distanz zu den – nicht weiter ausgeführten – Verhältnissen von Nemos Gegenwart angedeutet. Eigentlich erfährt man von dieser Erzählgegenwart nur, dass es auf der Erde eine (nicht näher benannte) Metropole mit Polizeischutz, Judikative und Exekutive gibt und es sich um eine arbeitsteilige (Schäfer, Arzt, Physiker, Richter, Polizist, Wissenschaftler, Herrschende werden als Berufe erwähnt), raumfahrtfähige Gesellschaft handelt. Die eigentliche Gesellschaftsform bleibt unklar. Man kann nur aus dem Plural „die Herrschenden“ (98: ἄρχοντας …, τοὶ χώρην κοιρανέουσιν) schließen, dass es keine Monarchie, wohl aber eine hierarchische Struktur ist. Die bukolische Szenerie vom Anfang mit Schafherden und Hirte wird später wieder besonders im XXII. Gesang aufgegriffen, in dem sich Mandys als slawischer Hirtengott Veles ausgibt, der angeblich von einer kosmischen Gesellschaft zur Erneuerung alter Mythologien genetisch repliziert wurde (Astr. 22,56–64).
Die Verse 169–208 schließlich bilden eine katalogartige Zusammenstellung der Ausrüstung und der wichtigsten Besatzungsmitglieder. Sie endet mit der Vorstellung des Schiffes. Man kann als Vorbilder an die verschiedenen Kataloge bei Homer erinnern, vor allem aber an den Argonautenkatalog bei Apollonios, der ebenfalls am Anfang seines Werkes steht (A.R. 1,20–233). Was den Katalog bei Křesadlo angeht, ist auffällig, dass keine Gesamtliste gegeben wird – bis zum Schluss des Epos werden offenbar nicht alle Besatzungsmitglieder vorgestellt –, sondern nur eine enge Auswahl bestehend aus Nemos Übersetzer und engstem Gefährten Franta, dem Reparaturroboter Tonda sowie dem Arzt Elefas. Unterschlagen werden zunächst der Mechaniker Burda, der Kampfroboter Ivo sowie der Verräter Kypta, welche alle drei in den späteren Gesängen eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht sind sie auch erst später beim Schreiben hinzugekommen. Auf der anderen Seite wird freilich auch bei Serien wie Star Trek lediglich das Führungspersonal ausführlich vorgestellt, während andere Personen nur episodenweise eingeführt werden.
Ein Abschnitt über den Bau des Schiffes fehlt, da es sich um ein altes, baufälliges Schiff handelt, obwohl dies in der weiteren Handlung nicht nochmals thematisiert wird. Damit unterläuft der Autor freilich die typische technikfixierte Darstellung hochmoderner Raumschiffe. Mit einem Wortspiel bringt er es auf die Formel: Τόλμα δὲ κλῆσιν ἔχεν καὶ Τόλμα ἑ κικλήσκοντο / ἀνέρες· Ναὶ μά περ ἦν μακρὴ τλῆσις ἐπιβῆναι („'Wagnis' hatte es als Namen und 'Wagnis' nannten es die Männer, denn wahrhaftig ein Wagnis war es, es zu besteigen“). Dadurch wird auch, ähnlich wie bei hellenistischen Epen, das epische Heldenbild konterkariert und in ein "familiäreres" Umfeld gebracht.
Am Ende des Gesangs schließlich sind kurz die Abfahrt von der Erde und der Aufbruch ins Weltall geschildert. Diese Verse verwendet der Autor im weiteren Text des Epos immer wieder als Abschluss- und Anfang der Einzelgesänge bzw. zur Binnengliederung. Er greift damit wiederum auf die Apologoi zurück. Auch hier schiebt Odysseus zwischen die Episoden immer wieder den Formelvers ἔνθεν μὲν προτέρω πλέομεν ἀκαχήμενοι ἦτορ (Od. 9,62.105.565; 10,77.133) ein. Wörtlich erinnert der Autor daran durch die Formel ἔνθεν μὲν πλέομεν βάθεσιν κόσμοιο κενοῖο (213). Die häufige Wiederholung gerade der Schlussverse des ersten Gesanges in der Astronautilia spiegelt freilich auch, selbst wenn man lediglich davon ausgeht, dass Křesaldo durch die Wiederholungen die Technik mündlichen Epengesangs bzw. der Theorien zu seiner Entstehung imitiert, die weiten Distanzen und langen sowie zweifelsohne auch langweiligen Zeiträume einer Fahrt zu anderen Welten im Weltraum wider.
Anmerkungen zur Übersetzung
Die Übersetzung des Haupttextes stammt von Stefan Weise, die Übersetzung der tschechischen Anmerkungen von Markéta Měšťanová.
Überlieferung
Die Editionsgrundlage bilden eine Handschrift (M [griechischer Teil] und M2 [tschechischer Teil]), ein Typoskript (T) und eine Printedition (E). Die vollständige Beschreibung der herangezogenen Quellen findet sich im Abschnitt Überlieferung sowie in der editorischen Einführung.
- Seitenabschnitte
- M: 1v‒8rT: 2–9E: 2–9
- Sprache & Versmaß
- Griechisch: HexameterTschechisch: Hexameter
- Verszahl
- 215
Apparate
Textkritischer Apparat
- 6(grc) οἷά τε debuit
- 6(grc) δνοφερὸν debuit
- 10(grc) τί δὲ debuit
- 12(grc) Τοιγὰρ debuit
- 12(grc) ἐσσόμενός γε debuit
- 13(grc) δυνάσαις debuit
- 13(grc) ἐστί debuit
- 16(grc) ὡς debuit
- 18(grc) κάλεσον debuit
- 18(grc) ἤματα debuit
- 19(grc) ἐσσομένῳ M: ἐσσυμένῳ E
- 20(grc) κοίρανος debuit
- 22(grc) δέ τε M (recte)
- 23(grc) τί δὲ debuit
- 25(grc) ἐνεῖναι debuit
- 27(grc) ἐξισώσεων debuit
- 27(grc) χαλεπαίνων pro χαλεπῶν
- 28(grc) ὥς τι δὲ debuit
- 29(grc) ὁρόωσα debuit
- 30(grc) εὐρύπορος debuit
- 30(grc) οὐκ ἂν debuit
- 33(grc) λαβεῖν debuit
- 34(grc) οἱ δὲ debuit
- 35(grc) εἴη debuit
- 40(grc) τόδ’ debuit
- 40(grc) προεούσης debuit
- 42(grc) πέτρον deb. (cf. tr. Boh. "kámen")
- 47(grc) σκιόεσσιν Μ (recte)
- 53(grc) σφορδόν debuit
- 54(grc) ἧξαν debuit, sed melius ἦλθον vel ἧκον
- 55(grc) ταὐτῷ debuit
- 56(grc) κῶμάδε debuit
- 58(grc) οὐδέν debuit
- 59(grc) δῶκε debuit
- 62(grc) Oὗτος debuit
- 62(grc) ἀνέρα debuit
- 65(grc) ἁγνὸν debuit
- 66(grc) ἤε E: ἠδὲ debuit
- 67(grc) ἐπὶ debuit
- 68(grc) κρᾶτος E (κρᾶτα M primum [recte]): κρατός debuit
- 70(grc) ζῷόν τ’ debuit
- 72(grc) ἤγετο debuit
- 73(grc) μυστήρων debuit
- 74(grc) Τὸν δ’ debuit
- 74(grc) περὶ debuit
- 76(grc) πτερόεσσιν debuit
- 80(grc) ὑαλόεσσαν debuit
- 82(grc) ἀμφοτέροιν debuit
- 86(cs) add. E, deest in T
- 86(grc) ὁπόσσα debuit
- 90(cs) add. E, deest in T
- 91a(cs) deest in E
- 91(grc) ὁπόσσα debuit
- 93(grc) μῆλά τε debuit
- 93(grc) σκιόεντα M (recte)
- 97(grc) ἐϋκτίμενόνδε debuit
- 100(grc) ὄμβριμον M (recte)
- 104(grc) ὁπόσσα debuit
- 106(grc) κοίρανος debuit
- 108(grc) ζωὴν debuit
- 108(grc) φονεύῃ debuit
- 110(grc) δέ τε debuit
- 112(grc) κόρανος M
- 113(grc) τόθ’ debuit
- 114(grc) δέ τε debuit
- 116(grc) ἰδυίῃσιν debuit
- 119(grc) τεχνήμασιν M (melius)
- 123(grc) Oὗτος debuit
- 123(grc) τεχνήμασιν M (melius)
- 124(grc) πᾶσί τε M (recte)
- 124(grc) κλεισὶν debuit
- 126(grc) τὸ δὲ (cf. tr. Boh. však) debuit
- 130(grc) Οὗτος debuit
- 130(grc) κλεισὶν debuit
- 130(grc) ὑπερῆρχεν debuit
- 134(grc) Ἔχθιστός ῥ’ debuit
- 136(grc) λισσὸν debuit
- 136(grc) στροβιλῶδες debuit
- 136(grc) δέ τε debuit
- 137(grc) συκίον debuit
- 137(grc) ῥοδόεντα Μ (recte)
- 138(grc) ἐΐκτην debuit
- 139(grc) ἀγρῷ debuit
- 141(grc) ὄϊος Μ (recte)
- 142(grc) ἀνέρες debuit
- 143(grc) an Τὸ δέ ?
- 145(grc) μῆλόν γ’ debuit
- 146(grc) δέ τε debuit
- 147(grc) ἰδυίῃσιν debuit
- 148(grc) τάδ’ pro τά τ’
- 150(grc) Ἐκ Μ
- 152(grc) πουλυβοτείρην M (recte)
- 153(grc) δέ τε debuit
- 154(grc) δέ τέ μοι debuit
- 154(grc) κόρανοι debuit
- 156(grc) ἑρκτήν debuit
- 157(grc) πρός γ’ debuit
- 158(grc) φαγέμεν debuit
- 159(grc) ἕταρός σφισιν debuit
- 160(grc) δέ τε debuit
- 162(grc) πλοίαρχον debuit
- 164(grc) αὐστηρῶς debuit
- 165(grc) ὄϊν Μ (recte)
- 165(grc) λαβέσθαι debuit
- 168(grc) ὄϊν debuit
- 168(grc) δέ τε debuit
- 169(grc) κοράνων debuit
- 170(grc) βάθοσδε debuit
- 171(grc) δέ τ’ debuit
- 172(grc) θράσυνον debuit
- 177(grc) ὅπλοισι debuit
- 177(grc) ἐοικότα debuit
- 179(grc) πυκινῶς debuit
- 181(grc) ἐπίκλησιν debuit
- 182(grc) ζῳολόγοι debuit
- 184(grc) ᾔδη M
- 184(grc) πολλὰς debuit
- 186(grc) ᾔδη debuit
- 187(grc) Φράγκισκον M (recte)
- 187(grc) δέ τε debuit
- 189(grc) ἔνεισι debuit
- 192(grc) γνῶ debuit
- 193(grc) ῥόβοτον M (recte)
- 193(grc) εἶδεν pro ᾔδη vel εἰδὼς
- 194(grc) ἰδέσθαι debuit
- 195(grc) ἐπισκάζοι (intellige ἐπισκευάζοι) debuit
- 196(grc) ἐνέασιν debuit
- 199(grc) κοράνου debuit
- 204(grc) δέ τε debuit
- 205(grc) ἐδύναντο E: ἐδύναιτο M: ἐδυνήθη debuit
- 206(grc) ὣς M (recte)
- 208(grc) ἀνέρες debuit
- 209(grc) πολλὰ δ’ debuit
- 209(grc) ὁπλισάμεθ’ debuit
- 212(grc) ἐπτάμεθ’ debuit
Similienapparat
- 1(grc) cf. Batr. 1 (ἀρχόμενος πρῶτον Μουσῶν χορὸν ἐξ Ἑλικῶνος)
- 2(grc) Ἀπόλλωνι ἄνακτι] = Hom. Il. 1,36
- 7(grc) ἐμοὶ ἐρίηρες ἑταῖροι] clausula Hom., cf. Il. 23,6; Od. 9,172.555 et al.
- 8(grc) vide etiam 214; Astr. 2,2.342; Astr. 3,2.271; Astr. 4,135; Astr. 5,2.432; Astr. 6,2.380; Astr. 7,2.24.247; Astr. 8,2; Astr. 9,2; Astr. 11,236; Astr. 13,3.54.288; Astr. 14,2.7; Astr. 19,46; Astr. 21,211; Astr. 22,141; Astr. 24,108
- 9(grc) ἔσπετε νῦν ἡμῖν … θέαιναι] cf. Hom. Il. 2,484; 11,218; 14,508; 16,112 (ἔσπετε νῦν μοι, Μοῦσαι)
- 10(grc) cf. Hom. Od. 9,14 (τί πρῶτόν τοι ἔπειτα, τί δ’ ὑστάτιον καταλέξω)
- 11sq.(grc) εἰρωτᾷς ... κλυτὸν οὔνομα ζητεῖς. / τοιγὰρ ἐγὼ φήσω] cf. Hom. Od. 9,364sq. (Κύκλωψ, εἰρωτᾷς μ’ ὄνομα κλυτόν· αὐτὰρ ἐγὼ τοι / ἐξερέω)
- 12(grc) τοιγὰρ ἐγὼ φήσω] cf. Hom. Il. 1,76; Od. 16,259 (τοιγὰρ ἐγὼν ἐρέω). Vide etiam Astr. 2,202.247; Astr. 6,151; Astr. 7,41; Astr. 11,47; Astr. 13,165
- 13(grc) χαλεπὸν δὲ τόδ’ ἐστι] cf. Hom. Od. 23,184 (χαλεπὸν δέ κεν εἴη)
- 15(grc) Οὐδένα] de re cf. Hom. Od. 9,366
- 15(grc) ἐπίκλησιν κεκαλήσθω] cf. Hom. Il. 18,487; 22,29.506; Od. 5,273 (ἐπίκλησιν καλέουσιν)
- 18(grc) ἤματα πάντα] clausula Hom., cf. Il. 8,539; 12,133; 14,235 etc. Vide etiam 171; Astr. 2,320; Astr. 4,21; Astr. 6,163.240.284; Astr. 10,21.121; Astr. 13,210
- 20(grc) κοίραμος ἀστυνόμων] cf. formulam Homericam κοίρανε λαῶν (Il. 7,234 et al.)
- 20(grc) ταγός] hapax Homericum, cf. Il. 23,160
- 21(grc) καλιπύργῳ] cf. E. Ba. 1202; Suppl. 618; Ar. Nu. 1024
- 36(grc) ἀλλ’ οὐ δή τις πρῆξις ἐφαίνετο τοῖς φρονέουσιν] cf. Hom. Od. 10,201.568 (ἀλλ’ οὐ γάρ τις πρῆξις ἐγίνετο μυρομένοισιν). Vide etiam Astr. 2,82.96; Astr. 3,86.137; Astr. 5,159.220.337.402; Astr. 6,40.248; Astr. 7,27.83; Astr. 10,104; Astr. 11,64; Astr. 12,66.147.394; Astr. 13,181; Astr. 14,8.27.29.57.283.341; Astr. 15,7.74.135.170.270.273; Astr. 16,204; Astr. 17,151; Astr. 18,103.120.148; Astr. 19,47.59; Astr. 20,58; Astr. 21,100.174; Astr. 22,133; Astr. 24,11.
- 38(grc) ἔσκε δέ τις] cf. Hom. Od. 9,508 (ἔσκε τις ἐνθάδε μάντις ἀνήρ)
- 38(grc) ἐνὶ ὄρεσι σκιόεσσι] cf. eadem sede Hom. Od. 5,279; 7,268 (ὄρεα σκιόεντα)
- 39(grc) πίονα μῆλα] clausula Hom., cf. Il. 12,319; Od. 9,217.237.315.337
- 44 (55)(grc) σκότος ὄσσε κάλυψεν] cf. Hom. Il. 4,461.503.526 et al. Vide etiam 55.67.82; Astr. 24,45.141
- 58(grc) μηλοβοτῆρι] cf. Il. 18,529; h.Merc. 286
- 61(grc) ἔνθα καὶ ἔνθα] clausula Hom., vid. Il. 2,476; 7,156 et al.; cf. Od. 19,524
- 64(grc) οἰνοπόταζεν] cf. eadem sede Il. 20,84; Od. 20,262 (utroque loco: οἰνοποτάζων)
- 65(grc) κατέδυ δ’ ἁγνὸν φάος ἠελίοιο] cf. Il. 1,605 (κατέδυ λαμπρὸν φάος ἠελίοιο). Vide etiam Astr. 2,183; Astr. 12,108; Astr. 14,190
- 69(grc) γήθησεν δὲ σοφός] cf. Od. 7,329 (γήθησεν δὲ πολύτλας δῖος Ὀδυσσεύς); 8,199.385; 13,250 et al.
- 73(grc) φιλοπευθησίη] haec forma apud veteres non legitur, sed φιλοπευστία
- 79(grc) μάλα θὴρ μέγας ἦεν] cf. Od. 10,171.180 (μάλα γὰρ μέγα θηρίον ἦεν). Vide etiam Astr. 2,184; Astr. 5,274; Astr. 7,63.127;Astr. 12,269; Astr. 18,47
- 84‒87(grc) ~ 89‒91 ~ 104sq.
- 97(grc) ἐϋκτιμένονδε δόμονδε] cf. Od. 24,214 (ἐϋκτίμενον δόμον εἴσω) et clausulam ὅνδε δόμονδε (Il. 16,445; Od. 1,83; 3,272 et al.)
- 102(grc) κράτος ἐστὶ μέγιστον] = Il. 2,118; 9,25.39 et al.
- 116(grc) ἰδυίῃσιν πραπίδεσσιν] = Il. 1,608; 18,380.482 (semper de Vulcano) et al. Vide etiam 147; Astr. 6,309
- 119(grc) ἡγεμόνευσε] cf. eadem sede Od. 6,261; 7,30; 10,501
- 121sq.(grc) = Astr. 3,181sq.; Astr. 12,331sq.
- 121(grc) Βρύθανες ἄνδρες] Βρύθανες pro Βρετ(τ)ανικοί vel Βρυτανικοί apud veteres non legitur. Vide etiam Astr. 3,181; Astr. 7,92; Astr. 12,331; Astr. 13,138; Astr. 16,76; Astr. 19,8; Astr. 21,46
- 122(grc) Δαναοί] nomen Homericum, cf. Il. 1,42 et al.
- 122(grc) ὑπολογιστήν] cf. ngr. υπολογιστής
- 126(grc) τόδε νήπιος οὐκ ἐνόησα] = Od. 9,442 (τὸ δὲ νήπιος οὐκ ἐνόησεν). Vide etiam Astr. 4,126; Astr. 5,62; Astr. 7,226.237; Astr. 12,14; Astr. 14,319
- 127(grc) καὶ μοῖρα κραταιή] = Il. 5,83; 16,334.853 et al.
- 128(grc) ἠλεκτρονικὰ φρεσὶν εἰδώς] cf. Il. 4,218 (ἤπια φάρμακα εἰδώς); 7,278 (πεπνυμένα μήδεα εἰδώς); 17,325 (φίλα φρεσὶ μήδεα εἰδώς) et al.
- 129(grc) ἔξπερτας] cf. ngr. εξπέρ
- 135(grc) κυφὸς ἔην] = Od. 2,16
- 135(grc) χωλὸς δ’ ἕτερον πόδα] = Hom. Il. 2,217 (de Thersite)
- 138(grc) τὼ δέ οἱ ὀφθαλμὼ σφαίρῃς μακρῇσιν ἐΐκτη] cf. Il. 1,104 (ὄσσε δέ οἱ πυρὶ λαμπετόωντι ἐΐκτην) (de Agamemnone)
- 140(grc) ~ Il. 2,220 (ἔχθιστος δ’ Ἀχιλῆι μάλιστ’ ἦν ἠδ’ Ὀδυσῆι) (de Thersite)
- 142(grc) κάγχαζον] de verbo cf. S. Aj. 198 (v.l.); AP 5,230,3; 6,74,3
- 144(grc) κακὰ βυσσοδομεύων] clausula Hom., vid. Od. 9,316; 17,465.491; 20,184. Vide etiam Astr. 7,33; Astr. 8,274 (β. solum); Astr. 19,37 (β. solum)
- 147(grc) ἰδυίῃσιν πραπίδεσσιν] vide supra ad 116
- 151(grc) εὐεργέα νῆα] clausula Hom., vid. Od. 8,567; 9,279; 11,70 et al. Vide etiam Astr. 14,242; Astr. 23,121
- 152(grc) γῆν πουλυβοτείρην] cf. eadem sede Il. 3,89.195.265 et al. (ibi semper χθονί vel χθόνα pro γῆν)
- 160(grc) φαίνετο μῆτις] cf. clausulam Homericam φαίνετο βουλή (Il. 2,5; 7,325; 9,94 et al.)
- 166(grc) ἡμῖν δὲ κατεκλάσθη φίλον ἦτορ] ~ Od. 9,256 (ἡ. δ’ αὖτε κ. φ. ἦ.), cf. etiam 4,481.538 et al.). Vide etiam Astr. 2,71; Astr. 5,136.158.216.331; Astr. 6,32.61; Astr. 7,64; Astr. 9,178; Astr. 16,199; Astr. 21,16.167; Astr. 24,91.128
- 174(grc) βεβλήματα] haec forma apud veteres non legitur, sed cf. βλῆμα
- 177(grc) ὡς ἐπέοικεν] = Od. 20,293; 24,481. Vide etiam Astr. 7,41; Astr. 9,75; Astr. 10,48; Astr. 11,282; Astr. 15,127.308
- 194(grc) θαῦμα ἴδεσθαι] = Il. 5,725; 10,439; 18,83 et al. (Homerus sc. ἰδέσθαι). Vide etiam Astr. 2,264.289; Astr. 3,3.50.180; Astr. 4,3.54.92; Astr. 5,3; Astr. 6,3.51; Astr. 8,10.34.191; Astr. 9,23.72; Astr. 10,133; Astr. 11,142.168; Astr. 12,115.340; Astr. 13,230.298.321; Astr. 14,114; Astr. 16,99.110; Astr. 17,14; Astr. 19,54.220; Astr. 20,85; Astr. 21,66.112; Astr. 22,47
- 201sq.(grc) ~ Astr. 17,29sq.
- 201(grc) τοῦ δ’ Ἐλέφας ὄνομ’ ἔσκε τε καὶ Ἐλέφαντα κάλησαν] cf. Od. 9,366 (Οὖτις ἔμοιγ’ ὄνομα· Οὖτιν δέ με κικλήσκουσιν); de formula ὄνομ’ ἔσκε cf. etiam eadem sede Od. 18,5 et al.
- 204(grc) ἀρχαϊκόν] cf. Ar. Nu. 821
- 206(grc) κοσμοπορεύειν] nl., sed imitatur verbum Homericum ποντοπορεύειν (Od. 5,277sq.; 7,267.)
- 207(grc) κικλήσκοντο] cf. eadem sede Il. 2,813; Od. 4,355 (ἑ κικλήσκουσι); 9,366 et al. Vide etiam supra 201
- 210(grc) ἀχνύμενοι κῆρ] clausula Hom., vid. Il. 7,428.431; 23,165 et al. Vide etiam Astr. 2,337; Astr. 5,48; Astr. 8,169; Astr. 14,267; Astr. 15,14; Astr. 17,77
- 211(grc) καλεργέα νῆα] variat noster clausulam Homericam εὐεργέα νῆα (Od. 8,567 et al.); καλεργής apud veteres non legitur. Vide etiam Astr. 2,7.339; Astr. 3,7.268; Astr. 4,94.132; Astr. 5,6.429; Astr. 6,36.377; Astr. 7,182.222; Astr. 8,22.88.217; Astr. 9,8; Astr. 10,7.184; Astr. 12,471; Astr. 14,259; Astr. 15,337; Astr. 16,373; Astr. 17,121
- 212(grc) ἐπτάμεθ’ εἰς κόσμον λελιπόντες μητέρα γαῖαν] cf. Hes. Th. 284 (de equo Pegaso) (χὠ μὲν ἀποπτάμενος προλιπὼν χθόνα, μητέρα μήλων); Op. 562 (γῆ πάντων μήτηρ). Vide etiam Astr. 13,99; Astr. 24,170
- 213(grc) ἔνθεν μὲν πλέομεν] cf. Od. 9,62.105.565; 10,77 (ἔνθεν δὲ προτέρω πλέομεν)
- 213(grc) βάθεσιν κόσμοιο κενοῖο] formula nova ab auctore inventa, cf. Astr. 2,1.341; Astr. 3,270; Astr. 4,134; Astr. 6,379; Astr. 7,1.32.192.239; Astr. 9,1; Astr. 12,452; Astr. 13,36.51.224; Astr. 14,69.94.261.266.350; Astr. 15,1.339; Astr. 16,1.91; Astr. 17,1.60.180; Astr. 18,1.156.170; Astr. 19,1.144; Astr. 20,52.192; Astr. 21,1; Astr. 22,1; Astr. 23,17; Astr. 24,1
Handschriftenapparat
- 4(grc) γλαφυροῖο] ζακενοῖο M
- 40(grc) δὲ] γε Μ primum
- 46(grc) τύχεν ἀνδρί] παρεπιψεν M primum
- 56(grc) καὶ] περ M
- 63(grc) τὸν] ὃν M primum
- 64(grc) ὁμιλόμενος] εζόμενος M primum
- 95(grc) ἕρμα] μύστην M primum
- 125(grc) δύναιτο] δυνάσαιτο M
- 163(grc) κοσμοορώσην] κοσμοσκοποῦσαν M primum
- 183(grc) παντομεταθήτωρ] -μεταφήζων M
- 184(grc) γλαφυροῖο] ζακενοῖο M
- 196(grc) τοῖς πολλοῖς] τοῖσι πολοῖς M
- 198(grc) πάντα] πολλά M
- 201sq.(grc) postea addita in M
- 212(grc) κόσμον] ὀρανὸν M primum
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- 122
- Hom. Od. 1,76
- 12
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- 138
- Hom. Od. 1,605
- 65
- Hom. Od. 1,608
- 116
- Hom. Od. 2,5
- 160
- Hom. Od. 2,118
- 102
- Hom. Od. 2,217
- 135
- Hom. Od. 2,220
- 140
- Hom. Od. 2,476
- 61
- Hom. Od. 2,484
- 9
- Hom. Od. 2,813
- 207
- Hom. Od. 3,89
- 152
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- 152
- Hom. Od. 3,265
- 152
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- 128
- Hom. Od. 4,461
- 44
- Hom. Od. 4,503
- 44
- Hom. Od. 4,526
- 44
- Hom. Od. 5,83
- 127
- Hom. Od. 5,725
- 194
- Hom. Od. 7,156
- 61
- Hom. Od. 7,234
- 20
- Hom. Od. 7,278
- 128
- Hom. Od. 7,325
- 160
- Hom. Od. 7,428
- 210
- Hom. Od. 7,431
- 210
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- 18
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- 102
- Hom. Od. 9,39
- 102
- Hom. Od. 9,94
- 160
- Hom. Od. 10,439
- 194
- Hom. Od. 11,218
- 9
- Hom. Od. 12,133
- 18
- Hom. Od. 12,319
- 39
- Hom. Od. 14,235
- 18
- Hom. Od. 14,508
- 9
- Hom. Od. 16,112
- 9
- Hom. Od. 16,334
- 127
- Hom. Od. 16,445
- 97
- Hom. Od. 16,853
- 127
- Hom. Od. 17,325
- 128
- Hom. Od. 18,83
- 194
- Hom. Od. 18,380
- 116
- Hom. Od. 18,482
- 116
- Hom. Od. 18,487
- 15
- Hom. Od. 18,529
- 58
- Hom. Od. 20,84
- 64
- Hom. Od. 22,29
- 15
- Hom. Od. 22,506
- 15
- Hom. Od. 23,6
- 7
- Hom. Od. 23,160
- 20
- Hom. Od. 23,165
- 210
- Hom. Il. 1,83
- 97
- Hom. Il. 2,16
- 135
- Hom. Il. 3,272
- 97
- Hom. Il. 4,355
- 207
- Hom. Il. 4,481
- 166
- Hom. Il. 4,538
- 166
- Hom. Il. 5,273
- 15
- Hom. Il. 5,277
- 206
- Hom. Il. 5,279
- 38
- Hom. Il. 6,261
- 119
- Hom. Il. 7,30
- 119
- Hom. Il. 7,267
- 206
- Hom. Il. 7,268
- 38
- Hom. Il. 7,329
- 69
- Hom. Il. 8,199
- 69
- Hom. Il. 8,385
- 69
- Hom. Il. 8,567
- 151 · 211
- Hom. Il. 9,14
- 10
- Hom. Il. 9,62
- 213
- Hom. Il. 9,105
- 213
- Hom. Il. 9,172
- 7
- Hom. Il. 9,217
- 39
- Hom. Il. 9,237
- 39
- Hom. Il. 9,256
- 166
- Hom. Il. 9,279
- 151
- Hom. Il. 9,315
- 39
- Hom. Il. 9,316
- 144
- Hom. Il. 9,337
- 39
- Hom. Il. 9,364
- 11
- Hom. Il. 9,366
- 15 · 201 · 207
- Hom. Il. 9,442
- 126
- Hom. Il. 9,508
- 38
- Hom. Il. 9,555
- 7
- Hom. Il. 9,565
- 213
- Hom. Il. 10,77
- 213
- Hom. Il. 10,171
- 79
- Hom. Il. 10,180
- 79
- Hom. Il. 10,201
- 36
- Hom. Il. 10,501
- 119
- Hom. Il. 10,568
- 36
- Hom. Il. 11,70
- 151
- Hom. Il. 13,250
- 69
- Hom. Il. 16,259
- 12
- Hom. Il. 17,465
- 144
- Hom. Il. 17,481
- 144
- Hom. Il. 18,5
- 201
- Hom. Il. 19,524
- 61
- Hom. Il. 20,184
- 144
- Hom. Il. 20,262
- 64
- Hom. Il. 20,293
- 177
- Hom. Il. 23,184
- 13
- Hom. Il. 24,214
- 97
- Hom. Il. 24,481
- 177
- S. Aj. 198
- 142
Similien (Křesadlo)
- Astr. 1,55
- 44
- Astr. 1,67
- 44
- Astr. 1,82
- 44
- Astr. 1,89
- 84
- Astr. 1,104
- 84
- Astr. 1,116
- 147
- Astr. 1,147
- 116
- Astr. 1,171
- 18
- Astr. 1,201
- 207
- Astr. 1,214
- 8
- Astr. 2,1
- 213
- Astr. 2,2
- 8
- Astr. 2,7
- 211
- Astr. 2,71
- 166
- Astr. 2,82
- 36
- Astr. 2,96
- 36
- Astr. 2,183
- 65
- Astr. 2,184
- 79
- Astr. 2,202
- 12
- Astr. 2,247
- 12
- Astr. 2,264
- 194
- Astr. 2,289
- 194
- Astr. 2,320
- 18
- Astr. 2,337
- 210
- Astr. 2,339
- 211
- Astr. 2,341
- 213
- Astr. 2,342
- 8
- Astr. 3,2
- 8
- Astr. 3,3
- 194
- Astr. 3,7
- 211
- Astr. 3,50
- 194
- Astr. 3,86
- 36
- Astr. 3,137
- 36
- Astr. 3,180
- 194
- Astr. 3,181
- 121 · 121
- Astr. 3,268
- 211
- Astr. 3,270
- 213
- Astr. 3,271
- 8
- Astr. 4,3
- 194
- Astr. 4,21
- 18
- Astr. 4,54
- 194
- Astr. 4,92
- 194
- Astr. 4,94
- 211
- Astr. 4,126
- 126
- Astr. 4,132
- 211
- Astr. 4,134
- 213
- Astr. 4,135
- 8
- Astr. 5,2
- 8
- Astr. 5,3
- 194
- Astr. 5,6
- 211
- Astr. 5,48
- 210
- Astr. 5,62
- 126
- Astr. 5,136
- 166
- Astr. 5,158
- 166
- Astr. 5,159
- 36
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- 166
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- 36
- Astr. 5,274
- 79
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- 166
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- 36
- Astr. 5,429
- 211
- Astr. 5,432
- 8
- Astr. 6,2
- 8
- Astr. 6,3
- 194
- Astr. 6,32
- 166
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- Astr. 6,40
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- 194
- Astr. 6,61
- 166
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- 18
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- 116
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- 211
- Astr. 6,379
- 213
- Astr. 6,380
- 8
- Astr. 7,1
- 213
- Astr. 7,2
- 8
- Astr. 7,24
- 8
- Astr. 7,27
- 36
- Astr. 7,32
- 213
- Astr. 7,33
- 144
- Astr. 7,41
- 12 · 177
- Astr. 7,63
- 79
- Astr. 7,64
- 166
- Astr. 7,83
- 36
- Astr. 7,92
- 121
- Astr. 7,127
- 79
- Astr. 7,182
- 211
- Astr. 7,192
- 213
- Astr. 7,222
- 211
- Astr. 7,226
- 126
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- 126
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- 213
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- 8
- Astr. 8,2
- 8
- Astr. 8,10
- 194
- Astr. 8,22
- 211
- Astr. 8,34
- 194
- Astr. 8,88
- 211
- Astr. 8,169
- 210
- Astr. 8,191
- 194
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- 211
- Astr. 8,274
- 144
- Astr. 9,1
- 213
- Astr. 9,2
- 8
- Astr. 9,8
- 211
- Astr. 9,23
- 194
- Astr. 9,72
- 194
- Astr. 9,75
- 177
- Astr. 9,178
- 166
- Astr. 10,7
- 211
- Astr. 10,21
- 18
- Astr. 10,48
- 177
- Astr. 10,104
- 36
- Astr. 10,121
- 18
- Astr. 10,133
- 194
- Astr. 10,184
- 211
- Astr. 11,47
- 12
- Astr. 11,64
- 36
- Astr. 11,142
- 194
- Astr. 11,168
- 194
- Astr. 11,236
- 8
- Astr. 11,282
- 177
- Astr. 12,14
- 126
- Astr. 12,66
- 36
- Astr. 12,108
- 65
- Astr. 12,115
- 194
- Astr. 12,147
- 36
- Astr. 12,269
- 79
- Astr. 12,331
- 121 · 121
- Astr. 12,340
- 194
- Astr. 12,394
- 36
- Astr. 12,452
- 213
- Astr. 12,471
- 211
- Astr. 13,3
- 8
- Astr. 13,36
- 213
- Astr. 13,51
- 213
- Astr. 13,54
- 8
- Astr. 13,99
- 212
- Astr. 13,138
- 121
- Astr. 13,165
- 12
- Astr. 13,181
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- 18
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- 213
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- 194
- Astr. 13,288
- 8
- Astr. 13,298
- 194
- Astr. 13,321
- 194
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- 8
- Astr. 14,7
- 8
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- 36
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- 36
- Astr. 14,29
- 36
- Astr. 14,57
- 36
- Astr. 14,69
- 213
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- 213
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- 194
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- 65
- Astr. 14,242
- 151
- Astr. 14,259
- 211
- Astr. 14,261
- 213
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- 213
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- 213
- Astr. 15,1
- 213
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- 36
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- 36
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- 36
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- 211
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- 213
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- 213
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- 213
- Astr. 19,1
- 213
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- 121
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- 144
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- 8
- Astr. 19,47
- 36
- Astr. 19,54
- 194
- Astr. 19,59
- 36
- Astr. 19,144
- 213
- Astr. 19,220
- 194
- Astr. 20,52
- 213
- Astr. 20,58
- 36
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- 194
- Astr. 20,192
- 213
- Astr. 21,1
- 213
- Astr. 21,16
- 166
- Astr. 21,46
- 121
- Astr. 21,66
- 194
- Astr. 21,100
- 36
- Astr. 21,112
- 194
- Astr. 21,167
- 166
- Astr. 21,174
- 36
- Astr. 21,211
- 8
- Astr. 22,1
- 213
- Astr. 22,47
- 194
- Astr. 22,133
- 36
- Astr. 22,141
- 8
- Astr. 23,17
- 213
- Astr. 23,121
- 151
- Astr. 24,1
- 213
- Astr. 24,11
- 36
- Astr. 24,45
- 44
- Astr. 24,91
- 166
- Astr. 24,108
- 8
- Astr. 24,128
- 166
- Astr. 24,141
- 44
- Astr. 24,170
- 212
Metrische Daten
- Verse (gesamt)
- 215
- Monosyllaba (gr.)
- 3
- Spond. Verse (gr.)
- 83.7%
- Versus tetracoli [4 W.] (gr.)
- 41.9%
- Versus tetracoli [5 W.] (gr.)
- 0
- Zäsur PH (gr.)
- 13160.9%
- Zäsur KTT (gr.)
- 6530.2%
- Zäsur andere (gr.)
- 198.8%
- Zäsur nicht analysierbar (gr.)
- 0
- DDDSD
- 2310.7%
- DDDDD
- 209.3%
- DSDDD
- 198.8%
- SSDDD
- 188.4%
- SDDDD
- 177.9%
- SDDSD
- 167.4%
- DDSDD
- 146.5%
- SDSDD
- 136%
- DSDSD
- 136%
- SSSSD
- 104.7%
- SDSSD
- 104.7%
- SSSDD
- 94.2%
- DSSSD
- 73.3%
- DDSSD
- 73.3%
- SSDSD
- 62.8%
- DSSDD
- 52.3%
- DDSDS
- 31.4%
- SSDDS
- 10.5%
- SDSDS
- 10.5%
- DSDSS
- 10.5%
- SDDDS
- 10.5%
- DSDDS
- 10.5%



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